Spott für den «Tatort» aus Hamburg: «Kleinhirnhase» Schweiger gibt den «Logopädie-Schüler»

Wirklich warm werden die «Tatort»-Fans mit Til Schweiger in der Rolle des schießwütigen Nick Tschiller nicht. Bei Twitter hagelt es Hohn und Spott für die Episode aus Hamburg. Wir haben die besten Tweets zu «Kopfgeld» gesammelt.

Til Schweiger hat 1994 im Film von Sönke Wortmann den bewegten Mann gegeben. Zwanzig Jahre später bewegt der mittlerweile 50-Jährige mehr Menschen als jemals zuvor. Schweigers zweiter Einsatz als Hamburger-«Tatort»-Ballermann (Titel: «Kopfgeld») brachte es immerhin auf 10,12 Millionen Zuschauer. Vor einem Jahr erreichte die Auftakt-Episode «Willkommen in Hamburg» der (zunächst) vierteiligen Schweiger-Reihe 12,57 Millionen Menschen.

Vorspann, Quoten, Krimi-Zählung
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Hamburger-«Tatort: Kopfgeld»: Til Schweiger überzeugt beim jungen Publikum

Dabei wusste Schweiger, bei Twitter teilweise böse als «Kleinhirnhase» betitelt, vor allem bei dem für die öffentlich-rechtlichen Sender so wichtigen jungen Zuschauer zu überzeugen. Mit 4,31 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren war «Kopfgeld» die klare Nummer eins am Sonntagabend. Das bedeutet nichts anderes, als dass fast 30 Prozent der jungen Zuschauer Schweigers «Tatort» verfolgt haben. Auf diese Werte bringt es längst nicht jede «Tatort»-Ausgabe. Ganz im Gegenteil.

Til Schweiger, der Alleskönner
Produzent, Schauspieler, Frauenschwarm,
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«Tatort: Kopfgeld»: Spott für Til Schweiger als Nick Tschiller

Und doch: Klassische «Tatort»-Stammzuschauer kann Schweiger mit seiner Interpretation eines schießwütigen Kriminalhauptkommissars offenbar nicht überzeugen. Die Reaktion auf Schweigers zweite «Tatort»-Folge sind - wie nicht anders zu erwarten - durchaus gemischt. In den sozialen Netzwerken hat man sich offenbar damit abgefunden, dass die Hamburg-Ausgaben mit Schweiger inhaltlich nicht zu den stärksten der Reihe gehört. Dafür spottet es sich über Til Schweiger ganz großartig. Twitter-Nutzer @hermsfarm fasst das so zusammen: «der #tatort ist ganz unterhaltsam, wenn man sich vorstellt, dass das drehbuch von zwei 15jährigen geschrieben wurde.»

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