Euro weiter in der Nähe seines Zwei-Jahres-Tiefs
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Wohl kaum eine Zahl ist für die deutsche Exportwirtschaft und damit auch für die Konjunktur so wichtig wie der Wert des Euro. Und der pendelt derzeit rund um den Stand von vor zwei Jahren.
Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beschreibt die Situation des Euro angesichts der kräftigen Kursverluste in den vergangenen Wochen als «überverkauft». Gleichwohl seien derzeit kaum Faktoren für eine Unterstützung der Gemeinschaftswährung auszumachen. Vielmehr könnte ein enttäuschendes ifo-Geschäftsklima dem Euro heute weitere Kursverluste bescheren. Mit Spannung erwartet werde eine Rede von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Nachmittag in Madrid.
Vor allem die Exportwirtschaft ist stark abhängig von der Entwicklung des Eurokurses, sinkt dieser, lassen sich deutsche Waren im Ausland leichter verkaufen, denn die Ausfuhr aus Europa wird für die Kunden preiswerter. Importierte Güter, die mit US-Dollar bezahlt werden - das gilt vor allem für Rohöl - steigen jedoch im Preis, was den positiven Effekt der fallenden Ölpreise wieder bremst.
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