Sido: Jan Böhmermann schießt in neuem Song gegen Gangster-Rapper

Jan Böhmermann ist wieder unter seinem Rapper-Pseudonym " POL1Z1STENS0HN" unterwegs. In dem Song "Recht Kommt (K.O. in KA)" knöpft er sich einmal mehr die Gangster-Rap Szene vor.

Holt wieder einmal zum Rundumschlag aus: Jan Böhmermann Bild: ZDF/Ben Knabe/spot on news

Nach "Ich hab Polizei" kommt nun "Recht Kommt (K.O. in KA)": Jan Böhmermann (36) ist aus der Winterpause zurück und holt unter seinem Rapper-Pseudonym "POL1Z1STENS0HN" zum erneuten Rundumschlag gegen die Gangster-Rapp-Szene aus. Dieses Mal im Fadenkreuz des Satirikers: Sido (37, "Das goldene Album"), Haftbefehl (32) und Bushido (39).

"Recht kommt, steht über Dir und lacht. Recht kommt, fünf vor Zwölf per Fax in der Nacht", rappt Böhmermann in dem heute veröffentlichten Video zu "Recht Kommt (K.O. in KA)" in gewohnter breitbeiniger Manier, die an den Offenbacher Rapper Haftbefehl angelehnt ist. Im Facebook-Post seiner Sendung "Neo Magazin Royale" schreibt er zudem: "Waffen, Drogen und Straßenkämpfe waren gestern. Die neuen Feindbilder des Gangsterraps sind die Deutsche Post, Jahn Reisen und t3n Magazin."

Komische Posts der harten Kerle

Damit spielt Böhmermann auf einige Posts der drei genannten Rapper an, die in jüngster Zeit für allgemeines Gelächter gesorgt hatten. Vor allem von Bushido ist man den einen oder anderen Rant gegen diverse Unternehmen gewohnt. Sein Lieblingsziel ist allerdings die Deutsche Post. Auf Twitter echauffierte er sich über die Zustände einer Postfiliale in Berlin: "Service und Freundlichkeit liegen im Minusbereich!" schrieb er Anfang Februar auf Twitter.

Sido hingegen fand Anstoß daran, dass die Tech-Zeitschrift "t3n" seinen Hit "Mein Block" für ihre Jubiläumsausgabe umdichtete und auf das Cover druckte. Als diese ihm via Twitter zur Wiedergutmachung ein Jahresabo anbot, beschimpfte er die Macher als "Opfers" und "Drecksmenschen".

Und zuletzt beschwerte sich Haftbefehl lautstark auf Facebook über den Reiseveranstalter Jahn Reisen, der, so die Sicht des Rapper, diesen über den Tisch gezogen habe: "Falls ihr in den Urlaub wollt, bucht auf keinen Fall bei JAHN REISEN! Ein Tag vor Abflug wird einem gesagt, dass man nicht in das Hotel kann, wofür man bezahlt hat, und kriegt vier statt fünf Sterne?! Stornieren kann man auch nicht, richtige Abzocke!", beschwerte sich der 32-Jährige.

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