Mo., 13.02.12

Kreditklemme trotz Milliardenhilfen Der Staat greift ein, aber nicht durch

Von den news.de-Redakteuren Sebastian Haak und Christian Mathea

Artikel vom 06.07.2009

Mit Milliarden rettet der Staat Banken, den Finanzsektor, ein ganzes Wirtschaftssystem. Trotzdem leiden Unternehmen unter der Kreditklemme. Das passt nicht zusammen, oder? Doch! Denn das zeigt das Dilemma der Staatshilfen. Ein Essay.

Im vergangenen Jahr hat der Staat einen Rettungsschirm für die Banken aufgespannt und notleidenden Instituten Milliarden an Steuergeldern zur Verfügung gestellt. Bald sollen in staatlich gestützten Bad Banks die Schrottpapiere deutscher Banken ausgelagert werden können, um die Bilanzen der Geldhäuser zu entlasten. Und wann immer eine deutsche Großbank doch ins Schlingern kommen sollte, wird der Staat einspringen und sie vor dem Aus retten – so wie bei der inzwischen verstaatlichten Hypo Real Estate oder der Commerzbank, an der der Bund inzwischen 25 Prozent plus eine Aktie hält. Viel mehr kann man für die armen Banken eigentlich wirklich nicht mehr tun.

Doch mittlerweile stellen sich viele die Frage, wofür dieser ganze Hokuspokus eigentlich gut ist. Denn die Bankenrettung war ja nicht dazu gedacht, den Kreditinstituten zu ermöglichen, noch größere Wolkenkratzer in den Frankfurter Himmel zu bauen. Politiker verteidigten die Rettungsentscheidungen stets mit dem Argument, man müsse die Banken retten, um nicht unser ganzes Wirtschaftssystem auseinanderbrechen zu lassen. Vergessen wir nicht, wie die Mahnung klang: Es sind die Banken, die Unternehmen der Realwirtschaft Geld leihen, damit die investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Ach ja. Und irgendwie ging es auch darum, das Vertrauen in die Finanzmärkte wieder zu stärken.

All die Studien der vergangen Wochen und Monate, die zeigen, dass in Deutschland zahlreiche große wie kleine Firmen in ganz unterschiedlichen Branchen keine oder nur zu deutlich gestiegenen Preisen Kredite erhalten, lassen den Erfolg der Bankenrettung zweifelhaft erscheinen.

Sicher. Das Minimalziel ist damit erreicht worden. Unser Wirtschaftssystem funktioniert im Grundsatz noch wie vor dem Herbst 2008, als die Krise so richtig sichtbar wurde. Doch mehr als das ist nicht gelungen – trotz der Gelder, die der Staat und damit wir alle in die Geldhäuser gesteckt haben. Die Kreditvergabe ist nicht wieder wirklich in Gang gekommen, gleichwohl das doch unbedingt Voraussetzung für das Ende der Krise ist. Nochmal: Nur wenn Unternehmen Ausgaben vorfinanzieren können, können sie investieren, wachsen, Arbeitsplätze schaffen. So sieht Aufschwung aus.

Schaut man sich die Protagonisten der Bankenrettung an, wundert es kaum, dass nicht mehr als das Minimalziel erreicht wurde: Viele Banker haben nichts aus der Krise gelernt. Sie machen weiter wie vor der Krise. In den vergangenen Wochen sickerte durch, dass der heftig kritisierte – weil oft hoch spekulative – Investmentbereich bei vielen Banken wieder wächst. Und dass Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erneut das Renditeziel von 25 Prozent für sein Haus verkündet hat, ist der schlagendste Beweis dafür, wie sehr man in dieser Branche noch davon träumt, mit viel Geld und theoretisch unendlichem Wachsum sehr, sehr, viel mehr Geld zu verdienen – eine Idee, so hat die aktuelle Krise wie viele vor ihr gezeigt, die immer wieder scheitert.

Wer jetzt einwendet, die Deutsche Bank sei für all das ein schlechtes Beispiel und dürfe wie alle anderen Institute, die (bislang) ohne Staatshilfe durch die Krise gehen, auch künftig große Risiken eingehen («Denn bei denen hat es ja funktioniert, die wirtschaften doch erfolgreich!»), der irrt. Durch den Interbankenhandel sind die Kreditinstitute enger miteinander verflochten, als es aussieht.

