Karl Lagerfeld tot

Mode-Ikone stirbt mit 85 Jahren nach schwerer Krankheit 

Karl Lagerfeld wurde weltweit hofiert und bewundert. Als Fashion-Guru herrschte er über die Welt der Mode. Nun ist der Stardesigner mit dem weißen Mozartzopf im Alter von 85 Jahren gestorben, wie das Modehaus "Chanel" mitteilte.

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Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin 2018/2019: Als Wiederholung! Die Ansprache von Angela Merkel im Wortlaut

Auch in diesem Jahr wandte sich die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache an die Bevölkerung. Wie Sie in der Wiederholung dabei sind und worum es geht, erfahren Sie hier.

Auch in diesem Jahr hält Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre traditionelle Neujahrsansprache (Archivbild). Bild: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa

Traditionell am Silvesterabend wendet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache an die Bevölkerung. Dabei ist Merkel bereits seit November 2005 im Amt. Um was es in ihrer Rede diesmal geht und wie Sie die Neujahrsansprache im Live-Stream, TV und per Wiederholung sehen, erfahren Sie hier.

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2018/2019 im Live-Stream und TV - Alle Sendetermine

Die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel sehen Sie zuerst am Montag, 31.12.2018, ab 19.15 Uhr im ZDF im TV. Per kostenlosem Live-Stream via ZDF-Mediathek sind Sie alternativ auch online mit dabei. Ab 20.10 Uhr wird die Rede zudem von ARD & Co. übertragen. Auch hier finden Sie den entsprechenden Live-Stream in der jeweiligen Mediathek. Alle Sendetermine der Neujahrsansprache 2018/2019 im Überblick:

  • Montag, 31.12.2018: 19.15 Uhr (ZDF)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (ARD)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (hr)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (SWR)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (Phoenix)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (rbb)
  • Montag, 31.12.2018: 20.10 Uhr (tagesschau24)

Neujahrsansprache 2018/2019 verpasst? Rede von Angela Merkel als Wiederholung

Falls Sie die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2018/2019 verpasst haben, sollten Sie auf der offiziellen Homepage der Bundeskanzlerin vorbei schauen. Dort wird die Ansprache zeitnah sowohl als Text als auch als Video zur Verfügung gestellt. Eine Wiederholung im TV ist aktuell nicht geplant, alternativ werden Sie aber auch in den Mediatheken von ZDF & Co. fündig.

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin 2018/2019 mit selbstkritischen Tönen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bürger auf eine wachsende internationale Verantwortung Deutschlands und einen weiteren Strukturwandel der Wirtschaft eingestimmt. Um Herausforderungen zu meistern, setze die Bundesregierung auf globale Zusammenarbeit, sagte die CDU-Politikerin in ihrer Neujahrsansprache. "Da ist die Schicksalsfrage des Klimawandels, die der Steuerung und Ordnung der Migration, da ist der Kampf gegen den internationalen Terrorismus. In unserem eigenen Interesse wollen wir alle diese Fragen lösen, und das können wir am besten, wenn wir die Interessen anderer mitbedenken", sagte Merkel. In der Ansprache schlug sie auch selbstkritische Töne an.

Sie wisse, dass viele Bürger im ablaufenden Jahr mit der Bundesregierung gehadert hätten. "Erst haben wir lange gebraucht, um überhaupt eine Regierung zu bilden, und als wir sie hatten, da gab es Streit und viel Beschäftigung mit uns selbst", sagte sie. Staatsdiener müssten alles in ihrer Macht Stehende für den inneren Frieden und den Zusammenhalt des Landes tun.

"Deutschland wird ab morgen für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sich dort für globale Lösungen einsetzen", sagte Merkel. "Wir steigern unsere Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe, aber auch unsere Verteidigungsausgaben weiter." Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung betonte die Kanzlerin: "Um Arbeitsplätze, Wohlstand und unsere Lebensgrundlagen zu sichern, geht die Bundesregierung konsequent die nächsten Schritte beim Strukturwandel von traditionellen zu neuen Technologien und setzt ihre Strategie für den digitalen Fortschritt um."

Gewissheiten der internationalen Zusammenarbeit seien unter Druck geraten, bedauerte Merkel offensichtlich in Anspielung auf nationale Alleingänge etwa der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Deutschland müsse für eigene Überzeugungen wieder stärker einstehen, argumentieren und kämpfen. "Und wir müssen im eigenen Interesse mehr Verantwortung übernehmen." Zugleich setze sich die Bundesregierung dafür ein, die Europäische Union robuster und entscheidungsfähiger zu machen. "Und mit Großbritannien wollen wir trotz des Austritts aus der Europäischen Union weiter eine enge Partnerschaft bewahren", sagte die Kanzlerin.

Innenpolitisch werde um die besten Lösungen in der Sache gerungen. "Immer häufiger aber auch um den Stil unseres Miteinanders, um unsere Werte: Offenheit, Toleranz und Respekt. Diese Werte haben unser Land stark gemacht." Dafür müssten sich alle Bürger gemeinsam einsetzen - auch wenn es unbequem und anstrengend sei.

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