12.01.2017, 14.41 Uhr

Merlin Leonhardt bei GZSZ: So tragisch stirbt Till "Bommel" Kuhn den Serien-Tod!

Dass Merlin Leonhardt alias Bommel bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" aussteigen und bald den Serien-Tod erleiden wird, ist bekannt. Doch so tragisch kommt die GZSZ-Figur Till Kuhn wirklich ums Leben.

Till (Merlin Leonhardt) und Katrin (Ulrike Frank) werden auf tragische Weise getrennt. Bild: RTL / Rolf Baumgartner

Dass Till Kuhn alias "Bommel", gespielt von Merlin Leonhardt, in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ein tödliches Ende finden wird, ist Fans schon länger bekannt. Auch dass der GZSZ-Charakter unter einer unheilbaren Krankheit leidet, wissen die meisten. Doch diese ist nur indirekt für seinen Serien-Tod verantwortlich, wie jetzt bekannt wurde.

Leonhardt Merlin alias Bommel bei GZSZ 2017: Serien-Tod durch Sterbehilfe

"Bommel" stirbt nämlich nicht an besagter Nervenkrankheit, sondern bringt sich um! So dramatisch ist in der beliebten Daily Soap schon lange kein Seriencharakter mehr ausgeschieden. Dabei geht GZSZ nicht nur das Thema Freitod, sondern auch das Thema Sterbehilfe an.

Denn wie "InTouch" berichtet, wird "Bommels" Freundin Katrin (Ulrike Frank) ihm dabei helfen, sich das Leben zu nehmen. Nicht nur für die Figuren, sondern auch die Darsteller war das überaus emotional. "Alle fieberten und litten mit, manche mussten schon beim Drehbuchlesen weinen, mich eingeschlossen", gibt Ulrike Frank zu.

Ulrike Frank und Merlin Leonhardt beweinen den GZSZ-Tod von Till Kuhn

Auch Merlin Leonhardt, der GZSZ damit endgültig verlassen wird, vergoss die eine oder andere Träne: "Ich weiß, dass ich immer wieder beim Lesen der Bücher heulen musste und Gänsehaut bekommen habe – und das ging nicht nur mir so." Er hofft, dass die traurigen Szene zu Nachdenken anregen.

"Das würde mich freuen", wird er bei "InTouch" zitiert. "Der Tod wird viel zu wenig wahrgenommen, obwohl er uns umgibt und unsere einzige Gewissheit ist." Auch GZSZ-Kollegin Frank findet es wichtig, sich mit Themen wie Sterbehilfe auseinanderzusetzen.

VIDEO: So dramatisch wird Till alias "Bommel" aus der Serie gehen
Video: RTL/Gute Zeiten, schlechte Zeiten

So steht Ulrike Frank aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zum Thema Sterbehilfe

Sie sagt: "Passive Sterbehilfe, zum Beispiel auf Grund einer Patientenverfügung, finde ich wichtig, auch die Möglichkeit für aktive Sterbehilfe, wenn sie durch eine Ärztin, einen Arzt durchgeführt wird und der Wunsch eindeutig geäußert wird. Auch den Wunsch nach einer Selbsttötung kann ich im Fall einer so schweren Erkrankung nachvollziehen."

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zurück Weiter Seit 2004 verkörpert Anne Menden in der Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" die Hauptrolle Emily Höfer. (Foto) Foto: RTL / Bernd Jaworek Kamera

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zij/loc/news.de

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