Es sind Milliardenbeträge, die sich Banken untereinander leihen und schulden. Was geschehen wäre, wenn eine marode deutsche Bank in die Insolvenz gerutscht wäre – so wie Lehman Brothers – und ihre institutionellen Gläubiger nicht mehr hätten bedienen können, ist zwar eine Spekulation. Doch so viel ist gewiss: Auch eine angeblich gesunde Bank hätte dann schnell am Rande des Ruins stehen können. Und dann wäre es wieder an Politikern – den anderen bedeutenden Akteuren in diesem Krisenspiel – gewesen, zu handeln und die systemische Apokalypse zu verhindern.

Dennoch haben auch Staat und Politik nicht alles richtig gemacht bei der Bankenrettung und tragen ihren Teil der Verantwortung dafür, dass zwar das Finanzsystem noch intakt ist, aber Unternehmen in der Kreditklemme sitzen.

Die Regeln, die Politiker den Geldhäusern im Gegenzug für all die Milliarden auferlegt haben, waren entweder nicht streng genug oder wurden nicht konsequent durchgesetzt. Die Politik hat sich bislang geweigert, in die Geschäftspolitik der Banken einzugreifen. Bestes Beispiel ist die Commerzbank, wo der Staat zwar die Anteile hält, aber praktisch kein Mitspracherecht in Sachen operatives Geschäft geltend macht. Oder die Landesbanken: Mit unglaublichen Summen hat die Politik sie vor dem völligen Scheitern bewahrt. Die dringende Fusion der Institute lässt noch immer auf sich warten. Ob man bei der Sanierung der Hypo Real Estate weitreichenden Einfluss nehmen wird, muss sich erst noch zeigen.

Diese Zurückhaltung des Staates ist die eigentliche Misere, die zum fundamentalen Problem einer jeden Staatshilfe in der Krise und vor allem der Bankenrettung führt: Der Staat greift in die Wirtschaft ein. Aber er greift nicht durch.

Und das tut er nicht aus Unfähigkeit heraus, sondern aus Überzeugung. Denn staatliche Eingriffe in die Finanz- und Realwirtschaft gelten in Deutschland noch immer als eigentlich sozialistisches Teufelszeug. Allen Reden von der Notwendigkeit zur Kontrolle und Regulierung zum Trotz, scheut man sich noch immer, wirklich staatliche Kontrolle über die Ökonomie auszuüben – und daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern. Solange diese oder eine andere Wirtschaftskrise nicht die Grundfesten des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Frage stellt, wird der Staat gesamtwirtschaftlich gesehen mehr als jemand auftreten, der mittelbar Einfluss ausübt: über öffentliche Investitionen, über Gesetze und hier und da auch mal über eine direkte Beteiligung. Echte Staatswirtschaft ist das aber noch lange nicht.

So kommt es, dass Banken und ein ganzes Wirtschafts- und Finanzsystem mit einer Milliarde nach der anderen gerettet werden, die damit anvisierten Ziele aber nur scheinbar erreicht werden. Minimal eben. Ein anderer, vielleicht dritter Weg scheint ausgeschlossen. Warum? Weil man das ganze Probleme auch anders beschreiben kann. Unsere zögerliche Haltung in Sachen staatlicher Eingriff in die Wirtschaft ist der Preis, den wir als Gesellschaft zahlen, weil wir Angst vor dem Schreckgespenst des Sozialismus haben.

Weiterführende Links:

Dossier Wirtschaftskrise
Wirtschaftstheorie: Vom Sparen und Ausgeben
Staatsschulden, Teil 2: Ohne geht es gar nicht
Staatsschulden, Teil 1: Woher nimmt der Bund das ganze Geld?
Wirksamkeit von Bad Banks: Steinbrück zweifelt und sucht neue Lösungen
Kreditvergabe-Politik: Steinbrück will bei Banken durchgreifen
Kreditklemme: Steinbrück sieht Banken in der Pflicht
Lösungen für Rekordschulden: Wo der Staat noch abzocken kann

Aus dem Netz:

