Sondersendungen über David Bowie
Nach seinem Tod! Diese Dokus und Konzerte blicken auf Bowies Leben

Der Krebs-Tod von David Bowie hat die Welt erschüttert. In Gedenken an den Ausnahmekünstlers haben einige Sender ihr TV-Programm geändert. Hier gibt's eine Übersicht aktueller Sondersendungen.

David Bowie starb aufgrund einer Krebserkrankung im Alter von 69 Jahren. Bild: dpa

Der plötzliche Krebs-Tod von David Bowie, der im Alter von 69 Jahren den Kampf gegen die tückische Krankheit verlor, schockiert nicht nur die Musikwelt. Kollegen, Fans, Politiker nehmen mit bewegenden Worten Abschied von dem Ausnahmekünstler. "Auf Wiedersehen, David Bowie. Du bist jetzt unter #Heroes (Helden)", twitterte zum Beispiel das Auswärtige Amt. "Danke, dass du geholfen hast, die Mauer zu Fall zu bringen."

Zum Tod von David Bowie: Zahlreiche Sender ändern ihr TV-Programm

Anlässlich der tragischen Nachricht von Bowies Tod haben einige TV-Sender bereits am Montag kurzfristig ihr Programm umgestellt, um des Musikers mit Sondersendungen zu Gedenken und sein Werk als ein Chamäleon der Rockmusik zu würdigen. Am Mittwoch ehrt Arte den Musiker mit einem Sonderprogramm - sechs Stunden David Bowie am Stück. Eine Übersicht finden Sie hier (die Liste wird ständig aktualisiert):

FOTOS: David Bowie Immer für einen Schocker gut!
zurück Weiter David Bowie: Immer für einen Schocker gut! (Foto) Foto: Sony/Jimmy King/spot on news Kamera
  • "David Bowie, der Weg zur Legende", Freitag (15.01.2016), 00.40 Uhr, Arte
  • "DAVID BOWIE - REALITY TOUR DUBLIN", Freitag (15.01.2016), 1.20 Uhr, Arte
  • "Rockpalast", David Bowie; Ausschnitte des Konzerts von 1996 auf der Loreley, Freitag (15.02.2016), 4.05 Uhr, Eins Festival
  • "Ziggy Stardust and the Spiders from Mars", Samstag (16.01.2016), 00.35 Uhr, Arte
  • "Abgedreht!", Spezial Bowie, Samstag (16.01.2016), 2.05 Uhr, Arte

Sender Arte hat darüber hinaus den Dokumentarfilm "David Bowie en cinq acts" als Video an demand zur Verfügung gestellt.Fans können den 60-minütigen Film kostenlos online sehen.

Sondersendungen zu David Bowie - Porträts und Live-Konzertmittschnitte

Während einige Sender David Bowie porträtieren, setzen anderen auf Live-Konzertmitschnitte, um Bowie bei dem zu sehen, was er meisten liebte. In den deutschen Charts war der Brite stolze 500 Mal vertreten. Besonders die in den USA und später in Berlin aufgenommenen Platten "Station To Station", "Low" und "Heroes" waren höchst einflussreich.

Doch nicht nur als Musiker feierte Bowie Erfolge. Auch beim Film ("Der Mann, der vom Himmel fiel", "Merry Christmas, Mr Lawrence") und am Theater war er aktiv - dies waren für ihn aber nur Nebenjobs. Die 70er waren die kreativste und produktivste Phase in der Karriere Bowies. Allerdings hatte er in dieser Zeit auch lange mit Drogensucht zu kämpfen. In den 80er Jahren wurde der Kritikerliebling mit dem Funk- und Blues-Album "Let's Dance" endgültig zum Megastar.

Lesen Sie hier: So rührend verabschiedet sich sein Sohn.

25 Alben und 140 Millionen verkaufte Tonträger: So erfolgreich war David Bowie

Nach offizieller Zählung veröffentlichte der am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geborene Sänger, Songschreiber und Gelegenheitsschauspieler 25 Alben - das letzte erst am vorigen Freitag, seinem 69. Geburtstag. Es heißt "Blackstar" (Schwarzer Stern) und gilt als eines seiner rätselhaftesten, düstersten und auch besten Werke.

Rund 140 Millionen Tonträger soll Bowie verkauft haben und ist damit auch einer der erfolgreichsten Popstars der vergangenen Jahrzehnte. Die britische Musiklegende David Bowie hat mit Kunstfiguren und spektakulären Shows fasziniert. Wichtige Stationen seiner Karriere:

1969: Erster großer Erfolg mit "Space Oddity" und der Figur Major Tom.

1972/1973: Das Album "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" erscheint. Bei der anschließenden Welttournee tritt Bowie in einer spektakulären Bühnenshow als Ziggy Stardust auf.

1976 bis 1978: Bowie lebt in Berlin. Mit seiner "Berliner Trilogie" - den Alben "Low" und "Heroes" (beide 1977) und dem 1979 aufgenommenen Album "Lodger" - schreibt er Musikgeschichte.

1980: "Ashes to Ashes" aus dem Album "Scary Monsters" wird ein Hit.

1983: Das Album "Let's Dance" mit dem Titelsong und "China Girl" wird ein großer Erfolg.

1997: Bowie geht als erster Rock-Musiker mit einem Katalog seiner Songs erfolgreich an die Börse in New York.

2003: Nach einer längeren Schaffenskrise bringt ihn das Album "Reality" wieder zurück an die Spitze.

2013: Nach zehn Jahren Plattenpause erscheinen die Single "Where Are We Now" und das Album "The Next Day". Das Victoria and Albert Museum in London zeigt in einer großen Ausstellung den Einfluss des Multitalents auf Mode, Kunst und Kultur. Die Schau ist 2014 auch in Berlin zu sehen.

2016: Sein letztes Album "Blackstar" erscheint.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

zij/hos/news.de/dpa

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

0 Kommentare

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser