Sexuelle Belästigung: Samt Beweisfoto? Weitere Frau belastet Dustin Hoffman

Mit einem langen und eindringlichen Gastbeitrag samt einem vermeintlichen Beweisfoto erhebt eine weitere Frau Vorwürfe gegen Dustin Hoffman.

Dustin Hoffman sieht sich weiteren Vorwürfen gegenüber Bild: taniavolobueva / Shutterstock.com/spot on news

Gegen Dustin Hoffman (80) wird eine neue Stimme laut. Eine, die ihren Aussagen mit einer Gastkolumne und einem vermeintlichen Beweisfoto Nachdruck verleiht. Oder doch nicht? Über dem Text von Schauspielerin Kathryn Rossetter in "The Hollywood Reporter" prangt ein altes Bild von ihr und Hoffman. In ihrem Gesicht ein Lächeln - auf ihrer Brust, wie selbstverständlich, die Hand von Hoffman. Doch was hier nach Konsens aussieht, sei das genaue Gegenteil, schreibt Rossetter.

Hoffman habe die Angewohnheit gehabt, ihr bei Fotos blitzschnell an die Brust zu fassen, so Rossetter. Bevor das Bild gemacht wurde, habe er sie ebenso schnell wieder weggezogen. "Nur durch Glück habe ich ein Bild, bei dem die Kamera ihn bei der Tat eingefangen hat. (...) Und da stehe ich, ein riesiges Lächeln auf den Lippen, während mein Arm sich dem seinen mit der Absicht nähert, ihn wegzudrücken. Aber so, wie es entstanden ist, hat es den Anschein, als sei ich mit der Geste einverstanden. Das war ich nicht. Niemals.

Er ignorierte ihre Bitten

Acht Mal pro Woche habe sie damals gemeinsam mit Hoffman auf der Bühne gestanden, um "Tod eines Handelsreisenden" aufzuführen. Zu körperlichen Übergriffen sei es fast ebenso regelmäßig gekommen - "sechs bis acht Mal pro Woche". Zunächst habe er eine Rückenmassage von ihr gewollt. Oder wie sie es beschreibt: "Das war der Beginn einer schrecklichen, demoralisierenden und missbräuchlichen Erfahrung, durch die Hände (buchstäblich) einer meiner Schauspiel-Idole."

Zunächst habe sie den Fehler sogar bei sich selbst gesucht. Später auf jede erdenkliche Weise versucht, ihm verständlich zu machen, dass er damit aufhören solle - stets vergebens. Ihn öffentlich anzuzeigen traute sie sich nicht: "Ich hätte höchstwahrscheinlich meinen Job und, weil er so ein einflussreicher Star ist, meine Karriere verloren.

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