Christoph Bach: Er spielte den finsteren "Tatort"-Harbinger

Christoph Bach spielt den titelgebenden "Harbinger" im "Tatort: Dein Name sei Harbinger". Der Schauspieler war auch Teil eines vielfach ausgezeichneten Überraschungserfolgs aus dem Jahr 2013.

Schauspieler Christoph Bach war schon ziemlich oft im "Tatort" zu sehen Bild: imago/Eibner/spot on news

Schauspieler Christoph Bach, 1975 geboren im baden-württembergischen Reutlingen, war schon ziemlich oft in einem "Tatort" zu sehen. Der "Tatort: Dein Name sei Harbinger" (10.12., 20:15 Uhr, das Erste) aus Berlin, in dem er die Titelfigur "Harbinger" spielt, ist sein inzwischen neunter Auftritt in dem Kult-Format. Zuvor hat er sich quer durch die Republik gespielt, ohne je fester Teil eines Ermittlerteam zu sein.

Teil des "Finsterworld"-Ensembles

Doch dieses "Tatort"-Multitalent bekommt offenbar auch sonst Rollen in spannenden Produktionen angeboten. Zugesagt hat er zum Beispiel für den Überraschungserfolg "Finsterworld" (2013) von Frauke Finsterwalder (41). In dem teilweise miteinander verwobenen Episodenfilm spielte er "Lehrer Nickel", der seinen Schülern beim Besuch einer KZ-Gedenkstätte die Gräuel der Nazizeit näherbringen will...

Der hochkarätig besetzte Ensemblefilm wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem bei Festivals in Montréal, Zürich, Köln und Edinburgh. Regisseurin Finsterwalder bekam den Deutschen Regiepreis Metropolis, Schauspielerin Sandra Hüller (39, "Fack ju Göhte 3", "Toni Erdmann") wurde für ihre Rolle in "Finsterworld" mit dem Deutschen Filmpreis 2014 ausgezeichnet und Michael Maertens (54, "Bibi & Tina") mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2014.

Von "Dutschke" bis "Charité"

Gleich für einen seiner ersten Filme wurde Christoph Bach ausgezeichnet. 2003 bekam er den Förderpreis Deutscher Film als bester Darsteller für seine Rolle in "Detroit". 2006 wirkte er in Franca Potentes (43, "Lola rennt") ungewöhnlichem Schwarz-Weiß-Fast-Stummfilm "Der die Tollkirsche ausgräbt" (2006) mit. Und für seine Darstellung des Rudi Dutschke im Doku-Drama "Dutschke" (2009) bekam er 2010 den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler.

Zuletzt war der Wahl-Berliner in der historischen Krankenhausserie "Charité" (2017) als Arzt und Forscher Paul Ehrlich (1854-1915) zu sehen. Auch diese Produktion war ein großer Erfolg und wird fortgesetzt, wie der Sender vor kurzem bekanntgab. Ende November begannen die Dreharbeiten für eine zweite Staffel...

rut_/news.de/spot on news

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