Thomas Hayo: "Germany's next Topmodel": Ereignisreicher Auftakt zum Jubiläum

Wer ist die Schönste im ganzen Land? Als Jury von "Germany's next Topmodel" gehen Heidi Klum, Wolfgang Joop und Thomas Hayo wieder auf Model-Suche. Gleichzeitig feiert die Show runden Geburtstag - seit zehn Jahren gibt es das Format nun schon.

Thomas Hayo, Heidi Klum und Wolfgang Joop stehen in der Kritik. Bild: ProSieben/ Richard Huebner

Kaum zu glauben, aber die erfolgreiche Casting-Show "Germany's next Topmodel" feierte mit der ersten Ausgabe am Donnerstagabend schon den zehnten Geburtstag. Bei den ersten Castings wurde viel gelacht, etwas geweint und reichlich gestolpert. Was sonst noch alles geboten wurde, lesen Sie hier.

Bevor nach dem schönsten Nachwuchs-Model Deutschlands gesucht werden kann, müssen die potenziellen Laufsteg-Stars von morgen natürlich erst einmal von ihrem Glück erfahren. Wie jedes Jahr überraschte Heidi Klum gemeinsam mit Thomas Hayo daher die auserwählten Schönheiten höchstpersönlich, um ihnen die frohe Kunde zu überbringen, etwa die 18-jährige Vanessa aus Klums Heimatstadt Bergisch Gladbach. Während die in der Wäscherei ihrer Eltern arbeitete, schlich sich die "Model-Mama" an die ahnungslose Schülerin an. Die zeigte sich vor allem von ihrer künftigen Mentorin begeistert: "Davon habe ich schon immer geträumt und jetzt steht Heidi einfach vor mir. Unglaublich!"

Wie Sara einst "GNTM" gewann, sehen Sie bei MyVideo

Nach dieser Überraschungs-Aktion ging es dann Richtung Wolfgang Joop: Das dritte Jury-Mitglied wurde kurz von Heidi durchgekitzelt, dann in den "GNTM"-Bus verfrachtet. Von der Reise im Luxus-Gefährt war der Mode-Zar aber alles andere als begeistert. "Von wegen schnuckelig" - viel zu eng für seinen Geschmack fiel der Innenraum aus. An die Übelkeit habe er sich inzwischen aber gewöhnt, denn: "Mir wird nicht schlecht im Bus - mir ist non-stop schlecht" - praktisch.

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Im Einkaufzentrum gingen die drei dann weiter auf Damen-Schau, auch wenn sich Joop zunächst vor allem für Fotos mit den Herren der Schöpfung ablichten ließ. Seinem geschulten Model-Blick entging aber dennoch kein Talent, ob durch deren "tolles Profil" oder "schöne Haltung". Für das "Massencasting" in Köln wurden so schon einige vielversprechende Mädchen entdeckt.

Achtung, Schleudergefahr

Dort gab es für Klum und Co. von unzähligen Schönheiten zunächst minutenlangen Applaus und Sprechchöre. Gleich danach mussten sich die Models in spe aber einer besonders tückischen Herausforderung stellen: Nacheinander wurden sie auf eine Drehscheibe geschickt, um dort zu posieren - eine schwindelerregende Angelegenheit, die nicht jede Teilnehmerin ohne Stolperer meisterte. Von Kandidatin Lisa gab es dann noch Zeichnungen der drei Jury-Mitglieder als Geschenk - auch wenn sich vor allem Klum in der Karikatur nicht so recht wiedererkennen wollte. Für viele Mädchen - und manchen Herren - endete aber bereits beim ersten Gang auf dem "Catwalk" der Traum von der Model-Karriere.

Und dann kam es zu einer echten Premiere: Die 1,86-Meter große Pari aus den Niederlanden betrat die Bühne und wurde in die nächste Runde eingeladen. Was die Jury da noch nicht wusste: Pari ist eine Transsexuelle, ist "in einem falschen Körper groß geworden", wie sie im Vorfeld der Ausstrahlung bereits der "Bild"-Zeitung verraten hatte. In der nächsten Runde werden sich Pari und die anderen Mädchen übrigens im Bikini beweisen müssen.

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