Gewerkschafter fordern Ende der Ein-Euro-Jobs
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Umstritten sind die Ein-Euro-Jobs seit ihrer Einführung im Rahmen der Agenda 2010. Jetzt fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ihre Abschaffung.
Ein-Euro-Jobs böten meist keine Perspektive für die Betroffenen, sie «fördern Lohndumping und gefährden teils reguläre Arbeitsplätze», sagte der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy der Berliner Zeitung. Der «massenhafte Einsatz von Ein-Euro-Jobs nach dem Gießkannenprinzip sollte deutlich zurückgefahren werden», forderte der Gewerkschafter.
Ziel des als Ein-Euro-Job bekannt gewordenen Modells ist es, vor allem Langzeitarbeitslose wieder einen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dies soll geschehen, indem man ALG-II-Empfänger wieder an den Arbeitsalltag und die Anforderungen des Arbeitsmarkts gewöhnt - die Arbeitslosen also für Arbeitgeber wieder attraktiv macht.
Aus Sicht des DGB ist der Ein-Euro-Job jedoch kontraproduktiv. Reguläre Arbeitsplätze würden durch sie weit häufiger als angenommen verdrängt, weil die geforderte Zusätzlichkeit im öffentlichen Interesse oft nicht gewährleistet und auch nicht überwacht werde, argumentierte der DGB-Experte Adamy weiter.
Neben dem Vorwurf des Missbrauchs von Ein-Euro-Jobs bemängelte Adamy das fehlende Mitspracherecht von regionalen Arbeitgebern und Gewerkschaften. «Dabei wissen sie am besten, wann Verdrängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt zu befürchten sind», betonte Adamy. «Ihnen sollte deshalb ein gemeinsames Vetorecht beim Einsatz von Ein-Euro-Jobs eingeräumt werden.»
fme
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Arbeit ist das halbe Leben. Das wissen nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Studenten und Rentner, die, um mehr ...
Kaum Beratung, kaum Vermittlung, dafür Missbrauch in großem Stil bei Ein-Euro-Jobs: Der Bundesrechnungshof hat der Arbeit der mehr ...
Dies war und ist eine Riesensauerei.daß diese 1 Euro Jobs jemals eingeführt wurden. Sie verdrängen massenhaft reguläre Arbei. Nur von den Politikern wird dies bestritten. Aber die haben ja eh keine Ahnung von der Realität Dieter Koch, Loffenau
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