08.09.2016, 18.30 Uhr

"Schoßgebete" als Wiederholung schauen: Charlotte Roches Bestseller im TV: Sex und Neurosen

Als Buch ein Bestseller, im Kino ein Flop, jetzt kommen Charlotte Roches "Schoßgebete" ins Fernsehen: Es ist eine Geschichte über den Tod, Sex und Neurosen, ein Film zwischen Absurdität und Trauer, Leid und Liebe. So sehen Sie den Film im TV und online im Live-Stream.

Charlotte Roches "Schoßgebete" kommt ins Fernsehen. Bild: WDR / © ARTE/WDR/ConstantinFilm

Charlotte Roche gilt als "Skandal-Autorin", seit sie 2008 ihr erstes Buch "Feuchtgebiete" auf den Markt gebracht hat. Auch ihr zweites war durchaus eine Überraschung, wenn auch in anderer Hinsicht. Zwar ging es in diesem Roman ebenfalls um viel Sex in allen möglichen Varianten, im Mittelpunkt aber stand Roches ganz persönliche, tragische Geschichte: Der Tod ihrer drei Brüder, die 2001 bei einem fürchterlichen Autounfall ums Leben kamen. Sie waren auf dem Weg zu Roches geplanter Hochzeit in England, hatten ihr Brautkleid im Gepäck. Roches Mutter überlebte den Unfall schwer verletzt.

"Schoßgebete" am 8. September verpasst? Wiederholung online (Mediathek) und im TV (Arte) sehen

Sie haben die Verfilmung des Romans "Schoßgebete" von Charlotte Roche am Donnerstagabend verpasst? Arte zeigt in der Nacht zu Freitag (16.09.) um 01.30 Uhr die Wiederholung. Sie können aber auch die Mediathek von Arte aufrufen. Mit etwas Glück finden Sie den Film dort als Video-on-demand kostenlos zum Abruf vor.

TV-Vorschau zu "Schoßgebete" von Charlotte Roche am 08.09.2016 auf Arte

Er erzählt die Geschichte einer neurotischen und schwer traumatisierten Frau. Elizabeths (Lavinia Wilson) Leben gerät aus den Fugen, als ihre Geschwister bei einem Autounfall auf dem Weg zu ihrer Hochzeit ums Leben kommen und ihre Mutter schwer verletzt wird. Seitdem rechnet sie immer mit dem Schlimmsten und ist regelmäßig damit beschäftigt, über ihr Testament nachzudenken.

Es ist auch die Geschichte über die Beziehung zwischen Elizabeth und ihrem Mann Georg (Jürgen Vogel) und das, was die beiden in ihrem eigenen Bett und in denen von Prostituierten so treiben. Im Gegensatz zum Buch geht der Film dabei aber nicht ins Detail und überschreitet nie die Grenzen zur Pornografie.

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