Jeremy Podeswa: Ed Sheeran bei "Game of Thrones": Von wegen peinlich!

Einer der "Game of Thrones"-Regisseure hat Ed Sheerans Cameo in der Kult-Serie verteidigt. Laut Jeremy Podeswa hätten die enttäuschten Fans einfach zu viel reininterpretiert.

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Ed Sheerans (26, "Divide") Mini-Auftritt beim Staffelstart von "Game of Thrones" sorgt weiter für Diskussionen. Dabei war der Brite nur wenige Minuten zu sehen. Gemeinsam mit Lennister-Soldaten sitzt er singend im Wald an einem Feuer, als Arya Stark (Maisie Williams) hoch zu Ross vorbei kommt. "Das ist ein schönes Lied, ich habe es noch nie gehört", sagt sie, als sie bei den Männern stoppt. "Es ist neu", erwidert Soldat Ed. Offenbar nicht genug Action für einige Fans der Serie, die ihre Meinung natürlich im Netz verbreiteten. Sheerans Twitter-Account war daraufhin zeitweise verschwunden.

Jetzt erhält Sheeran aber Rückendeckung: "Game of Thrones"-Regisseur Jeremy Podeswa, der bereits seit Staffel fünf für die Kult-Serie arbeitet, hat das Casting des Sängers verteidigt. Sheeran sei nur mit den besten Absichten da hingekommen, er wollte einen guten Job machen und schön singen, sagte er "Newsweek". "Wenn die Leute nicht gewusst hätten, wer Ed ist, hätten sie nicht noch mal darüber nachgedacht." Der ganze Wirbel scheine von Dingen zu kommen, die außerhalb der Welt der Serie liegen, meinte er weiter. "In der Welt der Serie, hat er einen wunderbaren Job gemacht und er sieht aus, als ob er in diese Welt gehört."

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Dass Ed Sheeran in "Game of Thrones" einen Auftritt hatte, sollte eigentlich auch vor allem ein Geschenk für Schauspielerin Maisie Williams sein, die ein Fan des Musikers ist. "Ich denke, die Leute haben das zu sehr hinterfragt", so Podeswa. Sie hätten viel zu viel von seinem Superstar-Image in die Sache reingebracht - und das sei wohl zu weit hergeholt gewesen und hätte Erwartungen geschürt. Eigentlich ist ja alles viel einfacher: "Die Produzenten der Show und einige der Schauspieler kennen ihn und er ist ein großer Fan der Serie."

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