22.02.2019, 11.30 Uhr

Franken-Tatort: "Tatort: Ein Tag wie jeder andere": Lohnt sich der neue Franken-Krimi?

Im "Tatort: Ein Tag wie jeder andere" müssen die Kommissare Voss und Ringelhahn eine rätselhafte Mordserie aufklären. Wer tötet immer zur vollen Stunde? Kommt es zum Showdown im Richard-Wagner-Festspielhaus? Und lohnt sich das Einschalten überhaupt?

"Tatort: Ein Tag wie jeder andere": Die Kommissare Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel), Felix Voss (Fabian Hinrichs, Mitte) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) betrachten die Leiche von Katrin Tscherna (Katharina Spiering) Bild: BR/Hendrik Heiden/Claussen + Putz/spot on news

Im "Tatort: Ein Tag wie jeder andere" (24. Februar, 20:15 Uhr, das Erste) werden im Abstand von exakt einer Stunde in Bayreuth mit derselben Waffe an unterschiedlichen Orten zwei Menschen erschossen. Können die Kommissare Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel, 60), Felix Voss (Fabian Hinrichs, 45) und ihr Team das Rätsel lösen, bevor es ein drittes Opfer gibt? Worum es genau geht und ob sich das Einschalten lohnt? Hier gibt's die Antwort:

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Worum geht's im Krimi?

Der Tag in Bayreuth beginnt wie jeder andere. Doch dann geschieht ein Mord. Ein Bayreuther Anwalt erschießt im laufenden Prozess einen Richter. Kurz vor der Tat schaut er auf die Uhr und wartet die volle Stunde ab. Dann flüchtet er. Exakt eine Stunde später stirbt eine Universitätsmitarbeiterin. Wieder ist Anwalt Thomas Peters (Thorsten Merten, 56) der Täter und flieht.

Es gibt zunächst kein erkennbares Motiv, keine Verbindung zwischen dem Täter und den beiden Opfern. Doch es gibt ein Tatmuster. Droht ein dritter Mord zur nächsten vollen Stunde? Wer wird das Opfer sein? Und wo wird der Mörder diesmal zuschlagen? Die Kommissare und ihr Team ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, um ein nächstes mögliches Opfer zu retten.

Lohnt sich das Einschalten?

Ja, das lohnt sich. Schon allein, weil es ungefähr 15 Minuten vor Schluss erst vermeintlich absurd, dann unfassbar spannend und schlussendlich auch noch überraschend wird. Dieser Krimi verpackt außerdem das "brisante Thema Lebensmittelskandale" in einen Thriller "ohne erhobenen Zeigefinger", wie auch Drehbuchautor Erol Yesilkaya zurecht erklärt.

Der ungewöhnliche, mit vielen Rückblenden erzählte "Tatort" wurde unter anderem im weltberühmten Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth (Oberfranken) gedreht. Wer also schon immer mal wissen wollte, wo sich Kanzlerin und Co. jedes Jahr im Sommer Kultur zu Gemüte führen, den werden diese Szenen besonders interessieren.

Routinierten "Tatort"-Fans dürfte der mordende Anwalt Thomas Peters übrigens bekannt vorkommen. Schauspieler Thorsten Merten spielt seit 2013 auch Kriminalhauptkommissar Kurt Stich, den Chef der Weimarer "Tatort"-Ermittler Lessing (Christina Ulmen) und Kira Dorn (Nora Tschirner).

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