Deutschland sucht den Superstar: Jury-Zoff bei "DSDS": Eine Chronik der Entgleisungen

In der aktuellen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bekommen nicht nur die Kandidaten ihr Fett weg: Die Juroren Dieter Bohlen und Kay One fetzen sich auch gerne mit ihren weiblichen Pendants Marianne Rosenberg und Mieze Katz.

Streitet sich gerne: Die "DSDS"-Jury 2014

Bild: RTL/Stefan Gregorowius/spot on news

Bei "Deutschland sucht den Superstar" fliegen nicht erst seit gestern die Fetzen. So viel Zoff wie in dieser Staffel gab es in der Jury der RTL-Castingshow bisher noch nie. Oft herrschte Uneinigkeit über die Kandidaten, die zu handfesten Streitereien unter den Juroren führte. Dabei haben sich längst zwei Lager gebildet: Dieter Bohlen (60) und Kay One (29, "Rich Kidz") gegen Marianne Rosenberg (59, "Regenrhythmus") und Mieze Katz (34, "Tacheles"), das Pop-Alphamännchen und der Macho-Rapper gegen die Schlagersängerin und die schräge Elektropop-Frontfrau.

Das ging schon in der ersten Sendung am 8. Januar los, als Bohlen trotz schwacher Gesangsleistung die Performance von Kandidatin Tanja lobte: "Du hast wirklich Talent. Du bist frech, kannst labern..." Da fuhr Mieze dazwischen: "...nur nicht singen. Alles Gute, Tanja, bei 'DSDS' wird es nichts!" Eine von vielen ähnlichen Auseinandersetzungen, zumal speziell Kay One weiblichen Kandidatinnen gerne auch wegen ihrer körperlichen Vorzüge seine Stimme gab.

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Großen Krach gab es dann am 12. April nach dem Duett von Elif und Christopher, denen Rosenberg "das Liebespaar nicht abgekauft" hatte. Kay One sah das anders: "Ich finde, Marianne hat überhaupt keine Ahnung. Das war ein super Gänsehaut-Auftritt!", erklärte der Rapper. "Dann hast du keine Ohren, mein Lieber", bescheinigte Rosenberg dafür ihrem Jury-Kollegen. "Ok, vielleicht habe ich keine Ohren, aber mein letzter Hit liegt auch nicht 45 Jahre zurück!", giftete Kay One dafür. Mieze schlug sich auf Rosenbergs Seite: "Da ist bei mir die Seifenblase des Traumpaares geplatzt", urteilte die Sängerin. "Die spirituelle Seifenblase ist geplatzt!", machte sich Kay One darüber lustig. Bohlen gab bei Miezes Bewertung, Schnarchgeräusche von sich und meinte: "Kay, weck mich, wenn die fertig ist." Der "Bild" zufolge sollen in einer Werbepause RTL-Mitarbeiter versucht haben, zwischen den Juroren zu schlichten.

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Eine Woche später herrschte aber wieder dicke Luft. Zunächst hatten es die Männer auf Mieze abgesehen. Kay One postete schon vor der Sendung einen Fanbrief auf Facebook, in dem es unter anderem hieß: "Mieze hat von Musik so viel Ahnung wie eine Kuh von Stabhochsprung." Irgendjemand schien dann interveniert zu haben, denn Kay löschte den Brief wenig später wieder. Dafür brachte Bohlen Mieze in der Show dann Katzenfutter als Ostergeschenk mit.

Richtig aneinander gerieten dann jedoch Bohlen und Rosenberg. Grund war Christophers Disco-Version der "Dirty Dancing"-Hymne "She's Like the Wind", die bei Rosenberg wenig Anklang fand. Für Bohlen Anlass genug, persönlich zu werden: "Es ist auch ganz klar, warum das Marianne nicht gut findet. Die macht ja im Moment so Grufti-Musik", ätzte der Chef-Juror, und empfahl ihr, sich an den flotten Beats der Schlager-Konkurrenz zu orientieren: "Das ist angesagt! Sowas macht Helene, sowas macht Andrea, sowas macht Beatrice." Rosenberg erklärte daraufhin, warum sie schon vor über 20 Jahren nur wenig mit Bohlen zusammenarbeitete: "Dieter wollte damals das ganze Album produzieren, und ich hätte sicherlich sehr viel damit verkauft. Aber ich wollte damals lieber mit Rio Reiser Musik machen", erzählte sie. "Ich akzeptiere das völlig. Wenn man erfolglos sein will, muss man diesen Weg kontinuierlich weiter gehen", lästerte Bohlen daraufhin.

Im Halbfinale am Wochenende konnte es dann Kay One wieder nicht lassen: "Wenn du etwas Gruseliges auf die Bühne bringen wolltest, hättest du auch Mieze verwenden können", empfahl er Meltem da nach ihrem Auftritt.

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