Leute Die Promi-Geburtstage vom 18. Mai 2012: Jack Johnson

Berlin - Surfen - das war lange Zeit die Welt von Jack Johnson. Bereits als Kleinkind nahm er es zum ersten Mal mit den Wellen auf und mauserte sich schnell zu einem wahren Akrobaten auf dem Brett.

Die Promi-Geburtstage vom 18. Mai 2012: Jack Johnson (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 18. Mai 2012: Jack Johnson Bild: dpa

Berühmt sollte der Wellenreiter aber als Filmemacher und Musiker werden.

«Best of Kokua Festival» heißt das aktuelle Live-Album des Hawaiianers, der zusammen mit seiner Frau Kim 2003 eine Stiftung für Klima- und Umweltschutz gegründet hatte und seitdem jedes Jahr zusammen mit befreundeten Kollegen ein Musikfestival auf Hawaii veranstaltet. Heute feiert er seinen 37. Geburtstag.

Geboren am 18. Mai 1975 auf der Hawaii-Insel Oahu, ist Johnson über die Jahre dieser lässige Typ geblieben. Einer, dem es gelingt, sein eigenes Lebensgefühl in seine Songs zu packen. «Ich glaube, ich habe eine Nische gefunden, mit einem Sound, der die Menschen glücklich macht, egal wie alt sie sind, welcher Rasse oder welchem Geschlecht sie angehören», erklärte er einmal die Wirkung seiner Gute-Laune-Musik.

Obwohl Johnson auch als Profi-Surfer eine gute Figur gemacht hätte, entschied er sich gegen diese Karriere. Ein schwerer Unfall mag seine Entscheidung damals mit beeinflusst zu haben. Stattdessen absolvierte er ein Studium an einer kalifornischen Filmschule.

Jackson, der als Teenager bereits in einigen Surffilmen vor der Kamera gestanden hatte, kehrte als Kameramann zurück auf seine Heimatinsel, um seine Sicht des Beach-Boy-Lebensgefühls auf Zelluloid zu bannen. Bei der Arbeit zum Soundtrack seines legendären Surf-Filmes «Thicker Than Water» (1999) entdeckte der Hobby-Gitarrist quasi aus dem Nichts seine Qualitäten als Singer/Songwriter, die ihm bald von allen Seiten bestätigt wurden.

Der Wellenreiter und Musiker Garret Dutton (der sich auch G. Love nennt) veröffentlichte prompt den Johnson-Song «Rodeo Clowns» auf seinem 1999er Album «Philadelphonic» und brachte damit den Stein ins Rollen. Johnsons Telefon lief vor Anrufen von Plattenfirmen heiß und schließlich produzierte J.P. Plunier, der auch mit Ben Harper zusammenarbeitete, Johnsons Debüt «Brushfire Fairytales» (2001).

Trotz des eigentlich wenig radiotauglichen Folk-Sounds spielten einige US-Sender den Newcomer, und nach und nach breiteten sich seine Melodien im ganzen Land aus. Drei Jahre später erreichte die Scheibe in Amerika Platinstatus. Mit «On and On» folgte 2003 das zweite Album, das Johnson auch in Europa bekannt machte.

Als Label-Chef (Brushfire Records) gibt sich Jack Johnson ähnlich offen wie als Musiker, der Folk, HipHop und Blues ohne Rücksicht auf Genre-Grenzen zu seiner eigenen Handschrift vermischt. Nicht die musikalischen Vorlieben einen die Brushfire-Künstler, sondern die gemeinsame Leidenschaft für das Surfen und das spezielle Lebensgefühl, das die Szene auszeichnet.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
FEY, Tinaamerikanische Schauspielerin und Kabarettistin4218.05.1970Upper DarbyUSA
FRENTZEN, Heinz-Haralddeutscher Rennfahrer4518.05.1967MönchengladbachDeutschland
SANDRA,deutsche Popsängerin5018.05.1962SaarbrückenDeutschland

news.de/dpa

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