Amy Sherman-Palladino: Emmy Awards 2018: "The Marvelous Mrs. Maisel" räumt ab

Nicht nur "Game of Thrones" wurde bei den Emmy Awards 2018 ausgezeichnet. "The Marvelous Mrs. Maisel" gilt als großer Gewinner des Abends.

Serienschöpferin Amy Sherman-Palladino freut sich über ihre Emmys für "The Marvelous Mrs. Maisel" Bild: Imago/UPI Photo/spot on news

Mit neun Auszeichnungen holte sich die Hit-Serie "Game of Thrones" zwar die meisten Preise bei den 70. Primetime Emmy Awards, doch als großer Gewinner des Abends wird "The Marvelous Mrs. Maisel" angesehen. Die Amazon-Serie von "Gilmore Girls"-Schöpferin Amy Sherman-Palladino (52) schnappte sich acht Emmys, darunter auch den für die beste Comedyserie. Amy Sherman-Palladino selbst schrieb Emmy-Geschichte.

Staffel eins von "The Marvelous Mrs. Maisel" gibt es hier

Sie ist die erste Frau, die in den Kategorien "Beste Regie für eine Comedyserie" und "Bestes Drehbuch für eine Comedyserie" gewinnen konnte. Weitere Preise für "The Marvelous Mrs. Maisel" holten Rachel Brosnahan (27) als "Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie" und Alex Borstein (47) als "Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie". Wer triumphierte noch?

Einige Überraschungen unter den Schauspiel-Preisen

Die männlichen Pendants zu den Ladys von "The Marvelous Mrs. Maisel" sind zwei Herren der HBO-Serie "Barry". Bill Hader (40) wurde als "Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie" geehrt und stach damit überraschend Favorit Donald Glover (34, "Atlanta") aus. Henry Winkler (72) gewann den Preis als "Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie". Für Winkler ist es der erste Emmy seiner Karriere. Zum ersten Mal war er im Jahr 1976 nominiert.

Im Bereich Drama kam es ebenfalls zu Überraschungen. Während sich "Game of Thrones" zum dritten Mal den Preis als "Beste Dramaserie" sicherte, schnappte sich "The Americans"-Star Matthew Rhys (43) die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie". Bei den Damen durfte sich Claire Foy (34) über den Emmy als "Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie" freuen. Sie stach Favoritin Elisabeth Moss (36, "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd") aus. Als beste Nebendarsteller in einer Dramaserie wurden "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage (49) und "Westworld"-Star Thandie Newton (45) ausgezeichnet.

Heidi Klums "Project Runway" geht leer aus

In die Fußstapfen von Vorjahresabräumer "Big Little Lies" trat "The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story". Serienschöpfer Ryan Murphy (52) widmete den Preis als "Beste Miniserie" allen Opfern von Hassverbrechen und den Menschen, die zu früh aus dem Leben gerissen wurden. "Glee"-Star Darren Criss (31) durfte sich über seinen ersten Emmy als "Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie" freuen. Sein weibliches Pendant ist Regina King (47) mit ihrer Performance in "Seven Seconds".

Die Nebendarsteller-Preise im Bereich der Miniserie gingen an die beiden "Godless"-Stars Merritt Wever (38) und Jeff Daniels (63), der auf der Bühne auch seinem Serien-Pferd Apollo dankte.

Heidi Klums (45) Show "Project Runway" ging bei den Primetime Emmy Awards leer aus. Als "Beste Casting-Show" setzte sich "RuPaul's Drag Race" durch. "Last Week Tonight With John Oliver" wurde mit dem Preis als "Beste Talkshow" ausgezeichnet und auch Dauerbrenner "Saturday Night Live" wurde geehrt.

Der große Verlierer des Abends ist "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd", das dystopische Drama wurde als Favorit für die wichtigsten Preise gehandelt, ging jedoch leer aus. Unter den Netzwerken teilen sich der US-Sender HBO und Streamingriese Netflix mit je 23 Preisen insgesamt den ersten Platz.

spot on news

Empfehlungen für den news.de-Leser