Leute Die Promi-Geburtstage vom 22. Februar 2012: Drew Barrymore

Drew Barrymore zeigt Zivilcourage - wenigstens im Film. In Ken Kwapis' gerade bei uns in den Kinos angelaufenen Drama «Der Ruf der Wale», das auf einer wahren Geschichte beruht, verkörpert sie eine Greenpeace-Aktivistin und Tierfreundin, die sich in Alaska um in Not geratene Meeressäuger kümmert. Eine Story, die zu Tränen rührt.

Die Promi-Geburtstage vom 22. Februar 2012: Drew Barrymore (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 22. Februar 2012: Drew Barrymore Bild: dpa

Berlin (dpa) - Drew Barrymore zeigt Zivilcourage - wenigstens im Film. In Ken Kwapis' gerade bei uns in den Kinos angelaufenen Drama «Der Ruf der Wale», das auf einer wahren Geschichte beruht, verkörpert sie eine Greenpeace-Aktivistin und Tierfreundin, die sich in Alaska um in Not geratene Meeressäuger kümmert. Eine Story, die zu Tränen rührt.

Nicht nur mit ihrer neuen Kinorolle hat es Barrymore verstanden, sich wieder ins Gespräch zu bringen. Sie scheint eine neue Liebe gefunden zu haben und will wieder heiraten - zum dritten Mal. Stolz zeigte sie vor kurzem im US-Fernsehen den funkelnden Verlobungsring, den Will Kopelman ihr angesteckt hat. «Er hat einen großartigen Geschmack», schwärmte Barrymore und findet ihren neuen Ring «wirklich extravagant». Heute wird sie 37 Jahre alt.

Schon als Säugling lag die kleine Drew vor der Kamera, einem Millionenpublikum wurde sie dann bekannt, als sie sich im Einschulungsalter mit dem Außerirdischem «E.T.» (1982) ihres Patenonkels Steven Spielberg anfreundete. Doch danach kamen ganz schnell die Drogen- und Alkoholexzesse, Selbstmordversuch und Entziehungskur. «Als Kind bin ich in eine Anstalt eingewiesen worden. Ich war oft unglücklich und fühlte mich isoliert», bekannte die gebürtige Kalifornierin dem US-Magazin «W». Ihre Memoiren schrieb das «Little Girl Lost» mit 14 Jahren.

Neben dem frühen Ruhm dürfte auch ihre Familiengeschichte eine Rolle für ihre Entwicklung gespielt haben. Ihr Vater war viermal verheiratet und wurde viermal geschieden: Aus jeder seiner Ehen ging ein Kind hervor. Ansonsten glänzte der alkoholkranke, mittelmäßige Schauspieler durch Abwesenheit. Drews Mutter, eine gleichfalls wenig erfolgreiche Schauspielerin, war zeitweilig Managerin der Tochter. Aber auch die Mutter-Tochter-Beziehung schien nicht die beste zu sein. Schon als Jugendliche stellte sich Drew Barrymore auf eigene Beine. «Ich habe keine Familie», sagte Barrymore 2009 am Rande des Filmfestivals in Toronto. Sie setzte stattdessen auf Freunde.

Aber auch ihr eigenes Liebesleben reizte häufig zum Stirnrunzeln: Mit 19 Jahre heiratete sie das erste Mal. Die Ehe mit dem Barbesitzer hielt gerade mal einen Monat. Mit ihrem zweiten Ehemann, einem Komiker, hielt sie es ein halbes Jahr aus. Immerhin fünf Jahre lang war sie mit dem Schlagzeuger der Strokes, Fabrizio Moretti, liiert (aber nicht verheiratet). Dann folgte eine On-Off-Romanze mit ihrem drei Jahre jüngeren Kollegen Justin Long.

Kontinuierlicher waren dagegen Drew Barrymores Filmerfolge, die sich zehn Jahre nach dem Welthit «E.T.» mit «Poison Ivy - Die tödliche Umarmung» wieder einstellten. Darin spielte sie eine Psychopathin. Bald konnte sie die Kritiker überzeugen, die ihr ein «subtiles und rührendes Schauspiel» bescheinigten. Sie spielte in «Batman Forever» (1995) mit, war in Woody Allens erstem Filmmusical »Alle sagen - I love you» (1996) und in Wes Cravens Horrorfilm «Scream» (1996) mit von der Partie. Der Blockbuster «Eine Hochzeit zum Verlieben» (1998) trieb Drew Barrymores Gage zum ersten Mal in Millionenhöhe. Inzwischen zählt sie zu den meistverdienenden Hollywoodstars.

Nahezu Kultstatus erlangte sie als sexy Action-Engel: In der Kinofilmversion der 70er-Jahre-TV-Serie «3 Engel für Charlie» kämpfte sie gemeinsam mit Cameron Diaz und Lucy Liu für das Gute. Zwischenzeitlich übernahm sie bei einigen Filmen, in denen sie die Hauptrolle spielte («Der Appartement Schreck», 2003, und »Ein Mann für eine Saison», 2005) auch die Rolle der Produzentin.

Großen Erfolg auch beim deutschen Kinopublikum hatte sie 2007 als Pflanzenpflegerin, die in «Mitten ins Herz - Ein Song für Dich» einen leicht gealterten Musikstar (Hugh Grant) betört. Ebenfalls zur eher seichten Sorte gehörte die Komödie «Er steht einfach nicht auf Dich» (2009). Dass sie allerdings nicht nur im reinen Unterhaltungsgenre zu überzeugen weiß, zeigte Drew Barrymore nicht zuletzt als exzentrische Cousine der früheren First Lady Jackie Kennedy in der TV-Miniserie «Grey Gardens». Dafür wurde sie 2010 unter anderem mit einem Golden Globe belohnt.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
BIEDERMANN, Jeanettedeutsche Popsängerin und Schauspielerin3122.02.1981BerlinDeutschland
BLUNT, Jamesbritischer Sänger3822.02.1974TidworthGroßbritannien
MIOU-MIOUfranzösische Schauspielerin6222.02.1950ParisFrankreich

news.de/dpa

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig