Von Heiß auf Eis in Sekunden - Physikspaß in sibirischer Kälte

41 Grad unter Null zeigt das Thermometer im russischen Nowosibirsk an. Die Großstadt liegt im tiefsten Sibirien - doch selbst für diesen eisigen Landstrich ist das sehr kalt. Stellenweise wurden hier in den vergangenen Tagen sogar Temperaturen von unter minus 50 Grad gemessen.Dieser Mann hat Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht. Der Temperaturunterschied zur Luft auf dem Balkon beträgt weit mehr als 100 Grad. Als er das Wasser vom Balkon kippt, bleibt nichts als eine weiße Wolke übrig. Sie belegt ein Phänomen, das Physikern wohl bekannt ist: Heißes Wasser gefriert unter bestimmten Bedingungen viel schneller als kaltes. Warum dieser sogenannte Mpemba-Effekt auftritt, ist noch nicht endgültig erforscht.Doch aus diesem Grund empfiehlt es sich auch hierzulande nicht, Autoscheiben mit heißem Wasser zu enteisen: Das Wasser wird schnell zu Eis und friert fest.
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