16.05.2017, 13.00 Uhr

Nach ESC-Debakel: Fans fordern TV-Comeback von Stefan Raab

Nach dem dritten ESC-Debakel in Folge fordern die Fans die Verantwortlichen endlich zum Handeln auf. Ihre Lösung des Problems: Stefan Raab. Schon einmal revolutionierte der Showmaster den Eurovision Song Contest. Wird er nun sein TV-Comeback wagen?

Nach ESC-Debakel: Fans wünschen sich Stefan Raab zurück. Bild: dpa

Nach dem dritten Fiasko in Folge werden Stimmen laut, Deutschland möge doch bitte beim Eurovision Song Contest (ESC) aussteigen. Doch für die Verantwortlichen kommt ein Rückzug von der gigantischen Musikshow, die weltweit etwa 200 Millionen Menschen erreicht, nicht infrage, wie ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber klar stellt. Nun dürften wieder einmal die Köpfe rauchen: Wie lässt sich eine neuerliche Pleite im Jahr 2018 verhindern?

Nach ESC-Debakel: Fans fordern Stefan-Raab-Comeback

Viele Fans sehen nur eine Lösung: Sie wünschen sich Showmaster Stefan Raab zurück. 2010 revolutionierte Stefan Raab die Auswahl des deutschen ESC-Beitrags. In acht Casting-Shows kooperierte die öffentlich-rechtliche ARD mit dem Privatsender ProSieben - und brachte Lena hervor, die mit "Satellite" schließlich den ersten deutschen ESC-Sieg seit Nicoles "Ein bisschen Frieden" von 1982 holte.

Seither wurde das Verfahren immer wieder verändert. Eine Bruchlandung erlebte der innerhalb der ARD für den Song Contest zuständige NDR im vergangenen Jahr, als er Xavier Naidoo ohne die zuvor gewohnte Zuschauerabstimmung zum Grand Prix schicken wollte. Für den NDR gab es einen Shitstorm - auch weil Naidoo bereits damals wegen politischer Äußerungen in der Kritik stand.

Stefan Raab revolutionierte den Eurovision Song Contest

Kein Wunder, dass Fans nun Stefan Raabs ESC-Comeback fordern. Neben Lenas Sieg 2010 konnte Raab auch mit seinem eigenen Song "Wadde hadde dudde da" beim ESC punkten. Am Ende erreichte Raab für seinen Beitrag sogar Rang fünf. Und auch Raabs Song "Guildo hat euch lieb!", welchen er für Sänger Gulido Horn komponierte, schaffte es 1998 auf Platz sieben des Eurovision Song Contests.

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