Wer bisher von einer Kreditklemme spricht und wer sie lösen könnte, dazu mehr auf fr-online.de

mik/news.de

Kreditklemme trotz Milliardenhilfen: Der Staat greift ein, aber nicht durch » Wirtschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/wirtschaft/3071/der-staat-greift-ein-aber-nicht-durch/1/
Schlagworte:
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Leserkommentare (29)
  • Kommentar: 29
  • 17.07.2009 09:38
von

ZU Kommentar Nr14 Der Frau kann ich nur recht geben. Ein oder 2-3 Banken mal einfach in die Insolvenz gehen lassen. Diese müßten auch einmal erfahren wie es ist , wie es vielen kleinen Betrieben schon ergangen ist. Die Banken sind die eigentlich Mächtigen in dem Staat. Diese notorische Raffgier der Banken macht alles was in sehr langer Zeit vom arbeitenden Volk aufgeaut wurde kaputt. Man sieht das alles an der Bereitschaft von Vergabe von Krediten an kleine Unternehmen. Da fordern sie Sicherheiten bis zum letzten Hemd , weil sie bei ihrer Zockerei die Finger gewaltig eingeklemmt haben und jetzt bei den ehrlichen die Daumenschrauben anziehen. Wenn immer so gehandelt hätten , bei den Großen, dann wäre das alles zumindest in dem Umfang nicht passiert. Mitschuld sind auch die Spekulanten aller sparten wo man zocken kann. Da gehört schon mal vom Gesetz her völlig verboten. karl streeb

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  • Kommentar: 28
  • 07.07.2009 20:38
von

Ich wundere mich immer über unsere lieben Mitbürger,die scheinbar nicht wissen, daß die Krise am Ultraliberalismus liegt. Das ist in einer globalen Weltwirtschaft besonders tötlich. Die Akteure zokken u. raffen ohne an die Gemeinschaft zu denke geschweige an das gemeine Volk. Dabei ist ihnen nicht bewusst,daß sie auch mal unten liegen könnten!!! Ich verstehe halt nicht, warum eine Partei, die das vertritt, immer mehr Stimmen bekommt. Sie sägen sich doch den Ast ab auf dem sie sitzen.

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  • Kommentar: 27
  • 07.07.2009 20:01
von
Antwort auf Kommentar 24

Ja, mit der FDP wird alles wieder besser. Nicht umsonst hat der damalige Außenminister Herr Kinkel deutlich gesagt. "Es darf auch eine Partei der Reichen geben." Dies ist soger legitim. Wenn wir sie alle wählen, vielleicht werden wir einmal alle reich.

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  • Kommentar: 26
  • 07.07.2009 19:53
von

Erst müssen die Banken wieder so sicher sein, dass auch die Mill. für die Manager gewährleistet sind, bevor man nach Unterstützung für Bedürftigen auch Mittelständler, schreit. Das muss doch jeder einsehen.

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  • Kommentar: 25
  • 07.07.2009 14:15
von

mapa42, manfred pick: Die Betriebsräte haben hier kein Mitspracherecht. Auch die Gewerkschaften können in den Aufsichtsräten nichts ändern, weil sie von der Kaitalseite überstimmt werden.

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  • Kommentar: 24
  • 07.07.2009 12:29
von

Hallo ihr da draussen, wacht doch endlich auf!! Solange wir Finanzminister wie den Peer Steinbrück haben, die von der Wirtschaft bzw. von Wirtschaften keine Ahnung haben, wird unser Staat nicht aus dieser miesen Krise kommen. Wie Dumm muss man sein (Politiker scheinbar schon)dass man glaubt, die Banken nehmen die kostenfreien, günstigen Staatshilfen für Kredite zum Wiederaufbau her?? Die helfen zuerst sich selber und wenns nicht klappt, dann gehen sie eben in die Pleite. Macht ja nichts, es zahlt ja "nur" der Kunde die Zeche.Da stimmt der Satz: Armes Deutschland wieder. Das alles könnt Ihr im September zur Bundestagswahl ändern, also bitte keine SPD, Linke,Grüne wählen, die haben nur ihr eigenes Wohl im Sinne(siehe den Gerd, der wollte obwohl durchgefallen bei der Wahl sein Stuhl einfach nicht räumen und jetzt hat er einen gut bezahlten Managerposten bei Gazprom, ist das nicht schön). Ja die FDP wäre da schon besser, vereinfachtes Steuersystem usw., oder CDU/CSU?? Noch dümmer als die Politiker allerdings ist, wer nicht wählen geht!!

