Leute Die Promi-Geburtstage vom 20. Dezember 2010: Alan Parsons

Vor Punk war Alan Parsons: Wer in den 70er Jahren seinen Musikgeschmack (fast zwangsläufig) an Yes, Genesis, ELP und ELO geschult hatte und für die schwarze Romantik empfänglich war, der kam an «Tales Of Mystery And Imagination: Edgar Allan Poe» gar nicht vorbei.

Die Promi-Geburtstage vom 20. Dezember 2010: Alan Parsons (Foto)
Die Promi-Geburtstage vom 20. Dezember 2010: Alan Parsons Bild: dpa

Berlin (dpa) - Vor Punk war Alan Parsons: Wer in den 70er Jahren seinen Musikgeschmack (fast zwangsläufig) an Yes, Genesis, ELP und ELO geschult hatte und für die schwarze Romantik empfänglich war, der kam an «Tales Of Mystery And Imagination: Edgar Allan Poe» gar nicht vorbei.

«Thus quoth the raven: Nevermore» grub sich tief ein in die Teenager-Seelen, die vermutlich das erste Mal in Kontakt kamen mit Edgar Allan Poe, dem Meister der makabren Mysterien, der mit seinen grauenhaften Friedhofsfantasien und den Visionen von düsteren Verbrechen für wohlige Schauer sorgt(e).

Das aber war nicht die eigentliche Sensation des Albums, denn «Tales Of Mystery And Imagination» von The Alan Parsons Project war vor allem ein Meilenstein in der Produktionstechnik. Der englische Tonregisseur Parsons hat zusammen mit Eric Woolfson seinen Poe, der einem - vor allem über Kopfhörer - direkt durch das Gehirn gepustet wurde, bombastisch aufbereitet. Das war damals schon ziemlich ausgefuchst und auf höchstem Niveau, was die beiden da in ihrem Studio-Labor zusammen gemixt haben.

Parsons, der heute seinen 62. Geburtstag feiert, war bereits ein alter Hase im Geschäft, als er mit «Tales Of Mystery And Imagination» sein Debüt-Album veröffentlichte. Schon Ende der 60er Jahre stand er hinter bekannten Produktionen der EMI-Studios wie den Beatles-Alben «Let It Be» und «Abbey Road». Nach der Auflösung der Beatles arbeitet er mit Paul McCartney zu den Wings-Zeiten zusammen. Es folgten außerdem Mischpultarbeiten für die Hollies, Al Stewart, John Miles oder Steve Harley & Cockney Rebel. Verantwortlich für den Ton war der EMI-Mann auch bei Pink Floyds Erfolgsalbum «Dark Side of the Moon». Seine 1976 erschienene «Tales»-Produktion sollte schließlich sein eigenes «Dark Side of the Moon» werden.

Danach folgten weitere Werke mit Themen wie Science Fiction («I Robot»), Glücksspiel («The Turn Of A Friendly Card») oder die Rolle der Frau («Eve»). Woolfson und Parsons agierten dabei im Hintergrund als Songschreiber und Toningenieur. Zu den Aufnahmen verpflichteten sie bis zu 300 Musiker und Sänger. Aber an die Erfolge des ersten Werks kamen die bombastischen Konzeptalben mit moderner Computertechnik nicht mehr heran. Nach ihrem letzten gemeinsamen Projekt, dem schließlich zum Musical umgeschriebenen «Freudiana», trennten sich Parsons und Woolfson 1993.

NAME

BERUF

ALTER

GEBURTSDATUM

GEBURTSORT

GEBURTSLAND

KELLY, Joey

irischer Popsänger

38

20.12.1972

Gamonal

Spanien

KLOCKE, Piet

deutscher Komiker

53

20.12.1957

Essen

Deutschland

CRISS, Peter

amerikanischer Musiker

65

20.12.1946

New York

USA

news.de/dpa

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