So tragisch kann Reality-TV sein: Wenn TV-Shows tödlich enden

Vor wenigen Tagen starben bei einem schrecklichen Helikopter-Crash zehn Menschen bei der Reality-Show "Dropped". Doch es war bei Weitem nicht die erste Tragödie im Rahmen einer Reality-Show. Hier ein paar dramatische Beispiele.

Im deutschen Dscungelcamp von RTL geht es vergleichsweise harmlos zu. Bild: RTL

Sie waren auf dem Weg zu Dreharbeiten für die französische Outdoor-Reality-Show "Dropped" als die Tragödie in Argentinien passierte: Zwei Helikopter stießen kurz nach dem Start zusammen und gingen sofort in Flammen auf. Dabei starben zehn Menschen, unter ihnen zahlreiche französische Prominente. Zu den Opfern des Absturzes in Argentinien zählen auch die Olympia-Schwimmerin Camille Muffat, der Boxer Alexis Vastine und die Seglerin Florence Arthaud.

Doch dieser furchtbare Unfall war nicht der erste tödliche Vorfall im Rahmen einer Reality-Show.

VIDEO: Bei diesem Heli-Crash starben zehn Promis
Video: Youtube (euronews deutsch)

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Zwei Tote beim französischen Dschungelcamp "Koh-Lanta"

Auch bei der französischen Show "Koh-Lanta" ist es 2013 schon zu Todesfällen gekommen. Wie der "Stern" online berichtete, wurde die Sendung abgebrochen, nachdem zwei Menschen gestorben sind. Gegen die Produktionsfirma werden angeblich schwere Vorwürfe erhoben, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was war passiert?

Gleich zum Beginn der 16. Staffel von "Koh-Lanta", im März 2013, war ein Kandidat beim Tauziehen zusammengebrochen. Gérald Babin (25) verstarb wenig später im Krankenhaus an einem Herzinfarkt.

FOTOS: «Dschungelcamp 2013» Lust und Ekel im Busch

Nur wenige Tage später nahm sich der Arzt des "Koh-Lanta"-Fernsehteams, Thierry Costa, das Leben. In einem Abschiedsbrief soll sich der 38-Jährige darüber beschwert haben, dass er mit einer Medien-Kampagne "in den Schmutz gezogen" worden sei. Verschiedene Boulevardzeitungen hatten ihm zuvor vorgeworfen, er habe Gérald Babin zu spät geholfen.

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Whitney Houstons Tochter im Koma - Familie dreht Serie über ihr Leben

Auch das Schicksal ernsthaft erkrankter Prominenter wird bisweilen medienwirksam ausgeschlachtet. Wie zum Beispiel das von der im Koma liegenden Bobbi Kristina, der Tochter von Whitney Houston.

Wie das onlineportal "Miss.at" berichtet, soll der Vater von Bobbi Kristina, Bobby Brown, zusammen mit seinen Schwestern, den Tanten Bobbi Kristinas, eine Reality-Show über das tragische Leben der 21-Jährigen planen. Ihre Drogenexesse als Jugendliche, ihr Absturz als junge Erwachsene bis hin zu dem Tag, an dem Bobbi Kristina ähnlich wie ihre Mutter Whitney Houston, leblos in der Badewanne gefunden wurde.

Wer so eine Familie hat, braucht wohl keine Feinde mehr. Da sollten wir uns doch an den deutschen Showformaten wie "Dschungelcamp" und "Promi Big Brother" erfreuen. Die zwar ein ums andere Mal die Grenzen des guten Geschmacks meilenweit überschreiten, doch bisher immerhin keine Todesopfer forderten.

FOTOS: Promi Big Brother 2014 bei Sat.1 Die besten Bilder aus dem TV-Knast

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boi/Ife/news.de

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