09.02.2017, 13.30 Uhr

Berlinale 2017: So war die Eröffnung der 67. Internationalen Filmfestspiele

Die Berlinale beginnt - mit Blitzlicht am roten Teppich und Jazz auf der Leinwand. Viele Stars haben sich angekündigt. Auch Interessant: Wie politisch wird das Festival dieses Jahr?

Mit der Weltpremiere des Künstlerporträts "Django" beginnt die 67. Berlinale. Bild: dpa

Glamour und Politik: Mit der Weltpremiere des Künstlerporträts "Django" begann am Donnerstag um 19.30 Uhr die 67. Berlinale. Der Film von Etienne Comar handelt vom Schicksal des französischen Jazz-Gitarristen Django Reinhardt und seiner Flucht aus dem von Deutschland besetzten Paris im Jahr 1943.

Zur Eröffnung des Filmfestivals am Potsdamer Platz wurden 1.600 Besucher erwartet. Viel Prominenz steht auf Gästeliste, darunter Mario Adorf, Wim Wenders, Henry Hübchen, Tom Tykwer, Iris Berben, Senta Berger, Veronica Ferres, Corinna Harfouch und Christiane Paul.

Programm und Termine der Berlinale 2017

Im Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden elf Tage lang rund 400 Filme aus aller Welt gezeigt. Stars wie Richard Gere, Penélope Cruz, Robert Pattinson, Hugh Jackman und Catherine Deneuve sind angekündigt.

Im Wettbewerb um die Bären-Trophäen konkurrieren 18 Produktionen, darunter drei aus Deutschland: Volker Schlöndorff ist mit "Rückkehr nach Montauk" vertreten. Andres Veiel stellt seinen Dokumentarfilm "Beuys" über den Aktionskünstler Joseph Beuys vor. Thomas Arslan geht mit einem Vater-Sohn-Roadmovie "Helle Nächte" ins Bären-Rennen.

Alle Termine der Berlinale 2017 finden Sie hier auf einen Blick.

67. Internationale Filmfestspiele Berlin: Paul Verhoeven leitet die Berlinale-Jury

Präsident der Jury ist der niederländische Regisseur Paul Verhoeven ("Elle", "Basic Instinct"). In der siebenköpfigen Jury sitzen auch die Schauspielerin Julia Jentsch, der isländische Künstler Olafur Eliasson, US-Star Maggie Gyllenhaal und der mexikanische Schauspieler Diego Luna. Sie entscheiden, wer am 18. Februar die Trophäen gewinnt.

Die Berlinale gehört neben Venedig und Cannes zu den großen Filmfestivals der Welt. Berlin gilt als besonders politisch und als Publikumsmagnet. Mehr als 330.000 Tickets wurden 2016 verkauft. Aus Sicherheitsgründen gibt es Taschenkontrollen. Die Gäste dürfen keine Reisekoffer, großen Taschen oder Rucksäcke in die Spielstätten mitbringen.

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rut/kad/news.de/dpa

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