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Die Spiegel-Affäre: Weg mit dem Schnulzen-Image: Das Netz feiert Francis Fulton-Smith

Eine große Überraschung hatte "Die Spiegel-Affäre" parat: Francis Fulton-Smith brillierte in der Rolle des Franz Josef Strauß - dabei kennt man den Schauspieler sonst eher aus seichten Unterhaltungsserien.

Konnte sich in einer ernsthaften Rolle bewähren: Francis Fulton-Smith

Bild: Imago/Star-Media/spot on news

Das Polit-Drama "Die Spiegel-Affäre" holte nach der erfolgreichen Erstausstrahlung auf Arte für die ARD nur noch solide Einschaltquoten, und auch die Kritiker sind durchaus geteilter Meinung über den Film. Einen klaren Gewinner gibt es allerdings: Francis Fulton-Smith (48), sonst eher für die leichte Unterhaltung wie "Familie Dr. Kleist" und "Die Landärztin" bekannt, überzeugte in der Rolle des Franz Josef Strauß nahezu jeden. Auch im Internet wird seine Leistung gelobt - oft genug mit einem überraschten Unterton angesichts seiner sonstigen Rollen: "Toller Francis Fulton-Smith, den ich so nicht kannte", twittert etwa ein Zuschauer. "Krass! Francis Fulton-Smith gibt einen richtig guten Franz Josef Strauß zum Besten! Warum spielt er nur immer solche Schnulzenrollen", schreibt eine andere.

Ganz so überrascht sollte man von seiner Leistung eigentlich nicht sein, schließlich ist Fulton-Smith trotz seiner oft eher seichteren Parts ein Vollblut-Schauspieler mit langjähriger Erfahrung: "Ich habe meine Karriere mit Literaturverfilmungen begonnen und mittlerweile bestimmt über hundert Rollen gespielt", erklärte er spot on news bestimmt. "Ich denke also, dass ich schon ein gewisses Rüstzeug mitbringe, um in dem Beruf arbeiten zu können." Die trivialeren Jobs gehörten eben dazu: "Populäre Rollen wie in 'Familie Dr. Kleist' sind einerseits sehr schön und gut für das Tagesgeschäft", meinte Fulton-Smith. "Andererseits suche ich natürlich auch die künstlerische Herausforderung. Umso mehr freue ich mich, dass es Menschen gab, die mir hier vertraut haben und mir die Chance gegeben haben."

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Diese Chance hat er genutzt, zumal Fulton-Smith der Figur Strauß unbedingt gerecht werden wollte: "Ich hatte kein Interesse daran, eine Karikatur abzuliefern." Entsprechend ernsthaft betrieb er die Vorbereitung auf die Rolle: "Ich habe hunderte von Stunden Archivmaterial sondieren können, und habe wirklich monatelang mit Franz Josef Strauß 'alleine im Kämmerchen' verbracht, um ihn zu studieren." Auch optisch näherte sich Fulton-Smith dem Polit-Schwergewicht an, und legte für den Part 20 Kilogramm zu: "Das war ein harter Weg, den ich auch nicht empfehlen würde. Aber eine Rolle wie die des Franz Josef Strauß erfordert auch eine gewisse Opferbereitschaft und Radikalität."

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