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  • Kommentar: 23
  • 07.07.2009 05:50
von

Liebe Kommentierer, ihr solltet euren hier niedergeschriebenen Frust entweder auf dem Wahlzettel oder durch öffentlichen Protest ,wie das in anderen Staaten dieser Welt bereits geschieht ,manifestieren. Ansonsten bleibt ihr weiterhin allein mit euren Sorgen und Nöten. Ob ihr mit Trecker und Auto die Kreuzungen rund ums Regierungsviertel zustellt oder tagelang zu Hunderttausenden demonstriert,soweit ihr nicht in Urlaub fahren könnt,oder das Bankenviertel in eurer Großstadt zu macht oder eure Konten auflöst und das Geld zunächst nur zuhause hortet,ist eurer Phantasie überlassen.Aber ihr müßt wieder zusammenrücken. Sonst sind das alles nur Luftblasen,was ihr hier schreibt und euer Frust macht euch seelig kaputt. Wir alle müßen wieder den Mut haben, aufzustehen gegen Ungerechtigkeiten,sonst gehen wir kleinen Leute alle unter.Das darf nicht sein! Das ist keine sozialistische Sch....,sondern der einzigste Weg Politik und Bonzen aufzurütteln. Leider hab ich nicht die Kontakte ,dies anzu -schieben.Aber einer unserer Leser hier hat sie vielleicht.Er sollte aufwachen. Geht wählen, aber nicht die bisherigen Parteien,sondern kleine Parteien mit guten An-sätzen,damit sich etwas ändert in diesem Staat.

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  • Kommentar: 22
  • 06.07.2009 22:00
von

diese schmierenbanker sind nicht einen einzigen cent wert sie führen sich auf als wären sie götter , aber sie stellen ja aufsichtsratsposten für die politik zur verfügung ,, und immer wieder singen sie das lied von basel 2 .. armer mittelstand ..du musst sterben

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  • Kommentar: 21
  • 06.07.2009 19:20
von

Damen u.Herren Politiker sie haben doch sonst auch keine Hemmungen bei der Findung einer Prozentzahl oder eines neuen Namen für all die neuen Steuern die sie uns Bürger in eurer unendlichen Gier zumuten ! Früher hat es Begriffe wie Inflation usw.gegeben!!! "Unser Staat hat scheinbar das Monopol noch Wasser aus trockenen Holz zu pressen" Die Banken bei der sich der Staat selbst für seine Schulten Geld holt werden natürlich unterstützt. Die Banken die auch für den Mittelstand Darlehen geben sollten haben Panik,ja kein Risiko eingehen ,keinen Fehler machen. Nur weil es keine Regulierung für d

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  • Kommentar: 20
  • 06.07.2009 18:52
von

In meinen Augen existiert das Bankenwesen (in den höheren Dimensionen) als eine Art Parallelwelt. Die eingendliche Aufgabe: Geld gegen Zinsen zu verleihen, ist Nebensache. Die größen Geschäfte werden anderswo getätigt, legal oder auch nicht. Die Probleme der Unternehmer (vor allem der kleinen wie ich einer bin) ist denen schwei.. egal. Ich könnet immer aus der Haut fahren wenn ich mal wieder eine Bankbesuch tätige und mir die Schlipsträger arogant gegenüber sitzen und nach Sicherheiten fragen. Ach ich könnte Romane schreiben aber meine Wut über diese Ganoven würde im Vordergrund stehen.

