28.04.2019, 10.43 Uhr

"50 Jahre ZDF-Hitparade" mit Thomas Gottschalk als Wiederholung: 1. Auftritt im ZDF nach Trennung von Ehefrau Thea

Das ZDF feiert 50 Jahre "Hitparade" mit einer Jubiläumshow, präsentiert von Thomas Gottschalk. Für den Moderator ist es der erste TV-Auftritt im ZDF seit seiner Trennung von Ehefrau Thea Gottschalk.

Thomas Gottschalk moderiert die Jubiläumssendung. Bild: ZDF/Sascha Baumann

Das ZDF hat Grund zum Feiern. In der Show "50 Jahre ZDF-Hitparade" nimmt Thomas Gottschalk die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Kultformats. Gut 30 Jahre lang hat die Sendung ab 1969 die deutsche Musiklandschaft geprägt wie keine andere. Wer sich für Schlager interessierte, kam in der Ära vor YouTube nicht an ihr vorbei. Für die Sänger galt das ebenfalls - egal ob Udo Jürgens oder Nena, Wolfgang Petry oder Nicole, Howard Carpendale oder Trio, Caterina Valente oder Mary Roos. Und sie machte Dieter Thomas Heck, der sie präsentierte, selbst zur Berühmtheit.

"50 Jahre ZDF-Hitparade" 2019 verpasst? Wiederholung online und im TV

Wer am Samstagabend keine Zeit hat,"50 Jahre ZDF-Hitparade" mit Thomas Gottschalk zu sehen, der kann sich die Sendung in der Wiederholung anschauen. Zwar wird es keine TV-Wiederholung geben, doch wie so oft lohnt sich an dieser Stelle ein Blick in die ZDF-Mediathek. Zahlreiche Sendungen stehen nach der TV-Ausstrahlung hier als Video-on-Demand zur Verfügung.

Jubiläumsshow"50 Jahre ZDF-Hitparade" bereits in 2. Aprilwoche in Offenburg aufgezeichnet

In der Jubiläumssendung dürften sich viele Zuschauer ins elterliche Wohnzimmer von damals zurückversetzt fühlen. Als Kinder und Jugendliche haben sie die "Hitparade" immer samstags nach dem Baden geschaut, verrieten Fans vor der Aufzeichnung in der zweiten Aprilwoche in Offenburg. Sie seien gekommen, um die Helden ihrer Jugend wiederzusehen. "Wenn wir hier nachher rausgehen, sind wir 20 Jahre jünger", prophezeite ein 65-jähriger Zuschauer.

Vor einem halben Jahrhundert setzte die Hitparade einen Kontrapunkt zur Beatmusik. "Mister Hitparade", wie Heck bald genannt wurde, war ein überzeugter Schlagerfan und wollte deutschsprachiger Musik eine Plattform bieten.

Gitterrohroptik, Tonmischpult und Klappzahlenuhr - optisch orientiert sich die Jubiläumsshow an den Anfängen der Hitparade, mit einem Unterschied: Gottschalk hat eine halbrunde Couch mitgebracht, die an seine eigene frühere Show "Wetten, dass ..?" erinnert. Von hier aus führt er gewohnt locker durch den Abend und empfängt Gäste, von denen einige durch die Hitparade einem Millionen-Publikum bekannt wurden.

"50 Jahre ZDF-Hitparade" mit den Gästen Howard Carpendale, Marianne Rosenberg und Heino

Musik darf beim "Hitparaden"-Geburtstag natürlich nicht fehlen. Howard Carpendale, Marianne Rosenberg und Heino geben ihre Hits zum Besten genauso wie Wencke Myhre, Bonnie Tyler, Bernhard Brink, Nicole, Matthias Reim, David Hasselhoff und weitere.

Thomas Gottschalk begeistert Zuschauer bei Aufzeichnung der Jubiläumsshow

Und selbst Thomas Gottschalk, der nicht gerade als Schlager-Fan bekannt ist, gibt sich am Ende geläutert. Er habe sich gefragt, ob eine Schlager-Show seiner Karriere schaden könne, hatte er vor Beginn der Show noch gewitzelt. Zum Schluss verspricht er, auch für die Jubiläumsgala zum 75. zur Verfügung zu stehen. Die Fans hätten nichts dagegen: "Der macht's halt immer super", sagt eine Zuschauerin.

Thomas Gottschalk: 1. Auftritt im ZDF nach Trennung von Ehefrau Thea

Für Thomas Gottschalk ist es der erste "richtige" Moderations-Job nach seiner Trennung von Ehefrau Thea Gottschalk. Zuvor war er bereits kurzzur großen Jubiläumsgala von "Kalkofes Mattscheibe" im TV zu sehen. Hier übernahm er die Abmoderation der Sendung. Bei "50 Jahre ZDF-Hitparade" wird er allerdings durch das gesamte Programm führen.

Ob er dabei auch einen Einblick in sein Privatleben geben wird, ist fraglich. Zuletzt äußerte er sich in seiner Sendung "Gottschalk - Die Bayern 1 - Radioshow" zu diesem Thema und versicherte seinen Fans: "Macht euch bitte um mich keine Sorgen. Also, mir geht es gut."

fka/news.de/dpa

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