Fräulein Menke im Dschungelcamp 2017: Misshandlungen und Depressionen prägten ihr Leben

Nach solchen Erfahrungen kann einem auch ein "Dschungelcamp" nichts anhaben. Vor ihrem Einzug bei "IBES" spricht Fräulein Menke im Interview ganz offen über ihre Schicksalsschläge.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Ekel-Aufgaben und Zicken-Zoff dürften auch im diesjährigen "Dschungelcamp" wieder an der Tagesordnung sein. Doch so ein bisschen Reality-TV-Drama kann Franziska Menke (56, Ex-NDW-Star Fräulein Menke, mit Sicherheit nichts anhaben. Nicht nach solch einem harten Leben, aus dem sie vor ihrem Einzug bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Interview mit der Zeitschrift "Bunte" ganz offen erzählt.

Misshandlungen und Schläge im Elternhaus

"Ich leide bis heute unter den seelischen und körperlichen Misshandlungen meiner Eltern", erklärt Menke schon zu Beginn. Trotzdem wollte sie unbedingt die Anerkennung ihres Vaters, einem erfolgreichen Musikproduzenten: "Ich habe ihn heroisiert, wollte seine Anerkennung. Doch ich bekam Missachtung statt Zuwendung. Tadel statt Lob", während ihre Mutter anscheinend ein lebender Stereotyp war. Sie "erfüllte das Frauenklischee, dem Mann immer zur Seite zu stehen." Ständig gingen im Tonstudio ihres verstorbenen Vaters Künstler ein und aus. Der Alkohol floss, sie und ihr jüngerer Bruder störten - auch Schläge habe es immer wieder gegeben.

Fräulein Menke ergriff die Flucht vor "der Regierung" - Erbe futsch

Kein Wunder, dass Fräulein Menke bald Reißaus nimmt und vor "der Regierung", wie sie ihre Eltern in ihrem Tagebuch nennt, nach Berlin flüchtet - wo sie entdeckt wird. Ihr Vater holt die Sängerin zurück, und nimmt sie unter Vertrag. "Er wollte mich lieber selbst ausbeuten. All meine Erfolgstitel sind bei ihm erschienen. Er hat am meisten verdient."

Doch auch nach dem Tod ihres Vaters wird der NDW-Star, der 2,5 Millionen Alben abgesetzt hat, nicht reich. 2,8 Millionen D-Mark habe ihr Vater damals hinterlassen, von denen Menke bis heute nichts gesehen habe. Wohl auch einer der Gründe, warum sie mit ihrem Bruder verstritten ist: "Mein Bruder erbte das Studio. Wir verstehen uns gar nicht. Er erteilte mir sogar Hausverbot." Zusätzliches Geld musste Menke als UPS-Fahrerin verdienen.

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