24.11.2016, 16.15 Uhr

"Herzblut - Ein Kluftingerkrimi" als Wiederholung in der ARD-Mediathek: Nichts für schwache Nerven! Kluftinger jagt einen Serienkiller

In "Herzblut" beschäftigt eine brutale Mordserie den Allgäuer Kommissar Kluftinger. Außerdem macht er sich ernste Sorgen um seine Gesundheit. Die ARD zeigt eine Woche später den nächsten "Klufti". So sehen Sie den Krimi als Wiederholung!

Kluftinger (Herbert Knaup) und Langhammer (Bernhard Schütz) liefern sich ein Wettschießen. Bild: © ARD Degeto/BR/Hendrik Heiden

Bei dem Anblick muss sich der Kommissar erst einmal setzen: Blutig rot ist das Herz, das ihm vor die Nase gehalten wird. "Da hat einer einem sprichwörtlich das Herz aus dem Leib gerissen", sagt der Kollege von der Spurensicherung dann auch noch - und Kluftinger (Herbert Knaup, 60) winkt angewidert ab. Nicht nur in dieser Szene ist der Krimi "Herzblut" nichts für schwache Nerven. Denn der Kommissar aus dem Allgäu hat es diesmal mit einem Serienkiller zu tun, der seinen Opfern die Herzen herausschneidet und sie makaber am Tatort drapiert.

"Herzblut" verpasst? Kulftinger-Krimi als TV-Wiederholung und in ARD-Mediathek

Sie hatten am Donnerstagabend bereits andere Pläne und haben den "Klufti" deshalb verpasst? Kein Problem! In der ARD-Mediathek können Sie den Krimi jederzeit kostenlos als Video on demand sehen. Und das wann und so oft Sie mögen, bis zu sieben Tage nach der Erstausstrahlung im TV. Auch im Fernsehen können Sie den Krimi noch einmal genießen. Dafür müssen Sie in der Nacht zum Freitag (25.11.) allerdings lange wach bleiben! Um 0.20 Uhr zeigt das Erste "Herzblut" noch einmal.

TV-Vorschau zum Krimi "Herzblut - Ein Kluftingerkrimi"

Kluftinger läuft die Zeit davon. An allen Tatorten taucht ein Streichholzheftchen auf - und mit jedem Opfer ist ein Streichholz weniger darin. Doch welche Verbindung gibt es zwischen den Mordopfern? Wer ist als nächstes in Gefahr? Während Kluftinger und seine Kollegen auf Hochtouren ermitteln, sorgt sich der Kommissar auch um seine Gesundheit. Er leidet unter Stichen in der Brust und ist davon überzeugt, dass ein Herzinfarkt nahe ist. Der Film von Regisseur Lars Montag ist spannend erzählt und gipfelt in einem Showdown in einer Geisterbahn.

Aber natürlich darf bei Kluftinger auch der Humor nicht fehlen. So führen ihn seine Bemühungen, sein Leben zu ändern und mehr auf die Gesundheit zu achten, in eine Yoga-Stunde bei seinem Erzfeind Dr. Langhammer. Die komischen Szenen sind zwar vorhersehbar - etwa wenn der behäbige Kommissar bei den Asanas keine besonders gute Figur macht oder schließlich so entspannt ist, dass er einschläft. Das Zuviel an Klamauk, das - gepaart mit stark überzeichneten Figuren - in den vorherigen Kluftinger-Filmen unter der Regie von Rainer Kaufmann teilweise störte, bleibt in "Herzblut" aber aus.

Zu kurz kommen dagegen Bilder aus dem Allgäu. Bis auf einen Traktor und ein paar grasende Kühe gibt es wenige Hinweise darauf, dass dieser Krimi in der bayerischen Urlaubsregion spielt. Der Dialekt ist allerdings unverkennbar. Und wieder einmal überzeugt der im Allgäu geborene und aufgewachsene Knaup in seiner heimischen Mundart. Doch nicht nur sprachlich scheint der groß gewachsene Schauspieler mit jeder neuen Kluftinger-Verfilmung das Wesen der Romanfigur mehr zu verinnerlichen. "Es ist ein Reifungsprozess, der sich mehr und mehr vollzieht", sagt Knaup, der vor acht Jahren zum ersten Mal als Kluftinger vor der Kamera stand.

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