"Tatort" 2015 im Check: Von Dortmund bis Berlin - Das sind die härtesten Tatort-Fälle

Die "Tatort"-Staffel neigt sich dem Ende zu. In diesem Jahr ist zwar die Zahlt der Toten geringer geworden, an der Brutalität änderte sich aber nichts. Hier finden Sie noch einmal die Fälle, die die Ermittler 2015 an ihre Grenzen führte.

Das sind die härtsten "Tatort"-Fälle 2015. Bild: dpa

Am Ende zählte die Fan-Seite "Tatort-Fundus" 111 Leichen. Das macht insgesamt 39 weniger als noch im Vorjahr. Und dennoch wird uns diese "Tatort"-Staffel als eine der härtesten in Erinnerung bleiben.

Die härtesten Tatort-Fälle 2015: Borwoski und der Himmel über Kiel

Bereits im Januar überzeugt der Kieler Tatort mit ungewöhnlicher Härte. Borowski und Brandt wurden in das kleine Dörfchen Mundsforde in der Nähe von Kiel gerufen - zu einer Leiche mit abgetrennten Kopf.Kein alltäglicher Fall in der Fördestadt! Bei dem Toten handelt es sich um den 20-jährigen Mike, der offensichtlich von der Horror-Droge Crystal Meth abhängig war.

Borowski und Brandt müssen daher tief in die Kieler Drogenszene eintauchen. Nach einem Fahndungsaufruf stoßen die beiden auf die Freundin des Verstorbenen: Rita. Obwohl sie eine Zusammenarbeit mit der Polizei ablehnt, erzählt sie dem Tatort-Team von ihrer Liebe zu Mike. Eine Geschichte, die auch an Borowski nicht spurlos vorbeigeht. Er fühlt sich an seine eigene Tochter Carla erinnert. Der Druck auf Rita wächst! Das Ermittlerteam verspricht, das Mädchen zu schützen, doch als sie zwei Dealer beschuldigt, bringt sich Rita in große Lebensgefahr.

"Kollaps" für Faber und Co in Dortmund

Auf einem Kinderspielplatz kommt jede Hilfe für die sechsjährige Emma zu spät. Sie hatte das bunt verpackte Kügelchen im Sand für ein Bonbon gehalten. Es war Kokain. Erste Untersuchungen ergeben schnell, dass Dealer den Spielplatz im Park häufig als Versteck für ihre Drogen nutzen. Für Emmas Vater Roland Siebert steht fest: Die drogendealenden Asylbewerber sind schuld am Tod seiner Tochter. Tatsächlich wurden bei einer Razzia im Park kürzlich zwei junge senegalesische Dealer gefilmt.

Faber vermutet, dass der Drogendealer für den Tod eines Mädchens verantwortlich ist. Bild: dpa

Tatort: Das Muli

Der erste Fall für die neuen Berliner Ermittler Nina Rubin und Robert Karow hat es gleich in sich. Die 13-jährige Jo (Emma Bading) irrt weinend durch die Stadt. Ihr älterer Bruder Ronny  lebt in einer geschlossenen Einrichtung für straffällige Jugendliche. Der panische Anruf seiner Schwester lässt Ronny keine Wahl: Obwohl er kurz vor der Entlassung steht, bricht er aus ... Kommissar Robert Karow beginnt seinen ersten Arbeitstag in der Mordkommission an einem blutigen Tatort. Nur von der Leiche fehlt jede Spur. Zusammen mit seiner Kollegin Nina Rubin - manchmal auch gegen sie - beginnt er zu ermitteln. Karow vermutet bald, dass es sich um einen Fall aus der Drogenszene handelt. Nina ist skeptisch, nicht zuletzt, weil sie ihrem neuen Kollegen misstraut.

Lürsen und Stedefreund in "Die Wiederkehr"

316 Kilometer Luftline entfernt suchen die Bremer Komissare Inga Lürsen und Stedefreund die siebenjährige Fiona. Die beiden Ermittler sind sich sicher, dass sie ermordet worden ist und verdächtigen den Vater des Mädchens, der sich daraufhin selbst tötet. Fionas Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Inga Lürsen, indem sie ihr die Schuld am Tod ihres Mannes gibt.

Zehn Jahre später taucht eine junge Frau auf, die behauptet, Fiona zu sein. Fionas Familie freut sich, ihre Tochter und Schwester wieder in die Arme schließen zu können, aber die Kommissare ahnen, dass hier irgendetwas nicht stimmt...

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