28.11.2016, 09.04 Uhr

Von ihrem Partner: "Schwer verliebt"-Kandidatin zu Tode gefoltert

Bekannt wurde Sarah H. vielen TV-Zuschauern durch die Sat.1-Kuppelshow "Schwer verliebt". Doch mittlerweile ist die 32-Jährige tot. Vor drei Monaten wurde ihre Leiche gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat ihren Lebensgefährten angeklagt. Der 51-Jährige soll Sarah H. zu Tode gequält haben.

Sarah H. wurde zu Tode gefoltert. Bild: Sat.1

Im August diesen Jahres wurde aus der furchtbaren Ahnung traurige Gewissheit: Zunächst galt die "Schwer verliebt"-Kandidatin Sarah H. nur als vermisst, vor drei Monaten wurde schließlich ihre Leiche im Haus ihres Lebensgefährten Axel G. entdeckt.

Partner von "Schwer verliebt"-Kandidatin Sarah H. vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft hat laut einem Bericht von "Express.de" nun Anklage gegen den 51 Jahre alten Axel G. erhoben. Der Vorwurf: Körperverletzung mit Todesfolge. Der Ex-Wirt soll Sarah H. in seinem Haus gefesselt und mit einer Peitsche gefoltert haben. An den schweren Verletzungen dieser Folter sei sie schließlich gestorben.

VIDEO: Nachbarin von toter Sarah ist geschockt
Video: Promiflash

Leiche von Sarah H. durch Zufall entdeckt

Wie es in dem Bericht weiter heißt, war die grausame Tat nur durch Zufall ans Licht gekommen. Nachbarn hatten sich bei der Polizei wegen Ruhestörung beschwert. Mit Trompetenblasen und diverser anderer lauter Musik hatte der 51-Jährige die anderen Anwohner belästigt. Als die Beamten den als "Reichsbürger" bekannten Mann zur Rede stellen wollten, entdeckten sie die bereits stark verweste Leiche von Sarah H..

Ist der "Reichsbürger" schuldfähig?

Die Ermittlungen in diesem Mordfall hatten sich lange hingezogen, denn Axel G. verweigerte jegliche Aussage. "Das genaue Datum seiner Tat ließ sich nicht bestimmen. Es wird im Sommer des Jahres vermutet, etwa zwei bis vier Wochen vor Auffinden der Leiche", so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Nachbarn beschrieben den 51-Jährigen als "Sonderling", der "schwierig" war. Wie für die "Reichsbürger" typisch, erkennt er den deutschen Staat als solchen nicht an. Im Prozess wird auch die Schuldfähigkeit von Axel G. untersucht werden. Dafür soll ein Psychiater hingezogen werden.

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fka/loc/news.de

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