11.05.2017, 17.00 Uhr

Eurovision Song Contest 2017: 2. Halbfinale! Jodeleinlage aus Rumänien schmeißt Schweiz aus ESC

Wenig Skurriles bietet das zweite Halbfinale des ESC. Rumänien jodelt sich ins Finale, die Schweiz muss einpacken. Diesmal überzeugen besonders Lieder in der Muttersprache.

Das Logo des Eurovision Song Contest 2017, aufgenommen am 25.02.2017 in Kiew (Ukraine). Bild: dpa

Eine Jodel-Rap-Einlage aus Rumänien ("Yodel It!") hat sich gegen das Alpenland Schweiz im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contests (ESC) durchgesetzt. Der Österreicher Nathan Trent überzeugte in Kiew mit seinem Lied "Running On Air", auch Israel schaffte mit "I Feel Alive" den Sprung ins ESC-Finale am Samstag (13. Mai). Auch der Bulgare Kristian Kostow darf noch einmal auftreten. Er gilt als einer der Favoriten der Buchmacher.

Weiter sind: Bulgarien, Weißrussland, Kroatien, Ungarn, Dänemark, Israel, Rumänien, Norwegen, Niederlande, Österreich.

Heiratsantrag auf der ESC-Bühne

Beim Publikum im Internationalen Ausstellungszentrum in Kiew kam besonders der weißrussische Beitrag des Duos Naviband "Story Of My Life" an. Die Mehrzahl der Fans favorisierte die Gruppe aus dem Nachbarland, die auf Weißrussisch sang. Auch die Journalisten im Pressezentrum waren begeistert.

Der ungarische Sänger Joci Papai sang im Halbfinale in seiner Muttersprache. Eine bauchfreie Tänzerin umgarnte den romastämmigen Sänger, Stichflammen schossen aus dem Boden. Das von dem deutschen ESC-Urgestein Ralph Siegel produzierte Lied für San Marino ("Spirit Of The Night") schied aus. Auch Mazedonien muss nach Hause fahren. Die Sängerin bekam vor der Verkündung der Entscheidung live vor dem Millionenpublikum einen Heiratsantrag von ihrem Freund.

Eurovision Song Contest Finalisten 2017: Diese Künstler sind bereits im ESC-Finale

Australien schaffte bereits am Dienstag zum dritten Mal in Folge den Sprung ins Finale. Der 17-jährige Aborigine Isaiah wurde mit seiner Ballade "Don't Come Easy" weitergewählt. Hingegen erreichten Georgien, Island und Finnland nicht genügend Stimmen. Einen kuriosen Auftritt lieferte Montenegro. Der Sänger Slavko Kalezic überzeugte trotz Highheels und eines meterlangen, schwingenden Zopfes nicht.

Für die deutsche Sängerin Levina ("Perfect Life") geht der ESC-Marathon ebenfalls weiter. Am Donnerstag gibt der deutsche Botschafter Ernst Reichel in Kiew einen Empfang in der diplomatischen Vertretung, bei der auch die Ehefrau von Bürgermeister Vitali Klitschko singen wird. Auch die ukrainischen ESC-Teilnehmer O.Torvald werden ihr Lied "Time" präsentieren. Die 25-Jährige Levina muss sich dem Halbfinale nicht stellen, Deutschland ist bereits für das Finale gesetzt.

Teilnehmer-Länder im 2. ESC Semifinal am 11.05.2017

LandKandidat/Song
1. Serbien Tijana Bogićević - "In Too Deep"
2. Österreich Nathan Trent - "Running On Air"
3. Mazedonien (FYR) Jana Burčeska - "Dance Alone"
4. Malta Claudia Faniello - "Breathlessly"
5. Rumänien Ilinca feat. Alex Florea - "Yodel It!"
6. Niederlande O'G3NE - "Lights And Shadows"
7. Ungarn Joci Pápai - "Origo"
8. Dänemark Anja Nissen - "Where I Am"
9. Irland Brendan Murray - "Dying To Try"
10. San Marino Valentina Monetta und Jimmie Wilson - "Spirit Of The Night"
11. Kroatien Jacques Houdek - "My Friend"
12. Norwegen Jowst - "Grab The Moment"
13. Schweiz Timebelle - "Apollo"
14. Weißrussland Naviband - "Historyja majho žyccia"
15. Bulgarien Kristian Kostov - "Beautiful Mess"
16. Litauen Fusedmarc - "Rain Of Revolution"
17. Estland Koit Toome und Laura - "Verona"
18. Israel Imri Ziv - "I Feel Alive"

Eurovision Song Contest 2017: ESC als Wiederholung online in der ARD-Mediathek

Sie hatten am Donnerstag (11.05.2017) bereits etwas anderes vor oder wollen sich die Teilnehmer des ESC noch einmal ansehen? Keine Panik. In der ARD-Mediathek finden Sie zahlreiche Highlights, Videos und Interviews der beiden Halbfinals. Wenn Sie sich die Show gern nochmal in voller Länge ansehen wollen, dann werfen Sie dazu einen Blick auf die Internetseite des Eurovision Song Contests. Dort gibt es sowohl das erste als auch das zweite Halbfinale in voller Länge als kostenfreie Online-Wiederholung.

Lesen Sie auch: Darauf kann ESC-Kommentator Peter Urban privat nicht verzichten.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser