Robbie Williams: "Wetten, dass..?" und die Attacken der Super-Stars

Wird sich Jennifer Lawrence nach ihrem Auftritt am Samstag bei "Wetten, dass..?" den Läster-Attacken ihrer Kollegen anschließen?

Gute Miene zu bösem Spiel: Tom Hanks bei "Wetten, dass..?"

Bild: ddp images/spot on news

Michael Bublé rät, vor der Sendung zu kiffen, Tom Hanks würde die Verantwortlichen feuern: Die deutsche Kult-Show "Wetten, dass..?" kommt bei den Super-Stars seit geraumer Zeit alles andere als gut an. Zu antiquiert, zu wirr und vor allem viel zu lang. So lautet der Tenor fast aller Gäste aus Übersee. Am Samstag müssen Hugh Grant, Liam Hemsworth und Jennifer Lawrence das Prozedere über sich ergehen lassen. Ob sie genau so reagieren, wie einige Gäste vor ihnen?

Tom Hanks und Halle Berry

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Es war die zweite Show nach dem Abschied von Thomas Gottschalk, als Markus Lanz im Herbst 2012 die Hollywood-Superstars Tom Hanks (58) und Halle Berry (48) begrüßte, die eigentlich ihren Kino-Hit "Cloud Atlas" promoten wollten. Allerdings geriet dies nach kurzer Zeit in Vergessenheit: Lanz ließ den zweifachen Oscar-Preisträger mit einer Katzenmütze auf dem Kopf zuschauen, wie er um ihn herum das Studio sackhüpfend durchquerte. Berry sollte nach verlorener Wette den Sportmoderator und Komiker Oliver Welke küssen - angeblich entgegen einer Absprache.

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Was damals niemand ahnte: Die Agenten der beiden wollten ihre Schützlinge aus der Show holen - vor laufender Kamera und einem Millionenpublikum. Nur weil es damals nicht zur Wetteinlösung kam und Berry niemanden küssen musste, wurde daraus nichts. Hanks und Berry hielten mit versteinerter Miene und gequältem Lächeln durch. Tags darauf folgte allerdings die Rache: In einigen Interviews lästerten Hanks und Berry über die Show - unter anderem in der "Bild". In den USA hätte man die Verantwortlichen längst gefeuert, gab Hanks sichtlich schockiert zum Besten. Berry kommentierte ihren Auftritt ebenfalls mit deutlichen Worten. Sie habe erst gar nicht mitbekommen, worum es gehe.

Robbie Williams und James Blunt

Auch der britische Frauenschwarm Robbie Williams (40, "Bodies") lästerte bereits über die Show. In einem Doppel-Interview mit Kollege James Blunt (40) im Radiosender BBC2 echauffiert sich Williams - der insgesamt bereits zwölf Mal bei "Wetten, dass..?" auftrat - vor allem über die Länge der Sendung, auch wenn er dabei etwas übertrieb: "Das dauert über fünf Stunden und man muss die ganze Zeit auf dem Sofa sitzen." Er würde nur hingehen, weil er vertraglich dazu verpflichtet sei. "Ja", streute auch Blunt Salz in die offene ZDF-Wunde, "es ist wirklich sehr schmerzhaft."

Michael Bublé

Der kanadische "King of Swing" Michael Bublé (37, "Close Youre Eyes") konnte nach seinem Auftritt im Frühjahr 2013 ebenfalls nur mit dem Kopf schütteln. Bei der damaligen Show in Wien musste der Sänger mit einer Katzenmaske das Lied "Memories" aus dem Musical "Cats" vorsingen - natürlich auf Deutsch. Auch die Wette zuvor (ein Kandidat erkannte Kloschüsseln am Klang) trug zur fühlbaren Irritation des Sängers bei. Doch seine Schlagfertigkeit ging nicht flöten. Noch in der Show bemerkte er sichtlich verwundert: "Das ist eine merkwürdige Show. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich Gras geraucht."

Denzel Washington

Auch Oscar-Preisträger Denzel Washington (59, "Flight") schlug in eine ähnliche Kerbe. In einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" sprach er davon, dass die Show ihn an seine frühesten Kindertage erinnere: "So etwas haben wir in den USA gar nicht mehr." Ein wenig Mitleid hatte der Super-Star dann auch noch übrig. Das "Altmodische des Konzepts" habe er als "sehr rührend empfunden". Ein Kompliment, über das sich die Macher sicherlich nicht sonderlich gefreut haben.

Will Arnett

Das jüngste Beispiel ist zugleich auch das deftigste: Zwar musste der "Turtles"-Star Will Arnett (44) keine albernen Spielchen über sich ergehen lassen, dennoch lederte der Kanadier ein paar Tage nach seinem "Wetten, dass..?"-Auftritt beim US-Talker Jimmy Kimmel los. Es sei die verrückteste Show der Welt. Er habe sich während des kompletten Auftritts immer nur gedacht: "Was zum Teufel geschieht hier?" Er sei 40 Minuten auf der Bühne gewesen, was für ihn fast einen Nervenzusammenbruch bedeutet hätte.

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