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  • Kommentar: 19
  • 06.07.2009 18:51
von

das ist ja,das trauige das der Staat den Banken Geld gibt ohne Auflagen,also geht die ganze Scheiße wieder so weiter als wäre nichts passiert !Der blöde Steuerzahler zahlt für die Habgier der Banker die ,die Krise ausgelöst hat ! Verluste werden sozalisiert,Gewinne werden privatisiert dankE Frau Merkel und Herr Steinmeier

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  • Kommentar: 18
  • 06.07.2009 18:10
von

Ich nehme zunächst das Wort von der Kultur des Fertigmachens auf.Das ist der Ellenbogen der Arbeitslosigkeit und die des eigenen Überlebens, der uns medial tagtä#glich vor Augen geführt wird. Die Angst vor dem Sozialismus ist vorgeschoben,die aus dem Sozialismus auferstandenen Bürger freuen sich,das ihre Prognose von vor fast 20 Jahren ein- getroffen ist ,das auch der Kapitalismus nicht das Maß aller Dinge ist.Nur das die Bürger aus dem Sozialismus nun vor der zweiten Pleite stehen und in den 20 Jahren kein Konzept entworfen haben ,das uns gesellschaftlich am Leben erhält. Ergo bleibt eigentlich nichts anderes als dass wir alle wie schon 1948 und 1990 von vorne beginnen, mit der Schwierigkleit,dass es nicht nur ein Staat ist,der praktisch pleite ist ,sondern das Phenomen weltweit wie 1929 wirkt.Das hieße dann alles auf Anfang.Gleiche Chance für jeden eintzelnen Weltbürger,aber wie soll das gehen? Entwicklung- und Schwellenländer kann man nicht wieder auf frührere Stufen zurückführen,damit die Industrieländer überleben. Also bliebe die Chance auf eine "Weltregierung "und eine "Weltbank" und dann der Neubeginn weltweit. Das wird für Europaer nicht greifbar sein,aber der einzigste Ausweg bleiben .Ansonsten werden wir uns in Verteilungskriegen wiederfinden.Was Kriege bringen,wissen wir alle.Keinen Neuanfang. Das Banken glauben,sie seien noch gesund,ist das Einaugenprinzip , bei dem man nicht merkt,dass man halbseitig bereits blind ist.Deshalb glauben sie aus Arroganz oder Selbstüberschätzung so weiter machen zu können,als sei nix gewesen.Das ist das Prinzip des Taugenichts.Augen zu und durch.

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  • Kommentar: 17
  • 06.07.2009 17:39
von

Sie enden mit "weil wir Angst vor dem Schreckgespenst des Sozialismus haben" und bringen damit eine andere (traurige) Facette ins Spiel. Und vorweg zur Klarstellung: ich bin k e i n Sozialist ! Doch ob Christ oder Sozialist oder Kapitalist. Warum lernen wir nicht von dem, was gut ist, was funktioniert und versuchen immer wieder (notfalls gewaltsam) den eigenen "Topf" überzustülpen. Es gibt keine "Klassenfeinde", nur Mitmenschen, denen (eigentlich) unsere Liebe, unsere Achtung und unser Respekt gelten sollte. Stattdessen wird eine Kultur des "Fertigmachens" gepflegt.

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  • Kommentar: 16
  • 06.07.2009 17:20
von

Hierzu fällt mir nur ein ein: Reinhard Mey - Narrenschiff von 1998 "...Volldampf voraus und Kurs aufs Riff" bestimmte Leute lernen nicht, sondern halten die eigene Denkungsart für die einzig richtige.

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  • Kommentar: 15
  • 06.07.2009 16:49
von

Na , dann Merkel´s und Co laßt euch mal schön von den Bänkern WÄHLEN!!

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  • Kommentar: 14
  • 06.07.2009 16:48
von

Habt ihr das denn alle nicht kommen sehn.So wie die Banken vorher Kredite gaben,so geben sie sie auch jetzt.Nämlich nur wenn man fast kein Kredit braucht.Dass aber solche Steuerzahler in den kleinen Betrieben arbeiten die durch ihre Steuern die Banken aus der Schei.....e geholt haben lässt diese Herren doch einfach kalt.Das heisst viele solcher kleinen Betriebe müssen jetzt sehr hart ums überleben kämpfen weil eben diese Banken ihnen einen Kredit verweigert.Hauptsache diese grossen Herren können weiter den neuesten Mercedes fahren.Ich sage nur dass es falsch war solchen Schw...priestern aus der Klemme zu helfen.Denn ein Sprichwort ist hier die reine Wahrheit.Und zwar dieses:Undank ist der Weltenlohn.Die Politiker hätten besser getan eine oder zwei Banken über die Klinge springen zu lassen.

