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"Tatort" mit Judith Rakers als Geisel: Til Schweiger bezeichnet "Tatort"-Kritiker als "Trottel"

Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend den "Tatort" mit Til Schweiger. Das Echo ist geteilt - ganz zum Ärger des TV-Kommissars, der ordentlich zurückschießt. Dabei sollte der Krimi ursprünglich noch um einiges aufregender werden...

Til Schweiger fuhr im "Tatort: Fegefeuer" die ganz harten Geschütze auf. Bild: Gordon Timpen/NDR/dpa

Til Schweiger (52) hält seine neue "Tatort"-Folge nach eigenen Worten für bahnbrechend - und die Kritiker für ahnungslos. Der Filmemacher und Kommissar-Darsteller im Hamburger "Tatort" veröffentlichte in der Nacht zum Montag bei Facebook eine Art Verehrerbrief an den Regisseur des TV-Krimis, Christian Alvart.

Nach "Tatort"-Zweiteiler mit Til Schweiger: TV-Kommissar geht auf Kritiker los

Darin attestiert Schweiger ihm, mit der am Sonntag ausgestrahlten Folge "ein Stück deutsche Fernsehgeschichte" geschaffen zu haben: "Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld.....andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken."

Über die Kritiker schrieb Schweiger: "Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!" Er, Schweiger, habe viel mehr Ahnung von Filmkunst als die meisten "Trottel", die darüber schrieben. Bei Facebook erhielt der Post neben mehreren Hundert Likes auch zahlreiche kritische Kommentare.

Macher von "Tatort: Fegefeuer" planten gefakte Live-Geiselnahme

"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (39) spielte am Sonntag in Til Schweigers (52) "Tatort: Fegefeuer" eine Geisel. Geplant war der inszenierte Anschlag auf sie offenbar spektakulärer, als die Zuschauer es am Ende zu sehen bekamen. Nach Informationen von "Bild" hätte Rakers am Sonntag vor dem Krimi die "Tagesschau" lesen sollen - direkt im Anschluss wäre demnach dann aber nicht der "Tatort"-Vorspann gekommen, sondern nach einem kurzen schwarzen Bild direkt eine Szene, in der die bewaffneten Geiselnehmer zu Rakers in das Nachrichten-Studio eindringen, wie das Blatt berichtet.

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