25.09.2016, 14.01 Uhr

"Tatort: Münster" als ARD-Wiederholung: Boerne fürchtet um sein Leben - kein Quoten-Rekord!

Eine schwerkranke Frau erschossen in ihrem Rollstuhl, ein Ehemann mit Rachegelüsten, ein Professor in Lebensgefahr: Das waren die neuen Zutaten des Münster-"Tatorts". Wie Sie "Feierstunde" als Wiederholung online sehen, lesen Sie hier.

Die Kommissare Boerne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) ermitteln wieder am Sonntag, den 25. September 2016. Bild: WDR/Willi Weber

Mit witzigen Dialogen und abgedrehten Plots hat sich das "Tatort"-Erfolgs-Duo aus hanseatisch-nüchternem Kommissar und selbstverliebtem Rechtsmediziner in die Herzen der Zuschauer gespielt. Doch so viel Thrill und Spannung wie in der 30. Folge des Münster-"Tatorts" gab es selten: In der Krimi-Episode "Feierstunde", mit der die ARD das kleine Jubiläum am Sonntag begeht, gerät Professor Boerne in höchste Lebensgefahr.

"Tatort" aus Münster verpasst Quoten-Rekord

Das "Tatort"-Duo aus Münster hat einmal mehr die gesamte TV-Konkurrenz in den Schatten gestellt, aber seinen eigenen Rekord nicht überboten. 13,31 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend um 20.15 Uhr im Ersten den Krimi "Feierstunde" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen. Der Marktanteil betrug 38,1 Prozent. Die Bestmarke des Ermittlergespanns liegt bei 13,69 Millionen Zuschauern - erreicht mit der Episode "Schwanensee" am 8. November 2015. Auf Platz eins aller "Tatort"-Krimis liegt "Der Fall Schimanski" vom 29. Dezember 1991 mit 16,68 Millionen.

Neue Folge verpasst? "Tatort: Feierstunde" als Wiederholung online

Sie haben den "Tatort" am Sonntag verpasst oder möchten ihn noch einmal als Wiederholung sehen? Dann klicken Sie sich doch einfach in die ARD-Mediathek. Dort finden Sie den Krimi nach TV-Ausstrahlung eine Woche lang als kostenloses Video on Demand. Im Fernsehen Sie "Feierstunde" noch einem zu folgendem Sendetermin:

  • Dienstag, 27.09.2016 um 0.35 Uhr in der ARD

TV-Vorschau "Tatort" mit Boerne und Thiel am 25.09.2016

Mit der ersten Szene (Buch: Elke Schuch) ist das Bedrohungsszenario gesetzt: "Ich will ihn umbringen. Ich kann an nichts anderes mehr denken, als ihn umzubringen", lässt der Mann auf dem Psychologen-Sofa seine Therapeutin (Oda Thormeyer) wissen. Dass er das Ego seines Opfers zerstören will, seine Hybris, dass er an seiner Arroganz verrecken möge, fantasiert er. Kennern des Münster-Krimis schwant schon hier, dass der egomanische Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) gemeint sein muss.

Der feiert gerade mal wieder den eigenen Erfolg: Für ein internationales Forschungsprojekt zum Thema Mumien hat er drei Millionen Euro Fördergelder abgesahnt. Nun will er sich bei einem Fest in der Anerkennung seiner Kollegen suhlen. Da kümmert es ihn wenig, dass Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) einen neuen, zu Herzen gehenden Fall hat. Ausgerechnet die Frau eines Forschers vom Medizinischen Institut der Uni - an den Rollstuhl gefesselt durch die unheilbare Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) - wird tot und übel zugerichtet in ihrer Wohnung gefunden, das Gesicht weggeschossen mit einer Pumpgun.

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