Andreas Gabalier: Andreas Gabalier: Endlich eine Auszeit!

Er gehört zu den erfolgreichsten Stars des Jahres: Andreas Gabalier. Das hat sich der österreichische Künstler hart erarbeitet. Umso verdienter ist die Auszeit, auf die er sich jetzt freut. Für die Fans gibt es aber noch mindestens zwei Wiedersehen.

Andreas Gabalier bei den Dreharbeiten zu den "Rosenheim-Cops" (25. November, 19.25 Uhr, ZDF)

Bild: ZDF/Fabrizio Frey/spot on news

Andreas Gabalier ("I sing a Liad für di"), der am Wochenende seinen 30. Geburtstag krankheitsbedingt nicht so recht feiern konnte, macht sich trotzdem ein großes Geschenk: Der Musiker legt eine Pause ein, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät. Verdient hat er es nach diesem turbulenten Jahr, das den steirischen Volks-Rock'n'Roller wieder um unzählige Fans reicher gemacht hat, alle mal. Ganz verzichten müssen diese aber nicht auf ihr sympathisches Idol, denn er wird im vorab aufgezeichneten Weihnachtsspecial von "Sing meinen Song" (16.12., VOX) zu sehen sein. Außerdem gibt er im Vorabendprogramm des ZDF am heutigen Dienstag sein Schauspieldebüt: "Die Rosenheim-Cops: Mozarts kleiner Bruder" (19.25 Uhr). Wie die Dreharbeiten waren und ob er sich eine Karriere beim Film vorstellen kann, erklärt er im Interview.

Wie hat Ihnen der Ausflug in die Schauspielerei gefallen?

Hier sehen Sie, wie Andreas Gabalier seinen Gänsehauthit "Amoi seg' ma uns wieder" live performt

Andreas Gabalier: Einerseits war es sehr entspannt, weil das Team der "Rosenheim-Cops" so nett und lustig war. Andererseits war es am Set wegen der langen Wartezeiten in den Umbauphasen auch sehr mühsam. Da muss man schon viel Geduld haben.

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Video: spot on news

Was haben Sie in den Wartezeiten gemacht?

Gabalier: Ich habe ungefähr 200 Tassen Kaffee getrunken. Spaß beiseite, das ist echt anstrengend: Man sagt einen Satz und dann ist wieder 15 Minuten Umbaupause, weil die Szene nochmal von einer anderen Seite gedreht werden muss. Für diese Geduld bewundere ich Schauspieler und Filmemacher wirklich sehr.

Ihre Rolle ist noch recht klein, können Sie sich mehr vorstellen?

Gabalier: Ich würde sehr gern mal einen Spielfilm drehen. Mal sehen, ob sich das irgendwann ergibt.

Hatten oder nehmen Sie Schauspielunterricht?

Gabalier: Sollte es zu einem Film kommen, würde ich sicherlich Schauspielunterricht nehmen. Für die Gastrolle bei den "Rosenheim-Cops" hatte ich keinen Unterricht. Ich bin gespannt, ob es trotzdem funktioniert hat.

Sie spielen einen Pop-Musiker, der ein Klassik-Festival leitet. Würden Sie sich das auch in echt zutrauen?

Gabalier: Nein, weil ich nicht einmal Noten lesen kann. Ich spiele rein nach dem Gehör.

Welches andere Festival würden Sie gerne mal organisieren?

Gabalier: Eigentlich bin ich sehr froh, dass die Organisation und Abwicklung der Konzerte und Festivals von meinem Team übernommen wird. Auf der aktuellen Tournee sind 67 Leute dabei. Das ist schon ein riesiger Aufwand. Ich kümmere mich lieber um die Show.

Sie sind unheimlich viel unterwegs. Wie und wann machen Sie neue Stücke?

Gabalier: Die kreative Phase kommt momentan zu kurz. Ab 10. Dezember habe ich aber nichts mehr im Kalender stehen. Ich habe mich dieses Jahr bewusst gegen Weihnachtsauftritte im Fernsehen entschieden, weil ich um Ostern herum eine neue CD veröffentlichen möchte. Den Winter und das erste Quartal werde ich also dem Schreiben und Produzieren widmen. Ab Mitte Januar gehen wir ins Studio.

Freuen Sie sich auf diese kleine Auszeit von der Show oder ist der Druck doch sehr groß?

Gabalier: Es ist schon ein bisschen Druck da, weil die Zeit nicht allzu lange ist, manche Kollegen lassen sich ein Jahr Zeit mit der Produktion einer neuen CD. Ganz ohne Druck geht es bei mir aber auch nicht. In den vergangenen fünf Jahren habe ich die CDs immer auf den letzten Drücker abgeliefert, weil sich die letzten Textpassagen einfach nicht mehr reimen wollen. Aber das gehört für mich dazu.

Was haben Sie sich sonst noch für die Pause vorgenommen?

Gabalier: Ich werde viel daheim sein und texten. Um mich inspirieren zu lassen, möchte ich aber auch gerne wieder in die USA nach Louisiana fahren. Außerdem werde ich viel Sport machen, um für das kommende Jahr fit zu sein und den Kopf mal wieder so richtig freizubekommen. Es geht ja seit Jahren nur rund und das wird jetzt meine erste kleine Auszeit, quasi mein Gesundheitsquartal. Am meisten freue ich mich aufs Skifahren tagsüber, wenn ich in der Nacht fleißig am Texten war. Das ist dann meine Belohnung.

Weihnachten feiern Sie aber schon?

Gabalier: Ja natürlich, ganz schön und innig mit der Familie. Wo Gabalier draufsteht, ist Tradition drin.

spot on news

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