02.05.2019, 09.36 Uhr

"Game of Thrones - The Long Night": "Das Ende ist ein richtiger Reinfall!" - Episode 3 spaltet Twitter-Fans

In Episode 3 der achten Staffel von "Game of Thrones" tobt die große Schlacht gegen den Nachtkönig auf Winterfell. Von einigen Helden müssen wir uns nun endgültig verabschieden. Wie reagiert Twitter auf die Tode?

Werden Sansa (Sophie Turner, l.) und Arya (Maisie Williams) die große Schlacht überleben? Bild: HBO/Helen Sloan/spot on news

"Heute ab 7 Uhr #GoT geschaut: Denn das Netz ist dunkel und voller Spoiler", schreibt eine Twitter-Nutzerin wenige Stunde nach der US-Premiere der dritten Episode. Immerhin stand die große Schlacht um Winterfell gegen den Nachtkönig (Vladimir Furdik) auf dem Plan.Werden Jon Snow (Kit Harington), Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) und Co. die Armee der Untoten in Episode 3 von Staffel 8 aufhalten können? Wer wird ihr zum Opfer fallen? Und kann der Nachtkönig überhaupt besiegt werden? Achtung, die folgenden Abschnitte beinhalten massive Spoiler zur brandneuen "Game of Thrones"-Episode "The Long Night".

"Game of Thrones - The Long Night" in der Twitter-Kritik

Die Schlacht auf Winterfell ist blutig, brutal und zum Verzweifeln. Die Untoten zeigen - wie zu erwarten - keine Gnade. Relativ schnell müssen die Lebenden den Rückzug in die Burg antreten. Noch nicht einmal der Feuerschutzwall kann die Untoten aufhalten. Sie klettern über die Mauern, als sei es ein Katzensprung, dringen ins Innere ein - sogar bis in die Krypta. Diese Aussichtslosigkeit lässt etwa Sandor Clegane alias Bluthund (Rory McCann) in Schockstarre verfallen. Man könne den Tod nicht besiegen, meint er.

Daenerys und Jon haben auf ihren beiden Drachen ebenfalls keinen Vorteil. Eine Art Schneesturmwolke hängt über Winterfell und verdeckt ihnen die Sicht. Auch der Nachtkönig reitet seinen Drachen. Alle drei landen schließlich unfreiwillig auf dem Boden. Daenerys muss überrascht erkennen, dass Drachenfeuer dem Nachtkönig rein gar nichts anhaben kann.

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Keine Schlacht ohne Verluste! Edd, Lyanna, Jorah, Beric, Theon und Melisandre sterben

Eine Schlacht ohne Verluste, damit hat wohl niemand gerechnet. "Game of Thrones"-Fans müssen sich von einigen Figuren verabschieden. Als Erstes fällt Eddison Tollett (Ben Crompton), Lord Kommandant der Nachtwache, den Untoten zum Opfer. Damit rettet er Samwell Tarly (John Bradley) das Leben. Die junge Lyanna Mormont (Bella Ramsey) kann mit ihrem letzten Atemzug einen Riesen zur Strecke bringen. Beric Dondarrion (Richard Dormer) stirbt, als er und der Bluthund Arya Stark (Maisie Williams) aus einer brenzligen Lage befreien. Melisandre meint, er habe seinen Zweck "jetzt erfüllt".

Jorah Mormont (Iain Glen) findet seinen Tod in den Armen von Daenerys, nachdem er aufopferungsvoll für ihr Leben gekämpft hat. Theon Graufreud (Alfie Allen) wiederum, der Bran beschützen wollte, wird vom Nachtkönig persönlich durchbohrt. Zuvor versichert ihm Bran noch, dass er ein guter Mensch sei. Ganz zum Schluss wird die Prophezeiung von Melisandre wahr: Sie verlässt die Burg, nimmt dabei ihre Kette ab, nimmt die Gestalt der alten Frau an und fällt tot in den Schnee.

"Ich vor der Episode: 'ich hoffe, dass nicht so viele Charaktere sterben.' Ich nach der Episode: 'och, da hätten aber ruhig mehr sterben können.", schreibt eine Twitter-Nutzerin zu den Toden der Episode. "Ich finde es sterben zu wenig Menschen in der neuen Folge #GameofThrones", meint ein anderer.Sind wirklich zu wenig Helden gestorben?

