"Tatort"-Vorschau 2017: Auf diese Krimis freuen wir uns in neuen Jahr

Mit dem "Polizeiruf 110" aus Rostock startete das Sonntagskrimi-Jahr 2017. So geht es in der Kult-Krimireihe weiter - neues Team inklusive.

Neues "Tatort"-Team: Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner (r.) ermitteln im Schwarzwald; Harald Schmidt ist als Vorgesetzter im Einsatz. Bild: SWR/Alexander Kluge

Nach einigem Hin und Her startete das Sonntagskrimi-Jahr 2017 mit dem überraschend nach vorne gezogenen "Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel" (1.1.) aus Rostock. Wann der ursprünglich geplante "Tatort: Sturm" aus Dortmund gezeigt wird, steht dagegen offenbar noch in den Sternen. Wegen zu großer Parallelen zum Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wurde der Krimi nach hinten verschoben.

"Tatort: Land in dieser Zeit" (8.1.)


"Tatort: Land in dieser Zeit" (v.l.): Vera (Jasna Fritzi Bauer), Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) und Juliane Kronfels (Anna Brüggemann). (HR/Degeto/Bettina Müller)

Nicht weniger aktuell ist allerdings auch das Thema beim nächsten "Tatort: Land in dieser Zeit" (8.1., 20.15 Uhr, das Erste): Die Frankfurter Ermittler Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) bekommen es mit gewalttätigen Nationalisten und afrikanischen Drogendealern zu tun... Und mit Bürgerwehren, die vorschnell einen gebürtigen Nordafrikaner als Schuldigen in einem Mordfall ausmachen, geht es im Köln-Krimi "Tatort: Wacht am Rhein" am 15.1. weiter...

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"Tatort: Schock" (22.1.)


"Tatort: Sturm": Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser). (ARD Degeto/ORF/Hubert Mican)

Im Wien-"Tatort: Schock" (22.1.) steht dagegen ein angedrohter Amoklauf eines Studenten im Mittelpunkt. Ermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) sollen diesmal keinen Mord aufklären, sondern eine im Internet angekündigte Bluttat in letzter Sekunde verhindern...

"Tatort: Söhne und Väter" (29.1.)


"Tatort: Söhne und Väter" (v.l.): Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow), Jean Carlinó (Jophi Ries) und Karim Löscher (Emilio Sakraya). (SR/Manuela Meyer)

Nach beinahe einem Jahr Pause zeigt das Erste am 29.1. dann endlich mal wieder einen Saarland-Krimi und anders als einige seiner Vorgänger-Filme mit Kommissar Stellbrink (Devid Striesow) aus Saarbrücken, ist der "Tatort: Söhne und Väter" absolut sehenswert, mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und wohl der Durchbruch für das vormals eher belächelte Team.

"Tatort: Der scheidende Schupo" (5.2.)


"Tatort: Der scheidende Schupo": Die Hauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) bei ihren Ermittlungen im Porzellanwerk. (MDR/Anke Neugebauer)

Danach sind Christian Ulmen und Nora Tschirner dran. Als Kira Dorn und Lessing ermitteln sie im "Tatort: Der scheidende Schupo" (5.2.) in ihrem vierten Weimar-Krimi. Diesmal geht es um den vergifteten Polizisten Ludwig "Lupo" Pohl. Wie sich herausstellt, war er der bislang unbekannte Sohn des kürzlich verstorbenen Besitzers einer traditionsreichen Thüringer Porzellanmanufaktur...

"Polizeiruf 110: Dünnes Eis" (12.2.)


"Polizeiruf 110: Dünnes Eis": Jost (Eckhard Preuß) erreicht das Bootshaus. (MDR/Frédéric Batier)

Der nächste "Polizeiruf 110" kommt aus Magdeburg. In "Dünnes Eis" (12.2.) müssen Brasch (Claudia Michelsen) und Köhler (Matthias Matschke) einen ungewöhnlichen Entführungsfall aufklären - eine weitere Chance für ein Sonntagskrimi-Team, das sich bislang noch nicht in die Herzen der Zuschauer spielen könnte.

"Tatort: Babbeldasch" (19.2.)


Axel Ranisch (l.) inszeniert den "Tatort: Babbeldasch" in Ludwigshafen ohne Drehbuch - hier mit Ulrike Folkerts und Peter Espeloer. (SWR/Martin Furch)

Am 19.2. läuft ein spannendes Experiment: Der "Tatort: Babbeldasch" mit der dienstältesten Kommissarin, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) aus Ludwigshafen, ist ohne Drehbuch entstanden; es wurde ausschließlich improvisiert. Eine Spezialität von Regisseur Axel Ranisch. Statt Drehbuch schreibt er kurze Treatments und erarbeitet auf deren Grundlage mit den Schauspielern ihre Figuren. Der Rest ist Improvisation, also aus dem Stegreif gespielt...

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