Rudolph Moshammer tot seit 2005: Modefürst glänzt in "Der große Rudolph" als Filmstar - 13 Jahre nach seinem Tod

Als Rudolph Moshammer 2005 ermordet wurde, trug die Münchner Schickeria Trauer. Heute, 13 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Paradiesvogels, wird Rudolph Moshammer zum Filmstar: Alexander Adolph widmet "Mosi" den Film "Der große Rudolph", zu sehen in TV und Live-Stream.

Modeschöpfer Rudolph Moshammer (1940 - 2005) und sein Hund Daisy waren zu Lebzeiten unzertrennlich. Bild: Volker Dornberger / picture alliance / dpa

In diesem Jahr jährt sich der Tod des schillernden Modezaren Rudolph Moshammer zum 13. Mal. Am 14. Januar 2005 wurde der Modeschöpfer und Liebling der Münchner Schickeria tot in seinem Haus im Münchner Vorort Grünwald aufgefunden. Als Moshammers Mörder wurde ein irakischer Kurde dingfest gemacht, der dem Strichermilieu zuzuordnen war. Der damals 25-Jährige räumte im Polizeiverhör ein, den schrillen Modeschöpfer in dessen Villa mit einem Telefonkabel erdrosselt zu haben.

Rudolph Moshammer: Tod des Modeschöpfers schockte die Münchner Schickeria

Seine letzte Ruhe fand Rudolph Moshammer nach seinem Tod mit 64 Jahren auf dem Ostfriedhof in München. Hier ruht "Mosi", wie der Modezar in Schickeria-Kreisen liebevoll genannt wurde, in einem Mausoleum neben Else Moshammer, seiner Mutter, die im Sommer 1993 starb. Seine geliebte Mutter ließ Rudolph Moshammer einbalsamieren, auch die Leiche des Modeschöpfers wurde für die Ewigkeit konserviert und im Mausoleum zur letzten Ruhe gebettet.

Rudolph Moshammer: Seine Leiche ruht als Mumie im Mausoleum neben Mutter Else

Der medizinische Präparator Alfred Riepertinger hat den 2005 ermordeten Modezaren Rudolph Moshammer einbalsamiert - und glaubt, dass "Mosi" in seinem Mausoleum am Münchner Ostfriedhof noch gut erhalten ist. "Ganz bestimmt. Genauso wie seine Mama Else", sagte Riepertinger dem "Münchner Merkur" und der "tz". Über die Jahre und Jahrzehnte gebe es natürlich Veränderungen. "Eines Tages werden die beiden gut erhaltene Mumien sein. Ihre Gesichtszüge bleiben aber bestehen." Riepertinger hat laut Bericht mehrere Prominente einbalsamiert, darunter Franz Josef Strauß und Roy Black. Er hat ein Buch mit dem Titel "Mumien" geschrieben.

FOTOS: Gräber der Stars So ruhen Moshammer und Co.

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