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Wer wird Millionär - Prominentenspecial: "Wer wird Millionär?": Wolfgang Bosbach blitzt bei der Kanzlerin ab

Eigentlich hätte CDU-Politiker Wolfgang Bosbach einen ganz besonderen Telefonjoker im Ärmel gehabt: Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte ihm bei einer DDR-Frage weiterhelfen. Doch stattdessen gab es nur die Mailbox des Kanzler-Handys.

Günther Jauch und seine prominenten Kandidaten

Bild: RTL/Frank Hempel/spot on news

Späte Rache für die Stimme gegen den Euro-Rettungsschirm? Beim Prominentenspecial von "Wer wird Millionär?" hatte Angela Merkel jedenfalls keine Zeit für CDU-Abweichler Wolfgang Bosbach. Bei der Frage nach den besonderen Qualitäten der DDR-Waschmaschine "WM66" kam Bosbach als Telefonjoker sofort die Kanzlerin in den Sinn, die er auf seinem eigens aus der Garderobe herbeigebrachten Handy anrufen durfte. Doch Merkel war nicht zu erreichen.

Stattdessen versuchte Bosbach es bei Polit-Talkerin Maybrit Illner, aber die war bei der Beantwortung der Frage zu langsam. So beließ er es lieber bei den bis dahin erzielten 125.000 Euro und überließ es Moderator Günther Jauch, die Zuschauer darüber aufzuklären, dass man in dem legendären Gerät auch Marmelade einkochen konnte.

Ratespaß für Zuhause gibt es mit dem Spiel zur Show "Wer wird Millionär?"

Denselben Betrag hatte zuvor bereits Waldemar Hartmann in der RTL-Show für den guten Zweck erspielt. Seine Teilnahme wurde mit besonderer Spannung erwartet, hatte er sich doch im November als Telefonjoker mit der Aussage, Deutschland habe noch keine WM im eigenen Land gewonnen, gar fürchterlich blamiert. Natürlich rieb Jauch ihm den Vorfall mit einem Einspieler nochmal genüsslich unter die Nase - "Ich seh' das ja immer wieder gerne", meinte Hartmann dazu. Dieses Mal war er vorbereitet: Auf die Frage, wo die deutsche Elf sowohl WM als auch EM gewonnen hatte, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Rom!"

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Als es darum ging, welches Land drei verschiedene Zeitzonen hat, musste Waldi aber ebenso wie Telefonjoker Harald Schmidt passen, und gab sich eben mit 125.000 Euro zufrieden. Die gewann auch der ansonsten ziemlich blasse Christoph Daum. Danach schlug dann endlich die Stunde der Geissens, die zuvor bei den Qualifikations-Fragen stets spektakulär versagt hatten. Was Carmen Geiss und ihrem "Robääärt" an Allgemeinbildung fehlten, glichen sie durch praktische Erfahrung aus. Schon praktisch, wenn man einen eigenen "Gorilla" im Publikum sitzen hat, der bestätigen kann, dass eben jenes die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Leibwächter ist. Und das, obwohl das Leben im "Polizeistaat" Monaco doch auch so sicher genug wäre...

Bei der Frage, welchen Betrag man nicht passend mit 10 Euromünzen zusammenbekommt, musste Robert mit der Begründung "Ich hab nie Kleingeld dabei" passen, doch Carmen knobelte letztendlich auch das aus. Schließlich blieb die Frage: Welcher Nachname ist in den USA häufiger - Smith oder Jones? Hier zeigte Carmen vor allem, wer die Hosen an hat, und verbot ihrem Robert das Weiterzocken: "Wir sind hier nicht in Las Vegas!" Dabei hätte er mit der Antwort "Smith" sogar den richtigen Riecher gehabt, aber so gewannen auch die Geissens, wie könnte es anders sein, 125.000 Euro.

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