Tatort: Sonnenwende: "Tatort: Sonnenwende": David Zimmerschied als hinterhältiger Mörder

Im "Tatort: Sonnenwende" war Schauspieler David Zimmerschied als hinterhältiger Mörder zu sehen. Beeindruckend! Doch nicht seine erste herausragende Leistung.

David Zimmerschied als Mörder Torsten Schmidt Bild: SWR/Benoît Linder/spot on news

Der blonde, engagierte junge Mann, den die Familie Böttger auf dem Bergbauernhof aufgenommen hat, war also der Mörder der Teenagerin... Gespielt wurde er von dem gebürtigen Passauer David Zimmerschied (*1983). Den kennt man inzwischen aus vielen erfolgreichen TV-Produktionen wie "Unsere Mütter, unsere Väter" (2011) oder "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" (2015). Dennoch könnten vor allem Kabarett- und Komödien-Fans beim Namen Zimmerschied zuerst Sigi Zimmerschied (64, "Grießnockerlaffäre") - in den Eberhofer-Krimis spielt er den Dienststellenleiter Moratschek - in den Sinn kommen.

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Und tatsächlich verbindet David Zimmerschied weitaus mehr als nur der Geburtsort mit dem vielfach ausgezeichneten Passauer Kabarettisten. Er ist sein Neffe und das Comedy-Gen hat er eindeutig ebenfalls im Blut. Beispielsweise gehören die Szenen in "Was machen Frauen morgens um halb vier?" (2011), in denen er als bornierter und übertrieben hochdeutsch sprechender Bankangestellter zu sehen ist, zu den Highlights der Komödie. Tief schwarzhumorig wird es dagegen in "Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans" mit Maximilian Brückner (39, "Hindafing"), Friedrich von Thun (75) und David Zimmerschied, den das ZDF 2018 ausstrahlt.

Zuletzt war David Zimmerschied aber vor allem in Dramen wie "Elser - Er hätte die Welt verändert" (2014) zu sehen. In demselben Jahr saß er auch in der Jury des Deutschen Schauspielerpreises. Weitere Kinodramen in der Filmografie des Wahl-Münchners sind "Whatever Happens" (2017) mit Fahri Yardim (*1980) und "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" (2018), der bei der Berlinale uraufgeführt wurde.

Gleich nach der Schauspielschule in München spielte David Zimmerschied seine erste Hauptrolle in der internationalen Romanverfilmung "Der geköpfte Hahn" (2006). Der Lohn: eine Nominierung für den Undine Award. Zum allerersten Mal überhaupt vor der Kamera stand er aber in "Schartl" (1994), einem Film von Onkel Sigi...

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