Karneval 2017 als TV-Wiederholung: "Mainz bleibt Mainz" und "Düsseldorf Helau" nochmal sehen

Sie haben "Mainz bleibt Mainz" und "Düsseldorf Helau" im Ersten verpasst? Beide Karnevalsshows können Sie in der Wiederholung sehen. Wir verraten Ihnen, wie.

Klare Ansage aus der kleinsten Hochburg des rheinischen Karnevals: "Fleischwurst haben wir genug - aber die Freiheit ist in Gefahr." Flotte bis böse Kommentare zum aktuellen Zeitgeschehen sollten Mainzer Lebensfreude an diesem Freitag im Ersten (20.15 Uhr) in die Fernsehzimmer der Republik bringen. Mit "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" hatten der Südwestrundfunk (SWR) und vier Fastnachtsvereine einen dreistündigen Reigen mit Büttenrednern und Comedy zusammengestellt. Doch damit nicht genug: Am Samstag zogen die Düsseldorfer mit ihrer Prunksitzung nach.

"Mainz bleibt Mainz" und "Düsseldorf Helau" verpasst? Die Karnevals-Klassiker als Wiederholung sehen

Falls Sie die Schenkelklopfer-Klassiker verpasst haben oder Sie die Prunksitzungen noch einmal sehen wollen, schauen Sie "Mainz bleibt Mainz" und "Düsseldorf Helau" einfach als Wiederholung. Im TV läuft keine Wiederholung, dafür gibt es die Sendungen als Online-Wiederholung (Video-on-demand) in der ARD-Mediathek zu sehen.

Karneval 2017 im TV: Die Gäste bei "Mainz bleibt Mainz" und "Düsseldorf Helau"

Beißender Spott demaskiert die herrschenden Verhältnisse einer Welt, die aus Mainzer Sicht "plemplem" geworden - aus den Fugen geraten - ist. Auf die Spitze treibt das Spaßmacher Frank Brunswig als Donald Trump, der seinen Bruder (Thomas Becker) in Mainz besucht. Dort kommt ihm angesichts der lokalen Konkurrenz zu Wiesbaden die Idee, eine Mauer im Norden von Mainz zu bauen - und die hessische Landeshauptstadt dafür zahlen zu lassen. Weitere Gäste waren: Hans-Peter Betz, Erhard Grom, Lars Reichow, Martin Heininger und Christian Schier, Alexander Leber, Andreas Schmitt und Jürgen Wiesmann.

Am Samstag waren bei "Düsseldorf Helau" unter anderem Jürgen Hilger-Höltgen, Markus Krebs, Jürgen Beckers, Knacki Deuser, Dave Davis, Alt Schuss, De Fetzer, Swinging Funfares, Heinz Hülhoff als Gäste mit von der Partie

"Mainz bleibt Mainz" am Freitag, 24.02.2017 im Ersten

Der Mainzer Humor hat für alles eine Lösung und lässt sich seine Zuversicht nicht nehmen. Es gebe allen Grund, optimistisch zu bleiben, denn schließlich seien die ersten vier Wochen vom Trumps Amtszeit schon rum, sagt der zum letzten Mal als "Guddi Gutenberg" auftretende Hans-Peter Betz, der das Ergebnis der US-Wahl auf deutsche Verhältnisse überträgt: "Das ist so, als wär' bei uns Lukas Podolski Bildungsminister."

Knüppeldick aber bekommt es für die AfD ab. "Wir dürfen unsere Menschlichkeit und unser Mitgefühl nicht durch den Dreck ziehen lassen", sagt Reichow auf einmal ganz ernst und fügt hinzu: "Nicht von der ranzigen Faschistenbraut Marine le Pen und auch nicht von der Kräuterhexe Frauke Petry - es wird Zeit, eine Haltung anzunehmen." Reichow, Betz ("Die AfD ist die Bremsspur in der Unterhose Deutschlands") und der jedes Jahr fülliger werdende "Obermessdiener" und Sitzungspräsident Andreas Schmitt haben wegen ihrer Attacken auf die AfD wütende Zuschriften bekommen, wollen sich aber auch in Zukunft nicht von deutlichen Worten abhalten lassen.

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rut/sam/news.de/dpa

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