Essen & Trinken Bestes Restaurant der Welt: «Noma» in Kopenhagen

London - Die nordische Welle rollt weiter: Zum dritten Mal in Folge ist das Kopenhagener Restaurant «Noma» von der Zeitschrift «Restaurant Magazine» zum besten der Welt ernannt worden.

Bestes Restaurant der Welt: «Noma» in Kopenhagen (Foto)
Bestes Restaurant der Welt: «Noma» in Kopenhagen Bild: dpa

Dank seiner Liebe zum Detail und seines innovativen Ansatzes habe Chefkoch René Redzepi sich den Titel erneut sichern können, teilte das Magazin am späten Montagabend in London mit.

Preis zwei und drei gehen nach Spanien, und zwar ebenfalls an die Gewinner des vergangenen Jahres. «El Celler de Can Roca» im katalonischen Girona bleibt zweitbestes, gefolgt von «Mugaritz» in San Sebastian. Insgesamt wurden in diesem Jahr fünf Spanier ausgezeichnet.

Auf der Liste der «50 besten Restaurants der Welt» kommt Deutschland ab Platz 22 vor. Dort landete das Wolfsburger «Aqua». Chefkoch Sven Elverfeld sei ein «leidenschaftlicher Neuerfinder der einfachen Küche» und gestalte traditionelle deutsche Gerichte auf ganz neue Art, hieß es zur Begründung. Gleich dahinter kommt das «Vendome» in Bergisch Gladbach. Joachim Wissler schaffe es hier, deutsche Küche kreativ und «auf avantgardistische Art» umzusetzen.

Die Liste der Restaurants wird jährlich von einer Gruppe aus mehr als 800 internationalen Experten der Branche zusammengestellt. Darunter sind Köche, Restaurant-Kritiker und Gastronomen.

Unter den besten zehn auf der Liste sind keine Küchen aus Frankreich vertreten, aber drei aus den USA. Insgesamt schaffen es acht Amerikaner unter die Top 50. Am besten steht dabei «Per Se» aus New York da. Geführt wird es von Chefkoch Thomas Keller, der seit zehn Jahren mit teils wechselnden Einrichtungen auf der Liste vertreten war. Dafür bekam er einen Sonderpreis für sein Lebenswerk.

Aus Asien sind sechs Restaurants auf der Liste, aus Südamerika vier. Die Auszeichnung für den vielversprechendsten Nachwuchs - der «One to Watch Award» - geht nach Frankreich. Alexandre Gauthier habe das «Le Grenouillère» 2003 im Alter von 24 Jahren von seinem Vater übernommen. Seine «abenteuerlustige und ehrgeizige Küche» versetze Restaurant-Kritiker weltweit in Aufregung, hieß es zur Begründung.

Ergebnisse

news.de/dpa

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