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  • Kommentar: 13
  • 06.07.2009 16:41
von

Genau richtig, nur alles beim ALTEN lassen. Die Dummheit stirbt einfach nicht aus. Gebts denen die es nicht brauchen, nehmt es denen die nichts haben. Wie Krank kann eine Gesellschaft nur sein, die ein solches System aufrecht erhält? Es zeigt zumindest deutlich, die Kirche hat nicht Recht, es gibt kein wirklichen Gott, nur Fantasien. MfG bernard GRvon zeysing

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  • Kommentar: 12
  • 06.07.2009 16:27
von

Hier zeigt es sich, das Menschlichkeit im Bankgeschäft nicht Vorkommt. Da werden Milliarden in ein menschenverachtendes System gestofft, aber für die Zukunft unserer Kinder, in die Bildung, in den Schutz unserer Natur oder in eine sinnvolle Sicherung unserer Lebensgrundlage ist kein Geld da. Würden diese Gelder in regenerative Energie oder in ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger investiert, dann würde eine sinnvolle Grundlage für eine lebenswerte Zukunft geschaffen.

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  • Kommentar: 11
  • 06.07.2009 15:40
von

Dass "gut gemeint" das Gegenteil von "gut gemacht" ist, hat die Politik mal wieder beeindruckend bewiesen. Die Bänker ihrerseits zeigen uns, wie man den eigenen Berufsstand in Lichtgeschwindigkeit demontiert. Diese Arroganz, mit der man über gravierendste eigene Fehler hinweggeht, deren Folgen wie selbstverständlich vom Steuerzahler regulieren läßt und dann dem einzigen wirklich wichtigen Auftrag -nämlich den Unternehmen zu Liquidität zu verhelfen- nicht nachkommt, zeigt deutlich, dass diese Bänker-Mischpoke sich außerhalb der Gesellschaft positioniert hat. Wir sollten sie auch so behandeln.

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  • Kommentar: 10
  • 06.07.2009 15:10
von

Ich frage mich die ganze Zeit, warum mit den vielen Milliarden Euro nicht die Not leidenden Banken direkt vom Staat übernommen wurden. Dann hätten wir jetzt keine Krise mehr und die Vertreter dieses Staates könnten nicht mehr über eine Kreditklemme wahlwirksam herziehen. In Wirklichkeit sind das doch alles bezahlte .........., die das sauer verdiente Volksvermögen an die wahren Herrscher dieser kapitalistischen Ordnung abführen. Wieso muss eigentlich ein ganzes Volk arbeiten, nur damit sich einige dumm und dämlich verdienen können?

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  • Kommentar: 9
  • 06.07.2009 14:58
von

...solange politisch Verantwortliche weder die tatsächliche Macht noch die persönliche Haftung über ihr Tun haben und schlussendlich die reale Macht im Staat nur von einer kleinen sehr einflussreichen Minderheit ausgeht, kann getrost davon ausgegangen werden, dass heute und in Zukunft sich überhaupt nichts zum Besseren verändern wird. In Wahrheit ist der deutsche Staat schon längst bankrott und nie wieder sanierbar. Diese Wahrheit wird der Bevölkerung vorsätzlich und wissentlich verschwiegen,alle Verantwortlichen verhalten sich so wie im Märchen von Hans Christian Andersen "Des Kaisers neue Kleider"... Noch perverser geht es fasst nicht mehr.-

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  • Kommentar: 8
  • 06.07.2009 14:35
von

nicht therapierbar sind unsere Politiker.Sie sind leider nicht die Lösung der Krise sondern das Übel und ein Teil davon. Dieses Malen des Schreckgespenstes des Sozialismus kann man nicht mehr hören.Was soll das? Sozialismus ist nicht das schlechteste.Das Problem sind die Personen was sie draus gemacht haben.Das gilt genau so für den Kapitalismus.Sobald sich Verbrechen mit Politik verbündet kommt bei beiden das Gleiche heraus.Man kann nur hoffen das die C- und F-Parteien die Quittung bekommen. Wenn man sich von denen noch die Atompolitik anschaut kommt das Grausen noch hinzu

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  • Kommentar: 7
  • 06.07.2009 14:31
von

Solange unsere Politiker, als lukratives Nebenpöstchen, noch in Aufsichtsräten sitzen dürfen, brauchen wir nicht daran zu denken, dass das Großkapital irgendeiner Kontrolle unterzogen wird. Wer sägt schon am Stuhl seines Geldgebers. Bei kleinen Beamten nennt man das Bestechlichkeit.....

