Leute Die Promi-Geburtstage vom 14. März 2012 - Billy Crystal

Berlin - Amerika lacht gern mit Billy Crystal. Zuletzt gab es am 26. Februar dazu Gelegenheit, als der Schauspieler und Komiker wieder einmal Gastgeber der Oscar-Verleihung war und das Publikum im Saal und Millionen Fernsehzuschauer locker-witzig durch die Gala der Stars begleitete.

Die Promi-Geburtstage vom 14. März 2012 - Billy Crystal (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 14. März 2012 - Billy Crystal Bild: dpa

Wie kommt man überhaupt zu der Ehre, die stets von vielen Hollywoodstars besuchte Preisverleihung moderieren zu dürfen? Im Falle von Crystal, der heute 64 wird, ist die Frage eindeutig zu beantworten: Für den Job braucht es eine spezielle Balance zwischen Charme, Humor und Esprit. Selbst aus der Entertainmentbranche zu kommen, ist ebenfalls nicht hinderlich - und das alles kann der gebürtige New Yorker bieten. Abgesehen davon hat er sich in dieser Rolle bereits bewährt.

Crystal hatte zuletzt 2004 als Oscar-Host auf der Bühne des Theaters im Hollywood & Highland Center (früher Kodak Theatre) gestanden, aber auch in den Jahren 1990 bis 1993 sowie 1997, 1998 und 2000 - damals noch im Dorothy Chandler Pavilion oder im Shrine Auditorium war er der Conférencier gewesen. Nur der Entertainer Bob Hope, der 2003 mit 100 Jahren starb, führte häufiger durch die Gala als er: 19 Mal zwischen 1940 und 1978.

Hätte er nach 1989 seine Autobiografie geschrieben, würde sie sicher den Titel «Ich war Harry» tragen, so sehr ist er im Bewusstsein einer ganzen Generation als Gegenpart von Meg Ryan in «Harry und Sally» verbunden. Doch das konnte er drei Jahre zuvor noch nicht wissen, als er in seinem Buch «Absolutely Marvelous» auf sein bisheriges Leben zurückblickte.

Mit 16 startete er ganz klassisch als Bühnenkomiker, studierte an der Universität und bei Martin Scorsese und etablierte sich im zunächst im US-Fernsehen. Seine erste eigene Show bekam er 1982 («The Billy Crystal Hour»); sein Filmdebüt fiel in das Jahr 1978 als weltweit erster schwangerer Mann in «Rabbit Test». Zuvor hatte er sich - durchaus noch ungewöhnlich für die damalige Zeit - nicht gescheut, einen Homosexuellen in der Sitcom «Soap» zu spielen (1977-1981).

Die Rolle seines Lebens kam 1989 dann mit besagter Beziehungskomödie «Harry und Sally». Seitdem stehen diese Filmnamen als Synonym für Liebesbeziehungen, die sich aus langen, engen Freundschaften entwickeln. Zwei Jahre später kam Crystal auch noch mit «City Slickers» sehr gut bei Publikum und Kritik an. Auch konnte er 1992 für sein Regiedebüt mit «Mr. Saturday Night» über den Komiker Buddy Young eine Oscar-Nominierung einheimsen. Doch dann war sein filmischer Zenit überschritten.

Den Filmen, in denen er später mitwirkte, war allesamt kein bahnbrechender Erfolg beschieden. Es waren Allerwelts-Komödien wie «Vergiss Paris» (1995), «Reine Nervensache» (1999) oder «America's Sweethearts» (2001).

Dennoch war Crystal nie weg vom Fenster. Seit den frühen 90er Jahren brillierte er nicht nur als Host bei den Oscars, sondern auch bei einigen Grammy-Verleihungen. Auch war er oft als Gast gefragt: So lud ihn der legendäre Jay Leno als allerersten Gesprächspartner ein, als er die Talkshow 1992 von Johnny Carson übernahm.

Privat gilt Billy Crystal als grundsolide: Seit 1970 ist er mit seiner Frau Janice verheiratet, die nach seinen eigenen Angaben, sein erstes und einziges Date überhaupt war. Mittlerweile haben die beiden zwei Töchter und eine Enkelin, der Crystal ein Kinderbuch mit dem herzigen Titel «I Already Know I Love You» widmete.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
BELL, Jamiebritischer Schauspieler2614.03.1986BillinghamGroßbritannien
HANSON, Tayloramerikanischer Musiker und Sänger2914.03.1983TulsaUSA
HARZER, Jensdeutscher Schauspieler4014.03.1972WiesbadenDeutschland

news.de/dpa

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