"stern TV" als Wiederholung (RTL Now): Gefahr Antibaby-Pille, Rapper Xatar live im Studio

Am Mittwochabend widmete sich Steffen Hallaschka bei "stern TV" unter anderem dem Thema "Antibabypille" und deren Gefahren. Eine bewegende Geschichte sollte aufrütteln. Außerdem berichtete Rapper Xatar über seine kriminelle Vergangenheit. Wie Sie "stern TV" als Wiederholung in der Mediathek RTL Now sehen, erfahren Sie hier.

Regelmäßig am Mittwoch, um 22.15 Uhr, geht Steffen Hallaschka mit "stern TV" bei RTL auf Sendung. Bild: dpa

Brisante Themen, spannende Geschichten und Gäste hautnah im Studio - regelmäßig lädt Steffen Hallaschka als Nachfolger von Günther Jauch bei seinem TV-Magazin "stern TV" dazu ein, sich Gedanken zu machen darüber, was die Welt bewegt. Am Mittwoch, 28.10.2015, unter anderem mit folgenden Themen: Gefahr Antibaby-Pille, Abschiebung in Deutschland und Rapper Xatar sprach über seine kriminelle Vergangenheit.

"stern TV" vom 28.10.2015 als Wiederholung in der Mediathek RTL Now

Falls Sie die aktuelle Folge von "stern TV" mit Steffen Hallaschka verpasst haben sollten, so können Sie die komplette Sendung vom Mittwoch, 28.10.2015, nach der TV-Ausstrahlung in der Online-Mediathek RTL Now abrufen. Ganz einfach und kostenlos!

Magine TV: 30 Tage kostenlos alle Lieblingssender sehen.

"stern TV" bei RTL am Mittwoch (28.10.2015) mit diesen Themen:

Die unterschätzte Gefahr - Thrombose durch Antibabypille:

Lena ist 15 Jahre alt, als sie die Antibabypille verschrieben bekommt. Nach nur drei Monaten der Einnahme bekommt das Mädchen plötzlich starke Schmerzen im Oberschenkel. An eine Beinvenenthrombose, verursacht durch die Pille, denkt zunächst niemand. Ihr Arzt diagnostiziert eine Zerrung. Als die Beschwerden immer schlimmer werden und sie keine Luft mehr bekommt, wird sie ins Krankenhaus eingeliefert. Doch es ist zu spät. Das Mädchen stirbt an einer Lungenembolie. Auch Vivien Heuschkel nahm fünf Jahre die Antibabypille, als sie mit 24 Jahren mit einer lebensbedrohlichen Thrombose und anschließender Lungenembolie ins Krankenhaus kommt. Sie hatte Glück und überlebte. Live bei stern TV sprach Steffen Hallaschka mit der Gründerin der Internetseite "Risiko Pille" Susan Tabbach und Prof. Gerd Glaeske über die unterschätzte Gefahr.

Nicht ohne mein Handy: Wie Smartphones heute unseren Alltag bestimmen

Es ist ein ganz alltägliches Bild auf deutschen Straßen, an Bus- und Bahnhaltestellen, in Cafés und Restaurants: Menschen, deren Blick nicht nach vorne, sondern auf ihr Smartphone gerichtet ist. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit ist das Telefon am Ohr, in der Hand oder vorm Gesicht. "Wir verbringen im Schnitt etwa drei Stunden pro Tag mit dem Smartphone", sagt Prof. Christian Montag. Der Psychologe hat in einer Studie untersucht, wie oft Menschen ihr Telefon nutzen. Mit einer App hat er dafür die nötigen Daten gesammelt. "Ich bin überzeugt, dass wir uns um viele schöne Momente bringen", erklärt Montag. Denn selbst auf Konzerten nähmen viele das Ereignis nur noch auf dem Monitor ihres Smartphones war. "Kaum wird es dunkel, fliegt das Handy aus der Tasche und wir machen schlechte Fotos und schlechte Videos, die wir nie wieder ansehen", so der Psychologe. Zeit, um seinen eigenen Gedanken nachzuhängen oder schöne Situationen zu genießen, bleibe den meisten Menschen kaum noch. Stimmt das? stern TV ist dem Phänomen auf den Grund gegangen.

"Freiwillig werde ich nicht gehen" - Verschärfte Abschieberegelungen für Asylbewerber

"Freiwillig werde ich nicht gehen", sagt der Kosovare Beg Zeqiri. Anfang des Jahres kam er gemeinsam mit Frau und Kindern nach Deutschland. Eine Chance auf Asyl hat diese Familie nicht. Jetzt soll sie in den Kosovo zurückkehren - ohne Zukunftsperspektiven, wie der Familienvater sagt. Seit Samstag gelten neue, verschärfte Abschieberegelungen für Asylbewerber. Demnach sollen Asylverfahren schneller bearbeitet und Menschen ohne Asylanspruch schneller in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Aber was erwartet Menschen wie Beg Zeqiri bei der Rückkehr in ihre Heimat? stern TV hat sich in der kosovarischen Hauptstadt Pristina umgeschaut. Seit Jahren versuchen dort deutsche Helfer der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nürnberg Rückkehrer bei der Wiedereingliederung zu unterstützen. Auch Familie Habibi aus Afghanistan droht jetzt die Abschiebung. Fünf Jahre leben sie bereits in einem Asylbewerberheim. Seit ihr Antrag auf Asyl abgelehnt wurde, sind sie nur geduldet. Eine Rückkehr nach Afghanistan kommt auch für sie nicht in Frage. Sind verschärfte Abschieberegelungen die Lösung für die Flüchtlingskrise?

Gangster-Rapper Xatar: "Ich trag von drei Kontinenten Knastgestank"

Er war an einem der größten Raubüberfälle der Bundesrepublik beteiligt und wurde nach seiner Flucht im Irak verhaftet: Giwar Hajabi alias Xatar. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten Gangster-Rapper Deutschlands. Der Sohn kurdischer Flüchtlinge wächst in einem Bonner Problembezirk auf. Schnell findet er Anschluss an eine Gang in der Nachbarschaft. "Was mich geprägt hat, war das Leben auf der Straße", sagt er im "stern TV"-Interview. Bereits als Vierzehnjähriger kommt er mit Drogen in Kontakt und landet kurze Zeit später erstmals wegen bewaffneten Raubes im Gefängnis. Xatar ist Drogendealer, Schläger und Rapper - und ständig auf der Flucht. Der Höhepunkt seiner kriminellen Karriere: Ein Raub, bei dem er mit seinen Komplizen Gold im Wert von rund 1,7 Millionen Euro erbeutet. Nach einer spektakulären Flucht in den Irak wird er schließlich gefasst und in Deutschland zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Seit seiner Haftentlassung widmet sich der 33-Jährige der Musik. Sein aktuelles Album war mehrere Wochen auf Platz Eins der Deutschen Charts. Jetzt hat er ein Buch über sein bewegtes Leben geschrieben.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion

ife/hos/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser