Leute Die Promi-Geburtstage vom 03. Mai 2011: Christopher Cross

Mit seiner unverkennbar hohen, weichen Stimme nahm Christopher Cross einige der erfolgreichsten Ohrwürmer der Musikgeschichte auf. Die sanften Rock-Balladen «Ride Like The Wind» und «Sailing» stürmten 1980 die US-Singlecharts.

Die Promi-Geburtstage vom 03. Mai 2011: Christopher Cross (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 03. Mai 2011: Christopher Cross Bild: dpa

San Francisco (dpa) - Mit seiner unverkennbar hohen, weichen Stimme nahm Christopher Cross einige der erfolgreichsten Ohrwürmer der Musikgeschichte auf. Die sanften Rock-Balladen «Ride Like The Wind» und «Sailing» stürmten 1980 die US-Singlecharts.

Der bis dahin kaum bekannte Sänger und Songschreiber wurde über Nacht zum Star. Doch dem kometenhaften Aufstieg folgte bald der Absturz. Nur hartgesottene Cross-Fans hörten dem Soft-Rocker noch zu, meist Oldies, kaum Youngsters. Das könnte sich nun wieder ändern. Cross, der heute 60 Jahre alt wird, plant mit Auftritten und einem neuen Album ein Comeback.

Thomas Gottschalk hatte ihn in seine letzte reguläre «Wetten, dass..?»-Sendung am letzten Samstag (30. April) nach Offenburg eingeladen. Auch Star-Sopranistin Anna Netrebko und Oscar-Preisträgerin Whoopi Goldberg waren auch dabei. Cross hat dort eine Kostprobe von seinem neuen, noch nicht veröffentlichten Album geben. «Doctor Faith» ist die erste Platte in zwölf Jahren mit gänzlich neuen Songs.

Auf seiner Webseite tönt Cross ganz unbescheiden, dass er «der größte neue Star von 1980» war. Tatsächlich stellte der Texaner damals mit seinem Debütalbum «Christopher Cross» einen Rekord auf. Er gewann auf Anhieb fünf Grammy-Trophäen. Als erster Interpret räumte er den höchsten US-Musikpreis in den vier wichtigsten Sparten «Bester neuer Künstler», «Bestes Album», «Song» und «Single des Jahres» («Sailing») ab. Das machte ihm 2003 nur noch Neuling Norah Jones mit «Come Away With Me» nach.

Cross sahnte weitere Preise ab. 1981 lieferte er den Titelsong für die Filmkomödie «Arthur - Kein Kind von Traurigkeit» mit Dudley Moore und Liza Minnelli. Sein «Arthur's Theme» (Best That You Can Do) stand weltweit wochenlang an den Spitzen der Hitparaden und wurde mit einem Oscar für den besten Song gekrönt. Von seinem zweiten Album «Another Page» schaffte es das Lied «Think of Laura» noch unter die Top Ten und zum Jingle für die TV-Serie «General Hospital». Doch seine Folgealben fanden kaum noch Anklang, Cross verschwand aus den Charts.

«Diese Erfahrung war ein regelrechtes Trauma», sagte Cross 1992 im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Den Karriereknick verglich er mit einer gemütlichen Bootsfahrt - «doch dann kommt plötzlich, ohne das geringste Anzeichen, ein Wasserfall». Vielleicht waren neue Musiktrends - Heavy Metal, HipHop und Grunge - schuld. Vielleicht war es auch das Image des behäbigen Softies Cross, der mit hippen Rockern auf der Bühne und in Musikvideos nicht mithalten konnte.

Cross blieb seinem Beruf all die Jahre treu. Er komponierte weiter, ging auf kleine Tourneen, brachte alle paar Jahre ein neues Album heraus, darunter «The Very Best of Chistopher Cross» (2002), eine Sammlung seiner besten Songs.

In «Doctor Faith» schlägt Cross im Gegensatz zum Herz-Schmerz früherer Alben weniger softe Töne an. In «Hey Kid» besingt er das Chaos in der Welt, in «I'm Too Old For This» beklagt er sich über die «sture Ignoranz im ganzen Land».

NAME

BERUF

ALTER

GEBURTSDATUM

GEBURTSORT

GEBURTSLAND

GARVEY, Rea

irischer Rocksänger

38

03.05.1973

Tralee

Irland

CAPRIOGLIO, Deborah

italienische Schauspielerin

43

03.05.1968

Mestre

Italien

KILNER, Kevin

amerikanischer Schauspieler

53

03.05.1958

Baltimore

USA

news.de/dpa

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