Leute Die Promi-Geburtstage vom 04. November 2011: Sean «Diddy» Combs

Sean Combs hat viele Pseudonyme, darunter Diddy, Puff Daddy oder Sean John. Welches gerade angesagt ist, wissen wahrscheinlich nur Insider genau. Sicher ist hingegen, dass er auf seinem jüngsten Album nun als Diddy-Dirty Money firmiert.

Die Promi-Geburtstage vom 04. November 2011: Sean «Diddy» Combs (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 04. November 2011: Sean «Diddy» Combs Bild: dpa

Berlin (dpa) - Sean Combs hat viele Pseudonyme, darunter Diddy, Puff Daddy oder Sean John. Welches gerade angesagt ist, wissen wahrscheinlich nur Insider genau. Sicher ist hingegen, dass er auf seinem jüngsten Album nun als Diddy-Dirty Money firmiert.

Combs, der heute 42 wird, hatte sich für die aktuelle Platte die Mithilfe von Kolleginnen und Kollegen gesichert und die 16 aufgenommen Songs unter die Überschrift «Last Train To Paris» gestellt. Als musikalischen Stil gibt er Electro-HipHop-Soul-Funk an. Doch mit diesem Mix scheint er das Publikum nicht im gleichen Maße begeistert zu haben wie mit seinem Debütalbum «No Way Out» 1997, das international auf den vordersten Rängen der Charts. In den USA erreichte das neue Album zwar wenigstens die Top Ten, bei uns langte es aber nur für den 52. Platz der offiziellen, von Media Control ermittelten Hitliste.

Es steht zu vermuten, dass der Mann, dessen Markenzeichen nicht zuletzt eine große Klappe ist, enttäuscht von den Verkaufszahlen gewesen ist. Doch finanziell wird ihm das nicht viel anhaben können. Auch wenn er dafür bekannt ist, gerne viel Geld für allen erdenklichen Luxus und teure Promi-Partys auszugeben, ist er seit der Gründung seit Anfang der 90er Jahre ein schwerreicher Mann geworden. Fast so zahlreich wie seine wechselnden Künstlernamen sind nämlich seine Betätigungsfelder - und damit vermindert er sein unternehmerisches Risiko: Combs verdingt sich ebenso als Modedesigner mit eigenen Kollektionen wie als Schauspieler (zuletzt war er neben Russell Brand in der Komödie «Männertrip» in der Rolle eines Plattenmanagers zu sehen sowie als Musiker in der Komödie «Freundschaft Plus»), als Film- wie als Musikproduzent und ist nebenbei noch Besitzer zweier Restaurants, um nur einige seiner Gewerke zu nennen. Und einen eigenen englischen Fußballclub wolle er sich bei Gelegenheit auch noch zulegen, verriet er einmal der «Daily Mail».

Geboren 1969 in New York und vaterlos aufgewachsen, hat Combs sich mit nichts als guten Ideen und einem eisernem Willen zum Erfolg Ruhm erarbeitet und ein Vermögen, das auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt wird. Zielstrebig arbeitete er sich nach oben. Er begann als Produktionsassistent bei Uptown Records, bevor er 1993 das einflussreiche Label Bad Boy Entertainment gründete. Mit seiner eignen auf die Entdeckung neuer Künstler spezialisierte Musikfirma, die heute mit Universal Music kooperiert, produzierte er namhafte Musiker wie seinen später ermordeten Freund und Partner Notorious B.I.G, Mary J. Blige oder Faith Evans. Nachhaltig prägte der Entertainer die Musikbranche und vor allem den Hip-Hop als massenkompatibles Genre.

Während er Ende der 1990er Jahre wiederholt in Schießereien und Schlagzeilen geraten war, hat er inzwischen sein Bad-Boy-Image samt Goldkettchen abgelegt. Inzwischen tritt der Vater von fünf unehelich geborenen Kindern lieber als seriöser Geschäftsmann auf. Davon zeugen auch die eleganten Anzüge in dezenten Tönen, die er trägt. Nur die Sonnenbrille auf seiner Nase, ein Brillantstecker im Ohrläppchen, riesige Fingerringe und sein «cooler Gang» erinnern noch an seinen Dresscode vergangener Tage.

NAMEBERUFALTERGEBURTSDATUMGEBURTSORTGEBURTSLAND
MCCONAUGHEY, Matthewamerikanischer Schauspieler4204.11.1969UvaldeUSA
Frl. MENKE (Franziska Menke)deutsche Sängerin5104.11.1960HamburgDeutschland
WEGNER, Bettinadeutsche Liedermacherin6404.11.1947BerlinDeutschland

news.de/dpa

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