Karibik Hurrikan «Irene: New York erwägt Evakuierungen

Hurrikan «Irene: New York erwägt Evakuierungen (Foto)
Hurrikan «Irene: New York erwägt Evakuierungen Bild: dpa

Nach den Verwüstungen auf den Bahamas hat der mächtige Hurrikan «Irene» am Donnerstag seinen Weg in Richtung US-Ostküste fortgesetzt. In New York erwägt Bürgermeister Michael Bloomberg bereits Evakuierungen niedrig gelegener Stadtgebiete.

New York/Washington/Nassau (dpa) - Nach den Verwüstungen auf den Bahamas hat der mächtige Hurrikan «Irene» am Donnerstag seinen Weg in Richtung US-Ostküste fortgesetzt. In New York erwägt Bürgermeister Michael Bloomberg bereits Evakuierungen niedrig gelegener Stadtgebiete.

Bundesstaaten an der Ostküste verhängten bereits vorbeugend den Notstand in einigen Regionen. Laut TV-Berichten flohen Tausende Menschen aus Feriengebieten in North Carolina. US Kriegsschiffe verließen den Hafen Norfolk (Virginia), um sich auf hoher See in Sicherheit zu bringen.

Während der Hurrikan nach bisherigen Vorhersagen an dem Urlauberstaat Florida sowie an Georgia und South Carolina vorbeiziehen soll, könnte er am Wochenende in North Carolina auf Land treffen, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami berichtete.

Der Wirbelsturm entwickelte am Donnerstag in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometer in der Stunde. Er hatte sich am vergangenen Wochenende in der Ostkaribik gebildet und vor allem Puerto Rico und die Dominikanische Republik heimgesucht.

Danach zog er von Südosten über die gesamte Inselkette der Bahamas hinweg und richtete auch dort erhebliche Zerstörungen an. Auf fast allen Inseln fielen Bäume und Telefonmasten um und es wurden Hausdächer abgedeckt. Berichte über Tote und Verletzte lagen zunächst nicht vor.

US-Hurrikanzentrum

news.de/dpa

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