Interview: "Promi Big Brother": Zachi Noy redet Klartext über die Pinkel-Affäre

Etwas überraschend musste Zachi Noy das "Promi Big Brother"-Haus verlassen. Er ist darüber "sauer und enttäuscht". Außerdem zweifelt er an Sarah Knappiks Aufrichtigkeit und packt im Interview über die Pinkel-Affäre aus.

"Promi Big Brother": Zachi Noy redet Klartext über die Pinkel-Affäre (Foto)
Für Zachi Noy ist das Abenteuer "Promi Big Brother" vorbei Bild: imago/Eibner Europa/spot on news

Am Freitagabend wurde nicht nur ein Kandidat bei "Promi Big Brother" rausgewählt. Neben Maria Hering (30) musste auch "Eis am Stil"-Darsteller Zachi Noy (64) die Koffer packen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erzählt er, wie er seine Nominierung empfunden hat. Außerdem spricht er Klartext über die Pinkel-Affäre und lässt kein gutes Haar an Sarah Knappik (30)...

Herr Noy, wie fühlen Sie sich nach dem Auszug bei "Promi Big Brother"?

Zachi Noy: Sehr gut, danke. Gott sei Dank ist alles bestens.

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Video: spot on news

Wie haben Sie die Nominierung durch Ihre Mitbewohner empfunden?

Zachi Noy: Ich bin sauer und enttäuscht. Natürlich wäre ich gerne länger geblieben. Als wir uns gestern Abend im 'Alles' versammelt haben, hatte ich das beste Gefühl von allen. Und dann haben meine Freunde, meine Kollegen, gegen mich gestimmt. Es stimmt, ich habe etwas gejammert. Ich habe Schmerzen in meinem Knie, habe ein paar Tage auf dem Boden geschlafen, mit kaltem Wasser geduscht und hatte keine Zigaretten. Das war schwer, ja, aber nicht nur für mich, sondern für alle und alle haben gejammert. Es stimmt keineswegs, dass ich mehr gejammert habe als alle anderen.

Die Nominierung begründeten viele damit, dass Sie ihnen leidgetan hätten. Können Sie das nachvollziehen?

Zachi Noy: Nein, das verstehe ich nicht. Willi [Herren] hat mir zum Beispiel vorab gesagt, dass er sich ganz sicher ist, dass die Zuschauer Steffen [von der Beeck] rauswählen werden und ich noch bleibe. Ich dachte, die Zuschauer mögen mich lieber als Steffen. Aber wirklich erklären kann man das wohl nicht. Es ist vorbei und ich bin raus. Ich bin nun in einem schönen Hotel, alles ist okay und ich bin ganz zufrieden. In ein, zwei Tagen wird sicher auch die Enttäuschung weg sein. Am Freitag feiern wir dann eine Party.

Bereuen Sie Ihren Einzug?

Zachi Noy: Ich bin sehr glücklich, dass ich für die Show ausgewählt wurde. Ich habe mein Bestes gegeben. Ich habe viel über mich persönlich erzählt, meinen Werdegang und meine Kinder, das wäre für die Zuschauer sicherlich interessant gewesen, aber das wurde wohl nicht immer gezeigt. Beim nächsten Mal habe ich mehr Erfahrung und weiß, dass ich weniger jammern sollte und erzähle gar nichts über meine Probleme.

Gibt es etwas, was Sie im Nachhinein ärgert?

Zachi Noy: Ja, das in den Medien meine Pinkelei in der Dusche so aufgebauscht wurde. Ehe ich nach Deutschland gekommen bin, war ich beim Arzt und er hat eine Vergrößerung der Prostata festgestellt. Deswegen hat er mir Tabletten verschrieben, damit ich leichter Wasser lassen kann. Ich habe im Haus eine genommen und dann alles Mögliche getrunken, Kaffee, Cola, Wein und so. Mein Magen war randvoll. Ich musste dringend pinkeln. Im Badezimmer gibt es eine extra Tür zur Toilette. Auf dem Schild stand 'besetzt'. Als ich geklopft hatte, kam von innen 'nein'. In die Hose zu machen kam nicht in Frage. Ich habe keine Windel, dafür bin ich noch zu jung. Also blieb nur die Dusche, die ich dann wieder saubergemacht habe. Allerdings war viel Wasser auf dem Boden. Also habe ich irgendein Handtuch genommen, um es aufzuwischen. Sarah [Knappik] hat dann herausgefunden, dass ich ihr Handtuch benutzt habe und angefangen zu schimpfen. Aber ich wusste nicht, dass es ihres war. Woher hätte ich das auch wissen sollen?

Wie schätzen Sie Sarah Knappik ein?

Zachi Noy: Ich glaube, Sarah hat zwei Gesichter. Auf der einen Seite versucht sie nett zu sein, auf der anderen Seite provoziert sie. Sie ist sehr raffiniert und sucht Publicity für sich selbst. Mir wurde gesagt, dass sie zu Hause einen Freund hat. Die Beziehung zwischen ihr und Dominik [Bruntner] scheint nur für 'Big Brother' zu sein. Ich glaube, er hat sie sehr lieb. Er ist ein netter, hübscher Junge. Ich habe einmal gesehen, wie er nach einer Unterhaltung mit ihr weinend an den Tisch kam. Für ihn ist das alles nicht so leicht.

Haben Sie einen Favoriten für den Sieg?

Zachi Noy: Für mich gibt es drei. Da wäre Sarah Kern. Sie ist so eine interessante Frau und ist gebildet, spricht viele Sprachen und ist eine talentierte Geschäftsfrau und Designerin. Eloy [de Jong] könnte auch gewinnen. Er war ein Star und will es nun noch einmal wissen. Am besten schätze ich aber die Chancen von Willi ein. Er ist ein bekannter Schauspieler und hat immer wieder Grüße in die Kamera übermittelt, zum Beispiel nach Mallorca.

Was steht als nächstes für Sie an?

Zachi Noy: Ich glaube, dass ich in Zukunft mehr Sachen im deutschen Fernsehen mache und zwar als Schauspieler und nicht nur Reality-Formate.

spot on news

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