Sing meinen Song: Xavier Naidoo und Andreas Gabalier - Seelenbrüder seit "Sing meinen Song"

Wer am Dienstagabend die Sendung "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" gesehen hat, wurde Zeuge einer rührenden Liebeserklärung. In der siebten Folge des VOX-Formats stand Ausnahme-Musiker und Gastgeber Xavier Naidoo im Mittelpunkt.

Mehr als nur Kollegen: Xavier Naidoo (li.) und Andreas Gabalier

Bild: VOX/Stefan Menne/spot on news

Die Rose für die berührendste Interpretation eines Xavier-Naidoo-Songs ging am Dienstagabend an den Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier (29, "Home Sweet Home"). Dass die Blume in dem Fall eine Kaprose, auch Protea genannt, ist, ist dabei nicht nur eine hübsche Nebensache, denn die komplette Staffel der VOX-Show "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (dienstags, 20.15 Uhr) wurde in Südafrika gedreht, dem Heimatland von Naidoos (41, "Danke fürs Zuhören - Best Of") Vater, der 1992 gestorben ist. Und genau hier ist die große Verbindung zwischen Naidoo und Gabalier, die nicht erst in dieser Sendung deutlich wurde, auch zu finden.

In der gestrigen siebten Folge hatte der Volksmusiker "Dieser Weg" vorgetragen. Weil gerade dieser Naidoo-Über-Song, der untrennbar mit dem WM-Sommermärchen von 2006 verbunden ist, eine große Herausforderung für Gabalier war, stapelte er vor seiner Performance tief: "Tiefe Fußstapfen, die man so natürlich nicht nachsingen kann. Und deswegen haben wir gesagt, wir machen richtig heftigen Rock'n'Roll daraus." Doch das hat er nicht gemacht. Stattdessen wurde es ein "echtes Volkslied", wie der zutiefst gerührte Xaidoo urteilte. "Ich war den Tränen nah, weil du das so inbrünstig und still gesungen hast. Das hat mich jetzt echt berührt", lobte der Soulsänger den "Song des Abends".

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Und: "Er ist ein Seelenbruder für mich geworden", lautete dann auch die höchste Weihe aus dem Mund des spirituellen Künstlers. Ihren Anfang nahm diese außergewöhnliche Verbindung zwischen dem Mannheimer und dem Grazer ein paar Folgen zuvor, als Naidoo Gabaliers Hit "Amoi seg' ma uns wieder" coverte, in dem der Österreicher die Trauer um den Verlust des Vaters 2006 und der damals 19-jährigen Schwester verarbeitete. Anfang Mai war es Naidoos Interpretation, die Gabalier zu Tränen rührte.

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Aufeinander verzichten wollen die beiden "Seelenbrüder" nicht mehr und so kündigt Naidoo eine weitere Zusammenarbeit an, während Gabalier ihn zu sich nach Österreich einludt. Bevor es aber soweit ist, treffen die beiden in der letzten Sendung dieses charmanten musikalischen Experten-Stammtisches noch einmal aufeinander. Für das Finale, das in der kommenden Woche ausgestrahlt wird, verspricht der Gastgeber "noch nie dagewesene Duette, aus denen sich mehr ergeben könnte". Damit bestätigt Naidoo, was er vorab dem Sender sagte: "Es gibt kaum noch Formate im deutschen TV, bei denen man einfach Musik hören kann. Da halte ich das Format für eine tolle Idee."

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