Eine Person macht den Unterschied

Am Ende ist eine Person das Zünglein an der Waage. Eine, mit der sicher einige Fans gerechnet haben. In dem Moment, in dem der Nachtkönig vor Bran seine Waffe ziehen will, stürmt Arya herbei. Er dreht sich um und bekommt sie am Hals zu fassen. Ihre Waffe fällt ihr aus der Hand - doch Arya kann sie mit der anderen auffangen und tötet den Nachtkönig und damit seine gesamte Anhängerschaft. Die große Schlacht von Winterfell ist entschieden.

Aryas Heldentat lässt sich erahnen, als sie mitten in der Episode auf Melisandre trifft. Die erinnert Arya daran, dass sie dazu trainiert wurde, auch "blaue Augen" zu töten. Sie fragt Arya: "Was sagen wir dem Gott des Todes?" Die Antwort kommt prompt: "Nicht heute!" Und sie sollen recht behalten. Dieser Dialog ist jedoch nicht neu. In der ersten Staffel ist das der Satz, denSyrio Forel zu der noch unerfahrenen Arya sagt.

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Zu den Highlights der Folge zählt auch der Drachenkampf über den Wolken. Dafür wurde am Humor gespart - kein Wunder bei der Ernsthaftigkeit der Lage. Der ein oder andere Witz bleibt dieses Mal sogar Tyrion Lennister (Peter Dinklage) im Hals stecken. Als er seiner Ex-Frau Sansa Stark (Sophie Turner) in der Krypta im Angesicht des Todes einen Kuss auf die Hand gibt, könnte dem ein oder anderen aber das Herz aufgehen. Die große Schlacht hat einen überschaubaren Verlust gefordert. Die meisten Fan-Lieblinge sind davongekommen. Nun steht der Kampf gegen Cersei (Lena Headey) an. Ob dabei alle überleben werden?

Episch oder nicht? Neueste "Game of Thrones"-Episode spaltet Twitter

"Heiliger BimBam. Ich muss mit jemandem darüber reden! Mein einfaches Gehirn kann doch sowas nicht verarbeiten", fasst ein Twitter-Nutzer die Episode zusammen. "Das Ende ist ein richtiger Reinfall", zeigt sich ein anderer enttäuscht."Ich hätte ja echt schwören können, dass nach der letzten Folge Sir Brienne von Tarth als Ritter sterben muss... Da sieht man mal wieder, wie #GameofThrones einen in die Irre führen kann", meint eine andere Twitter-Nutzerin. Und recht hat sie, einiges ist vorhersehbar, anderes nicht.

"Was eine Gefühlsachterbahn. Einfach nur grandios. Wie soll ich denn jetzt nach so einer Folge die Woche überstehen?", zieht ein anderer sein Fazit. "Ich war einfach nicht bereit für diese Folge...zu heftig, einfach alles war geil daran, Optik/Inszenierung/ Dramatik/ Musik/ Charaktere...einfach ALLES...jede einzelne Sekunde davon!!! Was zum Teufel hab ich da nur grade erlebt?!?!", ist einer weiterer schockiert.

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Neuer Rekord! 52 Millionen "Game of Thrones"-Tweets abgesetzt

Über 7,8 Millionen Tweets wurden zu der Folge abgesetzt, so viele wie noch nie im Vergleich zu anderen fiktionalen Serien. "Game of Thrones" schlägt damit seinen eigenen Rekord: Auf dem zweiten Platz mit über fünf Millionen Tweets steht nun die Premierenfolge der achten Staffel, die am 14. April ausgestrahlt wurde. Laut "Variety" wurden 2019 bereits rund 52 Millionen Tweets zu der Fantasyserie verfasst. Und wer sorgte am vergangenen Sonntag für den meisten Gesprächsstoff? Arya (Maisie Williams, 22), der Nachtkönig (Vladimír Furdík, 48), Bran (Isaac Hempstead, 20), Jon Snow (Kit Harington) und Cersei (Lena Headey, 45) waren die meist diskutierten Charaktere auf Twitter.

Die komplette Vorschau, was in "Game of Thrones" Staffel 8, Episode 3, passiert, lesen Sie hier.

FOTOS: "Game of Thrones" Wer liebt wen im echten Leben?
zurück Weiter "Game of Thrones": Wer liebt wen im echten Leben? (Foto) Foto: lev radin / Shutterstock.com/spot on news Kamera

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