"In aller Freundschaft" mit Carina Kühne: IaF-Kollegen "entzückt" vom Neuzugang

Sie leidet unter einem angeborenen Gendefekt, doch das stellt für Carina Kühne schon lange kein Hindernis mehr dar. Sie verfolgt ihren Traum von der Schauspielerei - und startet jetzt sogar in einer der beliebtesten deutschen Serien überhaupt durch!

Carina Kühne spielt Manja, deren Mutter (Karin Giegerich) einen Schlaganfall erleidet. Bild: MDR/Saxonia Media/Wernicke

Mit "Das Leben ist ein Wagnis" feiert Carina Kühne ihr Debüt in der erfolgreichen Ärzte-Serie "In aller Freundschaft". Die Schauspielerin spielt dabei die Figur der Manja Jokisch, einer Frau mit Down-Syndrom. Das Besondere an der Rollenverteilung: Die 31-Jährige leidet auch im echten Leben unter der Ebrkrankheit.

Carina Kühne ergattert Gastrolle bei "In aller Freundschaft"

"Der Sender wollte das Thema Inklusion filmisch verarbeiten. Deshalb bot man ihr die Rolle an", so eine "IaF"-Sprecherin gegenüber "Bild Online". Carina Kühne spielt in der Folge "Das Leben ist ein Wagnis" die Tochter einer Schlaganfall-Patientin (Karin Giegerich). Die Patientin traut ihrer unter dem Down-Syndrom leidenden Tochter kein selbstständiges Leben zu.

Carina Kühne: Erfolgreich mit Down-Syndrom

Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Kühn und ihrer Rolle bei "In aller Freundschaft". Die 31-Jährige lebt ebenfalls bei ihrer Mutter, lebt aber eigenständig. Sie schreibt Kindergeschichten, hält Vorträge und engagiert sich für Behinderte.

Mit ihrem Seriendebüt bei "In aller Freundschaft" wird ein Traum für Carina Kühne wahr: "Schon sehr aufregend, in so einer beliebten Serie eine Gastrolle zu bekommen. Aber vieles war doch anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte immer, es wird in einer richtigen Klinik gedreht."

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