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  • Kommentar: 6
  • 06.07.2009 14:17
von

bei Basel II steht von vorn herein fest wer Kredit bekommt und wer nicht - ein klarer Hausverstand ist nicht mehr gefragt zu sein. Der Kreditprozess ist technisiert worden obwohl bei Kreditvergaben Sachverstand, Einschätzung und Vertrauen der Geschäftspartner wichtig sind - aber das kann man ja nicht messen, deshalb ist es für die BaFin oder die FMA (Ö) nicht mehr relevant Ausserdem ist die Kreditabwicklung ein dynamischer Prozess in einer sich permanent verändernden Umwelt. Sämtliche Beteiligte sind Veränderungen unterworfen - da kann man mit stichtagsbezogenen statischen Kontrollen, wie in BASEL II vorgesehen, Veränderungen nicht sofort erkennen. Staatliche Hilfe für Banken und Reglementierung des Geschäfts durch die Bankenaufsicht ist wie Autofahren mit angezogenen Handbremse H.B

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  • Kommentar: 5
  • 06.07.2009 13:54
von

Da schreibt noch einer von Millionen? Milliarden waren es, die sich der Staat verschuldet hat, auf Kosten und zu Lasten des Steuerzahlers, um den Zockern unter die Arme zu greifen. Nur die Zocker, die Banken, zocken genauso weiter wie bisher. Soll doch die Bundesbank selbst den Firmen die benötigten Kredite geben, und die Banken dabei außen vor lassen. Da wurden von unfähigen Politikern wieder Verträge gemacht, die die Tinte auf dem Papier nicht wert sind. Das die Banken lieber ihr eigenes Süppchen kochen, als mit dem vom Staat zu 1% Zinsen erhaltenen Geld, ihrer Aufgabe nachzukommen.

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  • Kommentar: 4
  • 06.07.2009 13:49
von

die Banker sind vo je her Halsabschneider,ich habe auch schon mal das Wort "Verbrecher" benutzt. Sie wirtschaften durch ihre immensen Bezüge in die eigene Tasche, wie Schröder, der seine politische Stellung dazu mißbtraucht hat ,sich zu bereichern und das nicht wenig.Er pfeift drauf und lacht das Volk aus , welch ein Verb..... Und es zeigt sich immer mehr,dass das Kapital die Macht hat und nicht die Politik . Erst wenn diese Zocker einmal für Ihre waghalsigen Spielchen zur Verantwortung gezogen werden und ihre Fehler selber bezahlen müssen,erst dann wird sich vielleicht etwas ändern.

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  • Kommentar: 3
  • 06.07.2009 13:41
von

Immer rein mit den Geld! Die Banken werden eine Million, nach der anderen in Rachen geschmissen und die Kleinen müssen wieder alles bezahlen.Die,Die die Steuer zahlen,werden verprügelt und die großen werden immer Protziger. Na ja,unsere Politiker kennen das nicht anders, die Kleinen in den Arsch treten und die Großen die Steuergelder in Rachen schmeißen. Die Mehrwertsteuer wird dann nach der Wahl,aud 30% kommen, denn man muss das Geld, den Kleinen Mann ja abnehmen, das die Banken weiter protzen können. Wisst Ihr was Ihr in meinen Augen seit, Supjekte, Menschen und Tiere könnt Ihr nicht sein.Dummheit lässt grüßen.

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  • Kommentar: 2
  • 06.07.2009 13:35
von

keine einwände kommen,da die gewerkschaft und politik ja mit im aufsichs- und verwaltungsrat sitzt

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  • Kommentar: 1
  • 06.07.2009 12:34
von

Die Banker, in der ersten Reihe sind nicht mehr therapiebar, da muss eine Rotation in den Banken geschehen (von der Politik angeordnet), denn man kann ja nicht alle Chefs absetzen, aber wenn sie dann wieder in der 2. Reihe sitzen, dann werden sie vielleicht wieder vernünftiger und normal. Warum kommen keine Einwände vom Betriebsrat.

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