21.11.2016, 16.15 Uhr

"Der Andere" als Wiederholung online sehen: In der ZDF-Mediathek: Ein Drama um Flucht und Heimatsuche

Wo ist Heimat? Und was passiert, wenn man sie plötzlich verlassen muss - aus welchen Gründen auch immer? Davon handelt das ZDF-TV-Drama. So sehen Sie "Der Andere"  als Wiederholung.

Flüchtling Nama (Nama Traore, r.) übernachtet bei Willi (Jesper Christensen, l.) im Seniorenheim. Bild: © ZDF/Anne Wilk

Das Thema Flüchtlinge ist noch immer eines in diesem Land, auch wenn die Zahlen zurückgehen - und die Emotionen vieler Bürger nicht mehr so hochkochen. So mancher aus der Fremde wäre froh, wenn er einfach nur Aufnahme und Hilfe fände. Darum geht es in dem Drama "Der Andere", das am Montag im ZDF zu sehen war.

ZDF-Film verpasst? So sehen Sie "Der Andere" als Wiederholung online

Sie hatten am Montagabend bereits andere Pläne und haben das ZDF-Drama "Der Andere" darum verpasst? Kein Problem! Im TV wird es zwar keine Wiederholung geben, jedoch haben Sie die Möglichkeit, den deutschen Spielfilm jederzeit in der kostenlosen ZDF-Mediathek anzusehen. Und das wann und so oft Sie wollen, bis zu sieben Tage nach der Erstausstrahlung im TV.

TV-Vorschau "Der Andere" am 21. November 2016 im ZDF

Es ist bald Weihnachten, und da sollten alle Menschen eher friedlich gestimmt sein. Nicht jedoch in einem Berliner Aufnahmelager für Flüchtlinge, wo Sachbearbeiterin Manuela Waller (Karoline Eichhorn) überhaupt nicht weiß, wie sie mit zumeist jungen Menschen reden soll, die offenbar keine gängige Sprache verstehen. Lediglich Nama (Nama Traore) spricht Französisch und gibt an, dass er seine schwerkranke Mutter von Mali nach Deutschland holen will.

Wallers Kollegin Susanne (Katja Riemann) leitet ein Hostel für minderjährige Flüchtlinge und kümmert sich gut um Nama, der noch nicht einmal lesen kann, aber allmählich mehr und mehr Deutsch spricht, und integriert ihn in ein Fußballteam. Als er eines Tages in einer Kirche die liegengelassenen Handschuhe von Willi (Jesper Christensen) an sich nimmt, kommen der alte Mann und der junge Flüchtling zögerlich ins Gespräch.

Willi erzählt von seiner eigenen Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg und will ihn kurzerhand bei sich im Seniorenheim aufnehmen, was natürlich nicht gestattet ist. Nama wird daraufhin vom Amtsarzt auf über 18 eingeschätzt und soll in ein Heim für Erwachsene umziehen. Also zieht Willi mit Nama in das Haus seines Sohnes Stefan (Milan Peschel) ein - wovon der Polizist aber nicht gerade begeistert ist. Zwischen Vater und Sohn steht schon lange eine ungeklärte Schuldfrage, und eigentlich reden sie kein Wort mehr miteinander.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser